Dienstag, 27. April 2010

Wer wäscht weisser?


Nachdem wir nun (ur-)plötzlich alle gegen Schwarzgeld sind und saubere Weissgeldstrategien propagieren, welche zwar in Inseraten wieder dadurch relativiert werden, dass man dann doch keinen vollständigen Informationsautausch wünscht, bleibt doch nun einzig die Frage, wer denn nun am weissesten wäscht...

Interessant wäre dann auch mal zu sehen, wie sich die Unterstützung von Mindergedanken und Weissgeldstrategien nun in den Bank-Parteispenden der FdP und SVP niederschlagen werden. Nun haben auch erstere noch bemerkt, dass sie Politik doch nicht ganz gegen Volkes Meinung - trotz viel Geld(unterstützung) - durchpredigen können. Da sie sonst bald in etwa 7% Wahlstärkenniederungen untergehen werden. Doch leider werden wir auch hier nie ganz klar erfahren, wer wie viel Geld erhält - ausser die CVP verlangt wiederum trotzig wie im letzten Jahr von der UBS, dass diese trotz staatlicher Unterstützung artig die Parteispende vom Vorjahr zu bezahlen habe - denn noch immer sträuben sich in allen kantonalen und nationalen SP-Bestrebungen zur Offenlegung sämtlicher Parteispenden ab CHF 10'000.-- sämtliche bürgerliche Parteien.

Wie viel öffentlichen Druck wird es wohl auch da benötigen, bis wir diese so weit haben, dass sie wiederum eine Kehrtwende des Denkens und Handelns vollziehen?

Kommentare:

uertner hat gesagt…

Eine "Weissgeld-Strategie" könnte die SP auch beim dem ihr nahestehenden Sozialfragen anstreben. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Verpflichtung für die Prostituierten, nur Klienten zu bedienen, die einen "Ledigennachweis" (kann im Gleichstellungsbüro bezogen werden) mitbringen? Aber vielleicht haben da die SP-Frauen, die nicht von verheirateten Männern lassen können ein Problem mit der "Frauen-Solidarität". So Weiss, will weder Frau Gallade, noch Freu Leutenegger-Oberholzer, noch Frau Häring (zeitweise) -Binder waschen.

Reto M. hat gesagt…

Ich muss keine Freier schützen. Von daher... warum nicht. Aber Ehebrechen ist halt dann doch nur ein biblisches Verbot und deshalb mit Steuerbetrug und Steuerhinterziehung irgendwie doch nicht ganz gleich zu setzen. Abgesehen von der Moral.

Reto M. (unverheiratet... noch)

axel hat gesagt…

UBS Schwarzgeld: Anleger haben die Wahl!

Wem die Geschäfts- und Besoldungspraktiken der Grossbanken nicht passen, hat in der Schweiz diverse Alternativen. Dies gilt insbesondere auch für Unternehmen, Pensionskassen und andere institutionelle Anleger. Diese haben zudem den grösseren Einfluss auf das Geschäftsgebaren der Banken als Private. Alex Schneider, Küttigen