Montag, 11. Oktober 2010

Warum ich nie Nationalrat werde...

lässt sich in mindestens dreihundert Gründen erläutern, weshalb ich eine Aufzählung - auch zur Schonung meiner selbst - lieber lasse.
Trotzdem bin ich heute enorm froh, dass ich mich nie dem Geldwettbewerb der Zürcher FdP um einen Listenplatz aussetzen muss. Wenn ich nicht schon längst Mitglied wäre, so wäre dies echt ein Grund der SP beizutreten.
Wenn ich mir die Kosten anschaue, die er dann auch noch "drauf" gibt, so müssen wir uns schon wieder fragen, von wem oder wofür die in Bern "oben" alle gesponsert sind,  was den neuerlichen Ruf nach mehr Transparenz in der Politik(er)finanzierung nach sich ziehen würde, den ihr zur Genüge kennt. 
Dass es auch anders, innovativer, geistreicher, ehrlicher und günstiger gehen kann, haben die SP und Juso im Kanton Bern bereits mehrfach bewiesen, obwohl auch hier die Grundgesetze einer jeden Wahlkampagne gelten; eines davon halt auch:
"Geld allein bringt nichts, aber schaden tut es eben auch nicht."

Sprich: Mit einer aufwändigen (im Sinne von teuren und guten) Kampagne im Gegensatz zu keiner Kampagne, distanziere ich einen Gegner (auf der eigenen Liste) mit etwa gleichen Chancen, um etwa 1/3 der Stimmen. Dies könnte ich auch anhand dreier Beispiele (ein regionaler und zwei lokale Wahlkämpfe) belegen, die mich aber jetzt rund 1 Stunde davon abhalten würden, ein kühles B... ananensäftchen zu trinken.
Prävention geht vor. Auf bald!

Kommentare:

Bruno hat gesagt…

Yep. Listenplätze zu verkaufen ist undemokratischer Bullshit.

Adrian Wüthrich hat gesagt…

Du meinst mit dem regionalen Beispiel nicht die Grossratswahlen ;-) 2014 müsst Du dann mithelfen Gas zu geben!