Mittwoch, 9. Juni 2010

....und zurück aus dem Kosovo.


Es war mächtig eindrücklich. Entschuldigt, dass ich mich erst jetzt zurückmelde, aber das verlängerte Wochenende im Kosovo liess den Pendenzenberg zu Hause nicht kleiner werden, so dass ich mich im ersten Moment wieder einmal darauf zu konzentrieren hatte, dass Wichtigeres in meinem Leben und Job erledigt wird, als euch per Blog meine Eindrücke zu schildern. Und auch dieser Eintrag ist nicht grundsätzlich ohne äusseren Druck entstanden. Ich habe via Buschtelefon vernommen, dass eine Lokalzeitung über unseren Besuch im Kosovo schreiben will und diesen sehr verkürzt und reisserisch (nicht nur zu unseren Gunsten) darstellen möchte. Ich will mit euch ganz offen sein: Dies könnte wirklich der Moment sein, in welchem ich sage, dass der Blog nun als Informationsquelle für irgendwelche Sensationsschreiber ausgedient haben könnte - zumal ich dem Schreiben eh in letzter Zeit nicht mehr regelmässig nachgekommen bin. Ich bilde mir auch nicht ein, dass diese Zeilen und Einträge wirklich vermisst werden könnten. Aber missverstanden oder zitiert zu werden (ohne Rückfrage des Journalisten notabene) ist kein gutes Gefühl und die Gefahr steigt von Zeile zu Zeile, welche man einfüllt. Mutlose blieben längst still...
aber eben harren wir - wieder einmal - der Dinge, die da kommen und geschrieben werden.... eventuell.

Nun. Zurück zum Kosovo will ich hier erstmals eine ungekürzte Wiedergabe des Freitagprogramms darstellen, damit man nicht meint, wir hätten einseitig besucht:
 1.
Besuch beim kosovarischen Gewerkschaftsbund bei Präsident Haxhi Arifi und seinem Vorstand:
2.
Besuch bei der Wirtschaftskammer des Kosovos, der Arbeitgebervertretung der meisten grossen Firmen im Kosovo und deren Beraterin Zineta Daci:
 3.
Besuch bei der Sozialdemokratischen Partei des Kosovos und dessen Präsidenten Agim Ceku mit Vorstand:
4.
Besuch beim Ministerium für Arbeit und Sozialwesen bei Minister Nenad Rasic, welcher der serbischen Minderheit in Staat und Regierung angehört:
5.
Fahrt von Pristina in die Stadt Gjilan zu Bürgermeister Qemajl Mustafa, welche von der Gewerkschaft UNIA für seine Schulen 100 "alte" Computer geschenkt erhielt.

Ich hoffe, dass diese Informationen dem tieferen Verständnis unseres Besuches dienen. Alsbald werde ich hoffentlich noch über Samstag und Sonntag und insbesondere meine persönlichen Eindrücke berichten können. Aber wie gesagt...

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