Sonntag, 31. Januar 2010

Giacobbo/Müller - 1. Reihe

Das war ein Erlebnis und Ursula Wyss als Talkgast fanden wir echt auch super. Danke für alles.

Freitag, 29. Januar 2010

Es gibt auch gute Podien ;-)

 
Gestern Abend im altehrwürdigen Kulturhaus Chrämerhuus in Langenthal trafen sich Grossratskandidierende der SP Langenthal und der SP Roggwil, um mit Parteimitgliedern einen regen Austausch über politische Ziele, Chancen und der lauernden Risiken für die SP Oberaargau zu sprechen. Von rechts nach links: Grossrat Markus Meyer, Priska Grütter, Grossrätin Nadine Masshardt und meinereiner
Ein kleines und aber feines Podium mit interessanten Aspekten, deren aller Erwähnung mir heute zu viel Geld Zeit kosten würde.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Bahnhof Langenthal... Visitenkarte zum Ko...

Ich habe mich an dieser Stelle - die regelmässigen Lesenden mögen sich erinnern - schon oftmals über unseren kotzgrusigen Bahnhof in Langenthal beklagt. Nun, beklagen ist leider nicht mehr drin, denn mein Wechsel vom provinziellen Proletparlamentarier zum provinziellen Exukutivmandatär lassen solche Eskapaden leider nicht weniger zu.

Wie soll der Bahnhof Langenthals in Zukunft werden? Der Gemeinderat orientierte gestern Abend an einer öffentlichen Veranstaltung über die Ergebnisse des im Workshopverfahren durchgeführten Plans eines zukünftigen Bahnhofareals und im Anschluss entwickelte sich rund um das plastische Modell ein regelrechter Basar der rund anwesenden 50 Meinungen, wie der Bahnhof künftig aussehen könnte.


Ich bin auf alle Fälle für die nächsten 20 - 30 Jahre sehr gespannt, was sich in diesem Gebiet wird mit den Richtplänen und damit Planungsabsichten der Stadt verwirklichen lassen und was halt "bloss" eine Projektstudie bleibt.

Ich finde die Absichten in Sachen Planung des Gemeinderates natürlich sehr gut. Diese erste planende Zukunftsvision eines Bahnhofsareal kam natürlich bei einigen Politkern gestern nicht so gut an, da sich (noch) keine konkreten Punkte im Moment daraus ableiten lassen:
Was geschieht denn nun mit dem Bahnhofplatz Süd, um ihn zu verbessern?
Kauft die Stadt Gebäude und reisst sie ab?
Was geschieht jetzt konkret mit dem Bahnhofaufgang Nord und einer Vision eines Bahnhofplatzes Nord?
Wo kommen die Parkplätze hin, wenn ihr einen Bahnhofplatz Nord baut?

Auf einige dieser Fragen gibt es schon konkrete Lösungsansätze. Auf andere halt noch nicht. Das kann noch dauern. Für kurzfristige Lösungen zu Bahnhofplätze Nord und Süd, Fussgängerdurchgang der SBB unten muss verbreitet und verbessert werden, Velostation unten, Zugang nord, werden im anschluss und parallel zu den Richtplänen nun Lösungen erarbeitet, die dann dem Stadtrat und Volk vorgelegt werden können.
Hoffen wir auf allgemeine Zustimmung, denn dann kann wirklich schon bald etwas geschehen. Bald bedeutet in diesem Falle für mich 2012 oder 2013... frühestens.

Ja. Ich finde den Bahnhof Langenthal immer noch kotzgrusig und das wird halt auch noch ein Zeitchen so bleiben....

Dienstag, 26. Januar 2010

Stadträtliche Nachmüdigkeit

Stadträtliche Weisheit Nummer 1:
"Wenn der Abend im Stadtrat lange war, wird der nächste Morgen etwas müde."

Gemeinderätliche Weisheit Nummer 1:
"Wenn du den ganzen Abend zuhörtest, wie teilweise Quark am Laufmeter im Grauzonenbereich erzählt wird, schmeckt das Joghurt am Morgen nicht besser."

Es ist manchmal noch schwierig für einen Voll- und teilweise auch Heissblutpolitiker - der früher öfters durch passende oder unpassende Bemerkungen im Rat aufgefallen war - dazu verdammt zu sein, zu schweigen, während andere - meist männliche - Politgetriebene heissblütig ihre Pamphlete für oder wider eine Sache verlesen. Die gemeinderätliche Weisheit, welche ich ironisch verstanden wissen möchte, soll deshalb nicht von einem schlechten Demokratieverständnis zeugen, sondern eher darauf hinweisen, dass es durchaus auch Gemeinderäte gibt, welche wohlüberlegt und nachhaltig denkend, Entscheide fällen und die es diesbezüglich etwas anödet, wenn sie wiederholt als "realitätsfremd" oder "verantwortungslos" bezeichnet werden, zumal zwei Experten (man mag von Consultern halten, was man will, doch die fand ich gut) die gemeinderätliche Entscheidung vorbereiteten und gestern auch vor dem Stadtrat die Pensionskasse der Stadt - als öffentliche-rechtliche Kasse im Leistungsprimat - als gesund und zukünftig überlebensfähig betrachteten.

Aber vielleicht bin ich auch einfach zu blöd, um zu kapieren, dass man eine gesunde Pensionskasse unbedingt ins Beitragsprimat umbauen muss, zur Ausfinanzierung der Leistungseinbussen älterer Angestellter zwischen 1,9 und 3,4 Millionen aufwenden sollte, sich dadurch unter Umständen die Bedingungen für die Angestellten trotzdem verschlechtern und das Risiko gleichwohl bei der Kasse bleibt.

Vielleicht kommt meine morgendliche Verstimmung aber auch bloss daher, weil der Schlaf nach einer Stadtratssitzung stetig zu kurz bleibt. Gestern Abend klopfte ich nämlich nach der Sitzung besagten Vorwerfern auf die Schulter und meinte jeweils: "Bringe deine Motionen zu besagter Sache möglichst schnell, damit der Stadtrat sie bald ablehnen kann und wir in der Sache rasch vorwärts kommen." Mein breites Grinsen dazu, kam bestimmt auch nicht wirklich gut an. So ist das halt manchmal - im Mikrokosmos des Langenthaler Politgeschehens.

Montag, 18. Januar 2010

Pendenzen

Noch 5 von 10 Pendenzen für heute und dann hätte ich doch glatt wieder einmal Zeit für einen schönen Blogbeitrag....
ach....
da ist ja um 20 Uhr noch Fraktionssitzung eingetragen.

Vielleicht Morgen liebe Freundinnen und Freunde der Blogosphäre.... vielleicht Morgen.

Montag, 11. Januar 2010

1. Peace Conference bei den Sikhs in Langenthal




Priska und der Schreibende bei den Sikhs in Langenthal.
Die Sikhs beziehungsweise Karan Singh hatten eine Idee und spontan, bewegt und lebhaft, wie die Sikhs auch ihre Religion ausleben, wurde diese denn auch umgesetzt. So wurde ich für schweizerische Gepflogenheiten sehr kurzfristig - nämlich am Freitagmittag - zur 1. interreligiösen Friedenskonferenz im Sikh-Tempel in Langenthal eingeladen, die dann gestern Nachmittag stattfand.
Es war wiederum sehr interessant, auch wenn die Konferenz nicht in einem üblichen (für schweizerische Verhältnisse) Rahmen verlief. In der Zeremonie wurden von allen Anwesenden kurze Reden gehalten. Da waren einerseits Vertreter aus der Politik, des Christentums, des Islams, der Interreligiösen Gemeinschaft, des runden Tisches der Religionen und des Buddhismus. Anschliessend sass man zusammen und ass gemeinsam und diskutierte. Im Bericht des Radio 32 wurde zwar kritisiert, dass nicht alles in Landessprachen gesprochen wurde und die Vertreter der Stadt (ich weiss, dass nur der Stadtpräsident als Vertreter der Stadt öffentlich angesehen wird, doch ich war zum Beispiel bis zum undefinierten Schluss dabei) und des Islams nicht bis zum Ende blieben, doch war es gestern für mich persönlich das Zeichen, das zählte, dass hier interreligiös und multikulturell wirklich zusammen gesprochen und zusammen gelebt wird - auch wenn wir nicht alle in dieser Gesellschaft dieselbe Sprache sprechen, dass wir von Seiten der Religion und der Gemeinschaft gewillt sind, einander verstehen zu wollen.
Trotz der medialen Kritik werte ich die 1. Friedenskonferenz der Religionen in Langenthal als grossen Erfolg, schon nur weil sie stattgefunden hat. Wir können eine weitere Friedenskonferenz von Seiten des Christentums zum Beispiel abhalten, welche (mit Übersetzungen) und strukturierter Diskussion eher unserem Verständnis einer Konferenz übereinkommt. Den Startschuss haben uns nun in Langenthal die innovativen Sikhs geliefert.

Persönlich war es ebenso bereichernd, zumal das indische Essen hervorragend schmeckte. Sehr interessant unterhielt ich mich dabei mit einem Buddhisten aus Frankreich. Zudem war ich froh, dass ich als Vegetarier darauf versichert sein konnte, dass wenn er alles ist, ich das auch tun konnte. Ach, so sind wir Schweizer halt...

HausärztINNENmangel in Langenthal

Das Thema ist bereits seit einem Dreivierteljahr oder länger bekannt und in fast homöopathischen Dosen schwappt immer wieder eine Welle, gefolgt von einer Woge, in den Stadtrat und damit die Presse hinüber.
Langenthal mangelt es an Ärztinnen und Ärzten, welche bereit sind, in Praxen neu oder auch durch Übernahme einzusteigen. Hierbei gibt es bestimmt mehrere Gründe zu nennen:

Sich als junger Mensch auf einen Ort festzulegen, an dem man dann sein ganzes Leben verbringt, ist sehr aus der Mode gekommen.
Die Spezialisierung der Medizin führt dazu, dass die Generalisten nicht mehr als attraktiv angesehen werden.
Wer eine Hausarztpraxis in Langenthal eröffnet hat zwar garantiert Kunden, lebt aber mit einem wirtschaftlichen Risiko des Selbstständigen, diese beinhaltet im Gegenzug aber auch eine unternehmerische Freiheit, die man als Angestellten nicht mehr hat.
Erhöhtes wirtschaftliches Risiko besteht in Langenthal, da per Gesetz eine Medikamentenabgabe nicht erlaubt ist/wäre.
Gruppenpraxen wären zwecks Auslastung der teuren Infrastruktur und betreffend der Möglichkeit von moderneren Arbeitszeitmodellen (Teilzeit) heute besser.

Seit Jahren mahnt ein Hausarzt nun schon, wir würden in einen Mangel kommen und er bringt auch immer wieder Vorschläge zur Lösung ein. Neuerdings hier in der BernerZeitung. Dies ist wertvoll.
Neu sind die Besorgnisse über eine künftige Versorgung der Bevölkerung derart gross, dass sogar von einer Subventionierung durch die Stadt in der Beteiligung an einer AG, welche Hausärztinnen und Hausärzte in einer Gruppenpraxis zu gesicherten Konditionen anstellt, die Rede. Dieser Vorschlag muss nun aus meiner Sicht breit diskutiert werden und ich wäre um Rückmeldungen aus der Bevölkerung enorm froh, denn schlussendlich muss diese entscheiden, ob sie nebst den Krankenkassenbeiträgen, welche sie monatlich, vierteljährlich oder halbjährlich leisten, effektiv auch aus dem Steuertopf für ihre Versorgungssicherheit bezahlen wollen.

In meinem persönlichen Fall kann ich es so ausdrücken, dass die CHF 376.30 welche ich nun monatlich an meine Krankenkasse bezahle, doch eigentlich zur Deckung sämtlicher Leistungen der medizinischen Grundversorgung reichen müssten. Aber scheinbar steckt im Gesundheitswesen dermassen der Wurm drin, dass dies nicht reicht und wir um eine grösstmöglichste Versorgungssicherheit haben zu wollen, halt noch zusätzlich ins Portemonnaie recken müssen.

Die (Blog-)Ferien sind vorbei...

Man könnte dies fast als einen der wenigen Vorsätze festhalten, welche ich mir (zu Beginn dieser Woche) fasste.
Ich bin wieder da.

Montag, 4. Januar 2010

Unicyclists brave the Wellington wind - 3 Sport - Video - 3 News

Unicyclists brave the Wellington wind - 3 Sport - Video - 3 News

Ja, da kommen gute Erinnerungen auf. 2006 war's nun schon, also 2 Unicons zuvor, die Schweiz - respektive Langenthal - Autragungsort des Spektakels war... und ich dessen Präsident.
2008 im Sommer in Dänemark waren wir noch vor Ort.

Heute verfolge ich die Geschehnisse (wehmütig) auf den dafür vorgesehenen Kanälen:

David, Felix, Steffi, Lutz: http://einrad.eu/diary/?t=kiwi
Lutz Eichholz: http://lutzeichholz.blogspot.com/

Pedro Tejada: http://www.pedrotejada.com/blog/en
Philipp Henestrosa: http://www.wheel-walk.ch/NewZealand
Pocking/Thalmässing: http://wm-wellington.jimdo.com/
Sebastian Niedner: http://twitter.com/EinradWM

 Etwas sommerliche Wärme täte mir im Moment nicht schlecht. ;-) Na denn. Arbeiten wir weiter... in der schönen Schweiz.