Donnerstag, 31. Dezember 2009

Alles Gute im neuen Jahr!

Ja, ja. Es kann sein, dass mein Hausgrafiker etwas übertrieben hat oder dass er zu viel Kinovorschau gekuckt hat. Natürlich habe ich offiziell eine viel bravere Karte zum Neujahr von meinereiner versandt und deshalb und auch weil die Idee überaus witzig und sehr gelungen ist, zudem das Bild professionell er- und bearbeitet wurde, darf ich mir hier wieder einmal erlauben, was sonst kein Politiker macht:
Ein wenig Satire auf die ganze Politik und mich selbst:

Ich wünsche euch - auch bloggenderweise - ein überaus erfolgreiches Jahr 2010, beste Gesundheit und viele glückliche Momente.

Dienstag, 29. Dezember 2009

Die SP wünscht ein gutes, neues Jahr, aber nicht so langweilig wie all die anderen Parteien.

Ab heute hängen im Oberaargau 10 Plakate an diversen Standorten, auf welchen die Grossrätinnen und der Grossrat der Bevölkerung einerseits ein schönes, neues Jahr wünschen, auf der anderen Seite geben die drei Bewährten bereits ihre Wahlversprechungen ab und erwarten auch, dass die Bevölkerung ihnen mitteilt, was sie im nächsten Jahr wollen und erwarten. Deshalb beinhaltet das Plakat relativ viel an weisser Fläche. Hätte ich gewusst, dass hierbei die Farbe des vorherigen Plakates noch relativ gut durchscheint... hätte ich wohl für eine andere Hintergrundfarbe plädiert. Aber ja. Man lernt hinzu. Die Aktion finde ich in ihren Interaktionsmöglichkeiten auf alle Fälle lobens- und mehrfach erwähnenswert. Das ist fast wie Bloggen an der Plakatwand.




Ja. Sie zwangen mich dann auch noch auf ein Bild, nebst anderen Kandidierenden. Aber mein Fingerzeig vermag meine Meinung zu mir selber vor einem Plakat der Bisherigen zu deuten. Ich will mich ja nicht vor die Bisherigen drängen.

Samstag, 26. Dezember 2009

Auch diese Weihnachten gehen (zu schnell... ?) vorbei...

Schreibt man über Weihnachten, schreibt man über Weihnachten oder schreibt man gar nicht oder wenn, dann nicht über Weihnachten? Besinnt man sich aller Texte, welche Jahr für Jahr auch dieser Tage erscheinen oder über Weihnachten erschienen sind, die unter anderem christliche Nächstenliebe predigen, derweil sämtliche Konflikte weitergehen und die dieser Tage sogar am Familientisch bei Fondue Chinoise massiert auftreten können, so lässt man es doch besser bleiben. In einer Zeit an welcher man sich Bomben um die Beine schnallt, um ein Flugzeug zu besteigen, den Papst an der Stola mit sich reisst, um ihn zu umarmen, AKWs eine unbefristete Betriebsbewilligung gewährt, um eine scheinbare Versorgungslücke zu schliessen, gilt es scheinbar neue Massstäbe zu setzen in der Reihe der weihnächtlichen Gedanken.

Wie dem auch sei hoffe ich, dass ihr wunderschöne, feierliche und erholsame Tage - abseits des alltäglich Absurden und deren Sorgen - im Kreise eurer Liebsten habt erleben dürfen. So zumindest trifft es auf mich zu. Und falls ihr angesichts meiner angesprochenen Gedanken noch einen etwas anderen Jahresrückblick 2009 sehen möchtet, so empfehle ich euch wärmstens diese ZDF Sendung:


Montag, 21. Dezember 2009

Jahresrückblick Stadtrat Langenthal

Meine Analysen - auch von Angelegenheiten, welche mich nichts angehen - sind in diesem Gefäss ja bereits bekannt, respektive tendenziell berüchtigt. Da wir allgemein im Jahreswechselrückblick begriffen sind und ich anlässlich des Schlussbriefes, den ich für die SP verfasste, auch einen Blick in die Stadtratsstatistiken dieses Jahres warf, kam ich zu den folgenden Analysen.
  • Von 21 Mitgliedern des Parlamentes wurden insgesamt 48 Vorstösse (Motionen, Postulate, Interpellation) eingereicht. Dies entspricht 1,2 Vorstössen pro Stadtratsmitglied.
  • Die 10 Motionen hatten im Stadtrat einen sehr schweren Stand. Von den bereits beantworteten 9 Motionen wurden schlussendlich 8 abgelehnt. Einzig die Vorlage für ein Stadtarchiv fand bei den Stadträtinnen und Stadträten Anklang. Offen ist die Antwort auf die Motion: "Stopp Lichtsmog." Speziell die Motion "Renovation Stadttheater": Diese wurde zuerst erheblich erklärt und nach Wiedererwägung eine Sitzung später dann doch noch abgelehnt.
  • Postulate hatten es da einfacher. Von den 17 eingereichten und bereits beantworteten Postulate wurden 11 erheblich erklärt, wobei eines gleichzeitig als erledigt abgeschrieben wurde.
  • Insgesamt wurden 19 Interpellationen eingereicht, wobei deren 17 schon 2009 beantwortet wurden. Einfache Anfragen gab es keine.
  • 2 Parlamentarische Erklärungen "zum Projekt Renovation Stadttheater" und "Ja zum Minarettverbot - direkte Demokratie jetzt respektieren" wurden eingereicht. Erstere Erklärung mit 7 Punkten wurden angenommen. Letztere ist durch den Stadtrat noch unbeantwortet.
  • Zudem befasste sich der Stadtrat mit 2 Anträgen: Er sagte Ja zur Wiedereinführung des Ratskredites. Zurückgezogen wurde der Antrag zur "Kostentransparenz bei Vorstössen" welche die Menge der eingereichten Vorstösse hätte mässigen sollen.
Der Ruf einiger Parlamentariererinnen und Parlamentarier, es gäbe zu viele Vorstösse, veranlasste mich zu folgenden Statistiken (Quelle Hintergrundbild (verzerrt): www.langenthal.ch, Stadtrat, Fotograf Markus Heiniger):

Die meisten Vorstösse kamen aus der SP, gefolgt von der FdP und der EVP/glp.


Gemessen an der Grösse der Vertretungen im Stadtrat Langenthal ergibt sich aber ein anderes Bild:


Mit 6 Vorstössen verteilt auf 2 Mitglieder bei der Grünliberalen Partei Langenthals und 3 Vorstössen bei 1 Mitglied der PNOS ergibt dies bei beiden Parteien einen Schnitt von 3 Vorstössen pro Stadtratsmitglied. Somit waren die Grünliberalen und die PNOS die aktivsten Parteien im Stadtrat - gemessen an der Wähler- respektive Sitzstärke. Darauf folgen mit Abstand die SP mit 1,73 Vorstössen pro Sitz, die EVP und die GLP mit 1,5 Vorstössen/Sitz, die FdP mit 1,33 Vorstössen/Sitz, die SVP mit 0,33 Vorstösse/Sitz und die Jungliberalen mit 0 Vorstössen/Sitz.

Der Erfolg ist schwierig zu beziffern, da nicht alle erheblichen Vorstösse effektiv in Massnahmen enden. Die SP übte sich an 5 Motionen, welche allesamt nicht erheblich erklärt wurden. Die Postulate wurden aber zu 80% erheblich überwiesen, was einen "Gesamterfolg" von 40% ausmacht. Die FdP war diesbezüglich erfolgreicher. Von 4 Motionen wurde 1 erheblich erklärt, sowie sämtliche Postulate. Das macht insgesamt 57,14% Erfolg. Noch besser war die EVP, welche nur Postulate einreichte, die allesamt auf Zustimmung bei den Stadträtinnen und Stadträten stiess. Würde man aber den Erfolg der EVP-glp-Fraktion messen, so würde sich deren Ergebnis verschlechtern: Nur 40% deren Postulate wurden erheblich erklärt. Bemerkenswert ist hierbei wohl auch, dass die Jungliberalen keinen einzigen Vorstoss einreichten und beide Vorstösse (Postulate) von Seiten der SVP nicht erheblich erklärt wurden. Die bürgerliche Mehrheit im Stadtrat funktioniert also nur bedingt - dies war auch in der Budgetdebatte ersichtlich.

Natürlich sind Ranglisten in der Politik extrem doof und sagen absolut nichts aus über die Wirksamkeit einer Partei oder Person zumal die Nachhaltigkeit gar nicht einfliessen kann, welche für mich absolut prioritär wäre. Trotzdem liess ich mich auch zu einem Blick auf die Personen verleiten, welche 2009 in absoluten Zahlen umtriebig waren, sprich viele Vorstösse einreichten - erstaunlich ist ja aber vor allem auch, dass die Hälfte des Stadtrates absolut keinen Vorstoss einreichte.... da wir davon ausgehen können, dass Politikerinnen und Politiker öffentliche Personen sind, erlaube ich mir die Namen der Aktiven zu nennen:
Die Rangliste der meist Vorstossenden führen zwei Amtsjüngste und der Amtsälteste an:
Urs Zurlinden, FdP, (neu) reichte 6 Vorstösse ein. Fritz Fiechter, SP, (bisher) reichte 5 Vorstösse ein ex aequo mit einem ebenfalls neuen Mitglied des Stadtrates, Manuel Ischi, glp. Erstaunlicherweise finden sich unter den ersten 8 Personen mit bis zu 3 Vorstössen in diesem Jahr nur Männer....

Erlauben wir uns noch ein kleines Fazit des vergangenen Stadtratsjahres:
Es sind nicht die absolute Anzahl der eingereichten Vorstösse entscheidend, sondern die Ideen respektive Gründe, welche hinter einem Vorstoss stecken. Vorstösse sind weder a priori als schlecht und verwaltungsintensiv abzuwerten, noch zu überschätzen, die Wirksamkeit ist nicht per se gegeben. Die finanzielle Lage der Stadt Langenthal mit über 100 Millionen Franken Eigenkapital führt zu diversen neuen & alten Begehrlichkeiten, denen die Politik die öffentliche Aufgabe und Nutzen zu- oder absprechen muss. Der Aufwand - sowohl für die Verwaltung, wie auch für die Politikerinnen und Politiker in Langenthal im Stadt- oder Gemeinderat tätig zu sein - ist tendenziell gestiegen. Die Geschäfte werden komplexer, grösser und dadurch umfangreicher. Trotz- oder wegen alle dem ist es sehr interessant in und für die Stadt tätig zu sein und ich wünsche mir für das neue Jahr in allen Fraktionen und damit fast allen Parteien viele neue und aktive Mitglieder für das Wohlergehen der Stadt und ihrer Bevölkerung.

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Es gibt viele Vorteile in einer Kleinstadt zu leben...

Ein exemplarisches Beispiel:
Als ich heute Morgen wieder einmal auf mein Telefon blickte, fand ich eine SMS, die mir eigentlich bekannt schien: "Sie haben eine neue Nachricht auf Ihrer Combox."
Der Inhalt derselben war dann doch um einiges erstaunlicher:

"Guten Tag Herr Müller,
hier spricht Frau X. vom Blumenladen Schenk in Langenthal. Wir haben Ihre Autonummer gefunden. Sie dürfen Sie jederzeit bei uns wieder abholen."

Natürlich ging ich sofort zu meinem Wägelchen und siehe da, die Scheibe mit den bekannten Nummern fehlte hinten tatsächlich. Roten Kopfes ging ich in den Laden:
"Siehe da. Das sieht ja fast wie der Herr Müller aus."
"Danke vielmals. Echt peinlich. Ist eine Wechselnummer und gestern hat jemand das andere Auto gebraucht und die Nummer wohl nicht mehr richtig bei diesem Auto eingehängt. Besten Dank, wirklich."

Natürlich ging mir plötzlich durch den Kopf, wie ich mich nun bei den netten Frauen bedanken könnte. Nun. In einem Blumenladen ist es wohl nicht sehr opportun den Frauen Blumen zu bringen. Und in einer Art Dankesreflex Blumen zu kaufen und so zum Umsatz und Lohn des Betriebes beizutragen, wollte ich auch nicht - das war mir einerseits als Dank zu kapitalistisch und andererseits wäre die Empfängerin derselben wohl diejenige gewesen, welche die Nummer gestern im Stress nicht mehr richtig einhängte... das erschien mir auch keine wirklich gute Option. ;-)

So verblieb ich vorerst mit einem herzhaften Dank und dämlichen Grinsen, das wohl so viel aussagen sollte, wie: "Es wäre für Kopenhagen, die Welt und mich wohl auch besser, ich würde nicht Auto fahren."

Danke auf alle Fälle: Blumen Schenk in Langenthal. Ich weiss, wo ich künftig Blumen einkaufe, denn das war nicht selbstverständlich. Ideen zum Merci sagen werden noch gesucht.
Es gibt Vorteile in einer Kleinstadt, in welcher man gekannt wird, zu leben... auch wenn das Situationen provozieren kann, die unter Umständen etwas peinlich sind.

Montag, 14. Dezember 2009

Polier' deinem Politiker die Fr...

Berlusconi hat es nun ganz bitter erwischt. Scheinbar mit einem Mailänder Dom en miniature wurde er niedergestreckt. Böse Zungen in meinem Umfeld behaupteten, dass er so eine Ohrfeige durchaus nicht unverdient kassiert habe: Zwei abgebrochene Zähne und das verwöhnte schönheitsoperierte Gesicht blutend aus der Affäre gezogen, hat es ihn nun zugegebenermassen wirklich böse erwischt. Hier wird die ganze Geschichte boulevardistisch äusserst blutig dargestellt. Übel. Da werden Noemi Letizia & Co. ordentlich zu trösten haben.

Ob dies nun ein Aufruf sein soll, dass man seinem Politiker / seiner Politikerin mal so ordentlich die... Meinung sagt?
Mir soll's recht sein. Schreibe deinem oder deinen PolitikerInnen. Sage ihnen im zu Ende gehenden Jahr, was sie gut (auch für dich) gemacht haben und sage ihnen, was du von ihnen im nächsten Jahr erwartest. So schwierig ist das nicht. Mittlerweile haben praktisch alle Facebook oder sind mit einer Email-Adresse im Behördenverzeichnis aufgeführt.

Interessanterweise hat die Fasnachtszeitung in Langenthal bereits prophetisch bei der letzten Fasnacht skizziert, wie einige Politikerinnen und Politiker nach so einer berlusconischen Direktattacke  aussehen würden:

Autsch! Das Motto war überdies "zungerobsi", weshalb vieles in der Zeitung eben etwas Kopf stand.

Samstag, 12. Dezember 2009

Die SP produziert viel Käse....

gebe ich für einmal unumwunden zu... dieses Mal in wahrhaft existenter Form. Zum Wahlkampfauftakt für die Grossratswahlen versammelten sich viele Kandidierende der SP Oberaargau heute Morgen in der Käserei Wyssbach bei Madiswil, um Wahlkampfkäse zu produzieren.
Spass machte es auf alle Fälle. Hoffen wir mal, dass es gut kommt... sowohl der Käse, wie auch die Wahlen.

Von rechts nach links:
Adrian Wüthrich, Nadine Masshardt, Samuel Köhli, Dorette Balli, Markus Meyer, Priska Grütter, Peter Zysset, Patrik Blum, Reto Müller

Freitag, 11. Dezember 2009

Stirbt dieses Blog aus?

Ich zählte heute die Tage meines Nichtschreibens. Sie erschienen mir in meiner persönlichen Wahrnehmung praktisch endlos. Es sind deren vier. Verschwindend klein als Zahl, riesengross in meiner Bedeutung und Auffassung dieses Gefässes. Ich, der stets bedacht war, mir meine Gedanken und Beobachtungen oft von der Seele zu schreiben, falls möglich täglich der Menschheit im weltweiten Netz kund zu tun. Nun denn. Prioritäten verschieben sich.
Geschichten, die man sich früher niemals hätte von den schreibenden Fingern wegnehmen lassen,  Kommentare, die einen bisweilen in regelmässigen Abständen in die lokale und gar nationale Presse hievten, lässt man aus, da man merkt, dass man damit zu stark provozieren würde.
Die Zeit, um sich anderer Geschichten zu bedenken, welche durchaus auch schreibwürdig wären, bleibt denn halt auch aus, seit das neue Amt in mein Leben getreten ist. Es tut mir fast ein wenig weh, zu sagen, dass es im Moment von aussen oktroyiert Wichtigeres gibt, als mein Schreiben.

Man beginnt sich denn ab kleinen Dingen zu freuen, die einem beim täglichen Gang durch die Stadt begegnen. Die neue Beleuchtung der unteren Märitgasse zum Beispiel, welche die Gasse dort mit der ganzen Umgestaltung nun urbaner und freundlicher dastehen lässt, während sich die Detaillisten der oberen (nicht-umgestalteten) Marktgasse dieses Mal wegen des Weihnachtsmarkt selbst in die Haare geraten sind.


Man beobachtet mehr als Gemeinderat und man schweigt mehr.
Und das bekommt leider auch dieses Blog zu spüren.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Depeche Mode

Thank you for bringing me home... respektive Depeche Mode an ein Konzert nach Zürich.

Samstag, 5. Dezember 2009

Das waren noch Zeiten,...

...als ich im Langenthaler Parlament solche Sprüche machen konnte:
"Stadtratspräsident Reto Müller weist darauf hin, dass kurze und prägnante Voten keine negativen Auswirkungen auf die Aufmerksamkeit der Zuhörer haben und bittet dieser Erkenntnis Rechnung zu tragen."
2008 war's. Heute, als ich beim Studium der gemeinderätlichen Akten über dieses stadträtliche Protokoll stolperte, entlockte es mir doch ein breites Schmunzeln. Wie wahr ich doch manchmal hatte und wie wenig das oft fruchtete.... parlare, palavern, Parlament.

Mein Handy hat leider keine Makro-Funktion:

Freitag, 4. Dezember 2009

Nicht lustig: Drohung in der Langenthaler Schulanlage Kreuzfeld 4

Nun denn. Das sind Nachrichten, wie sie in Berlin, in Bern und auch sonstwo vorkommen oder vorkamen... aber eben sass mein Erschrecken auch relativ tief: "Was, hier, in unserem städtischen Dorfe????"
Es ist nicht lustig und trotzdem hoffentlich auch nicht ernst gemeint und wird künftig - so wünsche ich mir - auch nicht und nirgendwo nachgeahmt:

"Medienmitteilung
Communiqué de presse


Info/fm Bern, 4. Dezember 2009

Das Untersuchungsrichteramt II Emmental-Oberaargau, die
Schulleitung der Schulanlage Kreuzfeld 4 von Langenthal und
die Kantonspolizei Bern teilen mit:

Langenthal

Drohung in der Schulanlage Kreuzfeld 4

pkb. Wegen einer anonymen Drohung fällt der Unterricht in
der Schulanlage Kreuzfeld 4 in Langenthal am kommenden
Montag aus. Die Massnahme wurde von der Schulleitung
ergriffen, nachdem eine unbekannte Täterschaft Drohun-
gen ausgesprochen hatte.

Am Dienstag, 1. Dezember 2009, wurde im Aufenthaltsraum
der Schulanlage Kreuzfeld 4 eine schriftliche Drohung vorge-
funden. Die Schulleitung hat umgehend die Polizei informiert.
Nach bisherigen Erkenntnissen wird die Täterschaft in der
Schülerschaft vermutet. Die Polizei hat in der Zwischenzeit di-
verse Schüler befragt, ohne die Täterschaft ermitteln zu kön-
nen. Die Täterschaft will laut Schreiben ihre Drohung am kom-
menden Montag, 7. Dezember 2009, wahr machen. Die polizei-
lichen Ermittlungen werden fortgeführt.
Die Schulleitung der Schulanlage Kreuzfeld 4 wollte aus Sorge
um die Schülerinnen und Schüler den Unterricht am Montag ur-
sprünglich auf freiwilliger Basis durchführen, hat den Entscheid
den Eltern nun aber abgenommen und schliesst das Schulhaus
für alle Klassen. 
In den Schulanlagen Kreuzfeld I bis III, Hard und Elzmatte so-
wie in den städtischen Kindergärten findet der Unterricht im ge-
wohnten Rahmen statt. "

Dienstag, 1. Dezember 2009

Solidarität am heutigen Tag

Sie erinnerte mich mit ihrem Beitrag, dass heute Welt-Aids-Tag ist.
Da er bereits auf die Kampagne der Schweiz hinweist, habe ich mir das Video der deutschen Aids-Stiftung zum Bloggen vorgenommen.



Zeigen wir uns solidarisch... nicht nur heute.

Was sagt der Bischof von Arabien zum Minarettverbot?

Interessant finde ich im Moment die Diskussionen, wie die Annahme der Minarettsverbotsinitiative in der ganzen Welt aufgefasst wird. So interviewte Radio DRS heute den "Bischof von Arabien".

Quelle:
"Der Schweizer Paul Hinder ist katholischer Bischof in der muslimischen arabischen Welt: Sein Bistum reicht von den Vereinigten Arabischen Emiraten über Saudi-Arabien bis in den Iran."
Das Interview: (Bitte drauf klicken.)



Ebenfalls gerne verlinke ich hiermit auf den Artikel "der Augenreiberei", welcher die Frage aufwirft, was denn nun per Definition neu als Minarett zu gelten habe.