Freitag, 19. Februar 2010

Frage des Tages:

"Hast du deine 50 Wahlzettel auch schon ausgefüllt?"

Meine Güte. Schock. Der nächste linke Politiker, der mich fragt, weshalb wir ein Glaubwürdigkeitsproblem haben, dem hau' ich eine runter. Das hängt mir zum Hals raus!

Das macht uns zur Sau. Alle zusammen. Grossratswahlen & SP... bye bye.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Gilt das Sprichwort "Even bad news are news" in diesem Fall nicht ;-)?

Anonym hat gesagt…

Wenn die SP Kt.Bern es nicht schafft, Lumengo zum sofortigen Rücktritt zu bewegen, dann ist weder der SP noch Lumengo noch den "Genossen" überhaupt zu helfen. In diesem Bereich gibt es keine "Fehler" zu entschuldigen. Ob naiv, dumm oder was auch immer. Hier gibts nur eines: Sofort und ohne wenn und aber zurücktreten.

(Blocher hat beim Nachbarn gedrückt ist keine Entschuldigung) Blocher ist Blocher und seine Wähler "entschuldigen" ihm jeden Trick.)

SP-Wähler lassen sowas nicht "gelten".

Ich verstehe Ihren Frust!

Anonym hat gesagt…

Da weiss ich nun nicht so recht ob ein Rücktritt eher wegen Verletzung des Wahlrechts oder doch eher wegen Dummheit (Lumengo ist immerhin Jurist) gerechtfertigt ist.

Martin hat gesagt…

Inwiefern ist Lumengo «Jurist»?

«Jurist» ist selbstverständlich nicht geschützt, aber es wäre interessant zu erfahren, ob Lumengo über juristische Abschlüsse verfügt.

Lumengo jedenfalls beweist, dass Vorurteile nicht zwangsläufig falsch sein müssen. Schon seine Fahrerflucht vor einigen Jahren warf ein trauriges Licht auf seinen Charakter, nun verteidigt er sich anscheinend erneut mit «Nichtwissen». Schade, dass Politiker in der Schweiz kaum je Konsequenzen für ihr Handeln tragen müssen … :(

Immerhin: Lumengo ist bezüglich Stimmenfang in guter Gesellschaft. In fast allen Parteien gab und gibt es entsprechende Fälle.

Anonym hat gesagt…

Quatsch lieber Reto, ich werde zwar sicher nicht SP einlegen, aber zu glauben, der Schweizer Wähler sei so dumm, nicht zwischen Lumanego und Müller unterscheiden zu können, der unterschätzt den Wähler eindeutig. Natürlich wird es Stimmen kosten, aber das sind dann allerhöchsten die Restmandate. Ich behaupte jetzt mal Stinkfrech, die miesen Fotos schaden der SP mehr, der einzige Trost, die Fotos der anderen Parteien sind auch nicht besser. Allerdings wäre ein Rücktritt von Herrn Lumanego auf keinen Fall verkehrt. ;-)

Titus hat gesagt…

Offiziell ist meines Wissens öffentlich ja noch nichts bekannt, ergo hat jemand da eine Katze aus dem Sack gelassen, die noch nicht raus dürfte.

Ist es Zufall, dass diese Indiskretion so unmittelbar vor den anstehenden Wahlen im Kanton Bern geschah?

Ich glaube nicht...

Einen ersten Schritt in Richtung Flucht nach vorn hat der Angeschuldigte schon getan. Jetzt wäre es wichtig, wenn er die aufschiebende Wirkung des fraglichen Untersuchungsberichts aufheben liesse, damit Klarheit herrscht.

Anonym hat gesagt…

@Titus: Lumengo hat sein Fehlverhalten zugegeben. Strafrechtlich ist Stimmenfang von geringer Bedeutung, relevant ist der Vertrauensmissbrauch. Ein Politiker, dazu noch selbst ernannter Jurist, sollte doch wissen, wie unser politisch System funktioniert! Anderen beim Wählen helfen kann man auch ohne die Zettel selbst auszufüllen!

Hinzu kommt, dass es sich leider nicht um den ersten Zwischenfall mit Lumengo handelt – weil er jedoch jeweils gekonnt die Rassismuskarte spielt und in einer linken Partei daheim ist, erfolgt die Berichterstattung, falls überhaupt, jeweils sehr wohlwollend, so ja auch in diesem Fall.

Unabhängig von Lumengo gibt es das Grundproblem des Asylverfahrens: Wer als Asylbewerber in die Schweiz kommt, ist meistens nach Asylrecht kein Flüchtling. Um bleiben zu können, muss man lügen und mit allen möglichen Mitteln den Aufenthalt so lange verlängern bis man auch ohne Asylgrund bleiben kann. Mit diesem Asylverfahren setzt man Anreize für eine Kategorie von Personen, die man eigentlich nicht im Land haben möchte. Gilt all dies für Lumengo? Ich weiss es nicht, ich hoffe es nicht, in dieser Hinsicht herrscht bei Lumengo leider null Transparenz, aber das ist natürlich sein gutes Recht.

Fazit: Politiker, die Wahlen manipulieren, wie auch immer, müssen zurücktreten. Falls nicht, müssen sie von ihren Parteien dazu gezwungen werden. Es ist ja nicht das erste Mal, dass Politiker dabei erwischt werden.

Titus hat gesagt…

@ Anonym
Jetzt fragt sich nur noch, was man alles unter «Wahlmanipulation» verstehen kann oder will...

Übrigens:
http://www.ricardolumengo.ch/28201.html