Sonntag, 31. Mai 2009

Die UBS bezahlte die CVP?

Was der "Sonntag" heute in einen gemeinsamen Zusammenhang stellt, lässt einem demokratievertrauenden Bürger und Kleinpolitiker - wie mir - wirklich die Nackenhaare krausen. Wie bekannt wurde, bezahlte die UBS der CVP 150'000 Franken. Die zeitliche Nähe zur Diskussion und schlussendlichen Rückweisung des Anliegens für einen Salärdeckel der staatlich mitfinanzierten UBS birgt Brisanz.

Nun mag man durchaus meinen, dass dies nur ein Versuch sei, medienmässig Kapital aus der Spende zu schlagen und die UBS mit dem Geld schlussendlich nur das Versprechen einlöste, das sie Darbelley 2008 gab.... doch, wie die im Artikel veröffentlichte Tabelle der Ständerätinnen und -räte, welche eine vorherige Umfrage und das tatsächliche Stimmverhalten vergleicht, beweist: Entweder waren die CVP Ständeräte nicht ehrlich bei der Umfrage oder sie kippten und zwar mehrere: 4 stimmten trotz vorheriger gegenteiliger Aussage doch für die Rückweisung, 2 waren abwesend (wohl pinkeln, was? ;-)) und 1 enthielt sich.

Warum?

Eine klare Antwort darauf gibt es wohl nie.

Und doch zeigt sich für mich eines deutlich: Es ist - auch wenn man nun diesen speziellen Fall der UBS ausnimmt - so oder so völlig falsch und verfälschend, wenn eine Partei Geldspenden von Firmen annimmt. Wen vertritt eine Partei, finanziert von Banken und Pharmaindustrie, schlussendlich noch? Tatsächlich ihre Wählerinnen und Wähler?

Peinlich, wie sich Darbelley und die CVP öffentlich um die Geldspenden der UBS bemühten, als diese nicht mehr zahlen wollten. Bedenklich das nun vorliegende Abstimmungsresultat im Ständerat.

Wo unterscheiden wir uns noch von korrupten Staaten? Ist das wirklich schon die "demokratische" Bananenrepublik Schweiz?

Wenn wir nicht endlich Schluss machen mit diesen Spenden in der Schweizer Parteienlandschaft oder nicht zumindest endlich die Parteienfinanzierungen für die Bürgerinnen und Bürger offen und transparent ausweisen, sind wir vor einem wirklichen Parteifinanzierungsskandal nicht mehr zu retten.

Danke an die SP, welche nie Gelder bekam, dadurch keine horrenden Kampagnen führen kann.... und sich über die Mitglieder finanziert und danke auch ein wenig an die FdP, welche zumindest in diesen Zeiten auf Geld von der staatlich mitfinanzierten UBS verzichtet... immerhin.

Samstag, 30. Mai 2009

Bahnhofsneid

Burgdorf weihte gestern den "neuen" Bahnhof ein, welcher zahlreiche Verbesserungen für die Kundinnen und Kunden von Bus und Bahn mit sich bringt. Seit 2007 investierten Kanton, Bahn- und Busgesellschaften insgesamt 51 Millionen Franken.

Und ihr fragt nun, was hat er wohl wieder hierzu zu sagen?

Nun. Ich gratuliere Burgdorf einfach für den schönen Bahnhof. Die neuen Gleise und der neue Busbahnhof machen Sinn. Und wenn ich euer Bauwerk mit dem Bahnhof in Langenthal vergleiche, muss ich ehrlich zugestehen, dass ihr uns in diesem Punkt um Jahre - wenn nicht Jahrzehnte - voraus seid.

Also seien wir doch nach wie vor ehrlich: Euer Bahnhof war schon vor dem Umbau um ein Vielfaches besser, als der unsrige. Und da fragt man sich doch als einfacher Bürger Langenthals, wann endlich kriegen wir das politisch mit der SBB und dem Kanton auf die Reihe, dass unser Bahnhof, eine graue Betonwüste, mit abartigen Parkplätzen und Dächern, welche sich vor lauter altem Beton langsam stetig dem Boden gegen neigen, endlich saniert wird.

Da Burgdorf ähnliche Grössen- und auch Anschlussverhältnisse wie Langenthal aufweist, sind die Situationen durchaus vergleichbar. Hinzu kommt. Wir hätten Geld. Im Gegensatz zu Burgdorf. Eigentlich.

Vielleicht braucht's hierfür halt Frauen. Denn die Berichte der Bahnhofsumgestaltung beinhalteten heute die Porträts der Burgdorfer Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch und der Berner Regierungspräsidentin Barbara Egger. 2 starke SP Frauen = Bahnhof fertig.

Freitag, 29. Mai 2009

Saisonschluss

1. Halbzeit nix. 2. Halbzeit YB fix. 0 zu 3 fast etwas frech. Der Vizemeister tröstet ein wenig.

Heute das Abschiedsspiel


Ne, nicht wegen Gross. Wegen YB natürlich!

Bimbo-Preis


Wie kann man nur? Verstösst das nicht schon gegen das ARG?

Gäbe es da nicht zig-milliarden bessere Bezeichnungen für einen Preis einer Bank, als den Bimbo-Preis?

Man könnte fast meinen, das sei wieder eine neue Idee Herrn Villigers, die Bankkenntnisse der Politiker zu beurteilen. Ah, nein. Ist ja von der BEKB. Welches der Bs in BEKB steht wohl für Bimbo?

Gratuliere dir zum Bimbo-Preis, Leonie.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Unlust

Ich mag heute nicht Bloggen...

Mittwoch, 27. Mai 2009

Kategorie: Kreative Schüler


Praktische Intelligenz und Kreativität können unter anderem dadurch aufgezeigt werden, dass man so versucht, dem Lehrer einen Vorschlag für den Filmabend im Lager der nächsten Woche schmackhaft zu machen.

Resultat des Versuchs: Viel gelacht, trotzdem abgelehnt.
(Darunter kam die FSK schon fast dunkelrot zum Vorschein.)

Alles unter einem Dach...

Als man damals die Stiftung alte Mühle in Langenthal gründete, daraus das Design Center entwuchs und wieder schrumpfte und nun doch mittlerweile (glücklicherweise) einen hervorragend funktionierenden Betrieb aufweisen kann, versprach man per Volksabstimmung für das Darlehen an die Stiftung, dass nach dem Umbau für Vereine Langenthals, welche Räumlichkeiten für Sitzungen in Anspruch nehmen wollen, die Benützung kostenlos sein wird.

Eine tolle Sache. Nach wie vor ein weiser Entscheid.

So kommt es manchmal vor, dass die buntesten Vereine Langenthals übereinander, nebeneinander sitzen und tagen. Als ich gestern auf den Beginn meiner Sitzung wartete, da ich vorher Chauffeur spielte, trank ich an der Bar eine der dunklen imperialistischen Brausen und beobachtete die Hereinkommenden, welche am Anschlagbrett die Zimmernummer lasen und sich orientierten.

19.30 Uhr JUSO Zimmer 106
19.30 Uhr PNOS Zimmer 217

Relativ lustig fand ich, dass trotz aller Unterschiede, Personen beider Gruppen gleich reagierten:

"He, mir chönte o zu dene."
"Hihihi..."

Leider habe ich - da unsere SP Sitzung länger dauerte, verpasst, ob es im Anschluss in Restaurant oder im Festkeller noch zum "Showdown" beider Gruppen gekommen ist. Gestern hatte die JUSO schliesslich ihren Schweizer Oberjuheee... eh Präsidenten Cédric Wermuth eingeladen und das hätte doch der Begegnung etwas Würze verliehen. Wie ich vom regionalen JUSO-Präsidium aber hörte, lief man sich nicht mehr über den Weg. Vielleicht auch gut so, wie es ist: In der ersten Reaktion gleich, sonst aber grundverschieden.

Montag, 25. Mai 2009

Ich atombombe, du atombombst, er..., sie...

Himmel... grrrrr... dieses Land hat nicht mal Licht!

Fotoquelle: www.wikipedia. de
Bildquelle: Diese Datei ist gemeinfrei (public domain), da sie von der NASA erstellt worden ist. Die NASA-Urheberrechtsrichtlinie besagt, dass „NASA-Material nicht durch Urheberrecht geschützt ist, wenn es nicht anders angegeben ist“. (NASA-Urheberrechtsrichtlinie-Seite oder JPL Image Use Policy).
Aber irgendein wahnsinniger, halbtoter, kommunistischer Diktator denkt doch, er müsste jetzt seinem Volk auch noch unterirdische Atombombentests bescheren, anstelle von Elektrizität für alle (huch, brauchten sie die Atomkraftwerke wohl doch nicht zur Herstellung von Strom) oder Nahrung.

Was dies international betreffend einer neuerlichen Welle an atomarer Aufrüstung oder sonst steigendem Wahnsinn bedeuten könnte, lässt sich einfach erraten. Dabei klangen Obamas Worte in Prag so gut... und für mich so fassbar nahe.

P.s.: Auch wenn ich eigentlich in diesem Blog immer eigene Bilder verwende, mögen sich einige wundern, weshalb ich hier die Quellenbeschreibung so ausführlich mache, obwohl es sich um ein public domain und somit lizenzfreies Bild via Wikipedia handelt. Um diese Umstände näher zu erklären, bräuchte ich ein anonymes Blog - das bisher nicht existiert.
Kleine Fehler werden diesbezüglich manchmal relativ teuer. So erschreckte mich heute eine Email-Mitteilung, in welcher solch Lizenzielles u.a. angesprochen ist. Aber ich würde die Webseite halt auch nicht in Deutschland html-baukästeln lassen, sondern zum Beispiel in Langenthal und wenn doch, dann halt das Beispielbild austauschen, das lizenzgeschützt war (auch wenn das die Baukästeler aus Berlin wohl nicht mitgeteilt hatten). Oder wie sagte jeweils der Schulpolizist: "Nicht wissen, schützt vor Strafe nicht." Aber eben. Genug aus dem html-Nähkästchen geplaudert. Fehler passieren überall, wo gearbeitet wird. Und diese Ausrede kommt jeweils immer. Auch bei Bluttransfusionen, aber das ist wiederum eine ganz andere Geschichte, über die ich, obwohl in Langenthal aufgewachsen und lebend, nicht kommentieren werde.

Sonntag, 24. Mai 2009

krank - selten aber wahr

Unglaublich, wie gross das Fassungsvermögen (m)eines Magens ist, merkt man manchmal erst, wenn man nach schönem Grillabend mitten in der Nacht sich nochmals alles durch den Kopf gehen lässt.

Heute dann 38,5 Grad Fieber. Woher auch immer. Das muss bis morgen Montag weg. Ich habe zu tun.
Was ist das für eine Art Grippe im Moment? Sommergrippe oder doch die schweini... kann nicht sein und ist auch egal. Hauptsache es geht bald vorbei.

Samstag, 23. Mai 2009

Hooliganismus und nun?

Es fragt sich effektiv, was man nun in der Schweiz in der Fussball- und Eishockeywelt unternehmen könnte, um den Hooliganismus einzudämmen. Doch dieses Thema derzeit politisch zu lancieren, könnte zum unweigerlichen Rohrkrepierer werden, dahingehend, dass man sich allzu schnell mit dem Vorwurf konfrontiert sähe, sich nun nach der medialen Abhandlung einer politischen Überhandlung auszuliefern.

Da ärgert es mich schon ein wenig, dass ich meine Ideen für eine Verbesserung der Situation rund um die NLB Spiele des SC Langenthals noch nicht so weit gediehen hatte, als dass ich sie an der letzten Stadtratssitzung - vor der medialen Diskussion und dem Cupfinal - hätte einreichen können. Mein politischer Wirkkreis umfasst ja nur die Stadt Langenthal und auch das nur indirekt, da ich bei weitem nicht sagen würde, dass alles was ich will, sage oder tue tatsächlich eine Wirkung erzielt. Den Vorstoss jetzt (in den nächsten beiden Sitzungen) einzureichen, finde ich, obwohl auch hier in unserem Städtchen (wenn auch in viel kleinerem Ausmass) nach wie vor Handlunsgbedarf angezeigt wäre, aus besagten Gründen obsolet.

In der nachmittäglichen Diskussion mit einem noch um Jahre mehr in Polizei und Politik erfahreneren Kollegen wurden vor allem 2 Lösungsansätze genannt, die Hooliganismus eindämmen könnten, welche aber nicht neu sind:

a) Hooligans enttarnen. Es kann nicht sein, dass ein Randalierer am Montag wieder ganz normal die Schulbank drückt oder mit der Krawatte in die Bank zum Arbeiten spaziert.

b) Hohe Geldbussen. Die jugendlichen Hooligans liessen sich mit der Konsequenz punkto Vergeltung des Schadens und hohen Bussen bestimmt auch über´s Porte-Monnaie lenken.

Welche weiteren Möglichkeiten gäbe es noch? Da überlegen sich nun einige noch einflussreichere Menschen ihren Teil dazu. Wichtig scheint mir auf alle Fälle, dass das einander den Puck oder den Ball zuzuschieben eindeutig nur auf dem Feld des Sportes stattfindet und nicht wie es im Moment mit diesem Problem zwischen Polizei, Politik, Vereinen und Fussballverbänden geschieht.

Müssen erst Tote, wie zum Beispiel in England (welche mittlerweile eine vorbildhafte Organisation haben) folgen, bevor die Verantwortlichen handeln?

Nein, denn wir alle wollen friedlich an einen guten Fussball- oder Eishockeymatch pilgern, ihn uns anschauen, Freude haben oder Trauer empfinden und dann wieder nach Hause gehen. Ohne Gewalt.

Mein letztes Slug-Charts Posting

Huiii... schwindelerregend. PLATZ 6. Aber zugegebenermassen auch zum richtigen Zeitpunkt fotografiert und diverse Kommentare in letzter Zeit hinterlassen. So zum Beispiel Kommentar 1 bei Ober-Polit-Blogger Moritz. Somit alles rational und auf Grund äusserer Umstände erklärbar. ;-)

Freitag, 22. Mai 2009

Fettnäpfchen treten. - Ich war beim Coiffeur.

Ersteres könnte man als kleines Hobby von mir bezeichnen, obwohl ich sehr viele andere Menschen auch kenne, welche sich regelmässig darin üben.
Nun, denn... Zeit zur Wiedergutmachung? Ein Versuch:

Es ward ein langes Posting, in welchem ich mich am Ende beklagte, dass ich trotz oder gerade wegen alledem Geschriebenen hier, ja nie die Chance habe in Slug (einer Art Sammelbecken für CH-Blogs) in den Charts der Meistgelesenen geratet zu werden - wohlwissend so oder so, dass die Crème de la Crème der CH-Bloggeria sich sowieso nicht dort raten lässt - aus diversen Gründen. Zum Vergleich mühte ich mich der Metapher von Frauen und Frisuren und deren damit erzielten Topratings in der Szene ab - zumal ich gleichzeitig eine ansprechende Email-Konversation hielt über die Bedeutung dieses Blogs nach einem vormaligen Treffen der Dame mit neuer (ungebloggter) Frisur und meiner Selbsteinschätzung:
"Meine Blogaussenwirkung ist in etwa so gross, wie der Schiss einer Fliege auf einer 100 Quadratmeter grossen Scheibe."
Ich finde dieses Bild eigentlich nach wie vor sehr treffend. Es gibt Tausende hiervon, unzählige und wahrscheinlich ungezählte Blogs auf dieser Scheibe Computer, in die wir gerne starren. Mein "Auftritt" - meine interaktive Gedankentummelwiese - ist ein Pünktchen davon. Quantitativ bestimmt nicht grösser als ein Fliegenschiss und für viele auch in der Qualität nicht weit davon entfernt.

Erstes Näpfchen das herumstand... ich bin seit ein paar Tagen oder Wochen laufend unter den 24h-Top35-Postings in den Charts geratet (gestern kam ich mit drei Buchstaben und dem Einzeiler gar bis auf Rang 19) und ich Dödel hab's einfach nicht gemerkt und zweites Näpfchen: die Frau mit neuer fantastischer Frisur, welche mir das zutrug, getraute sich nun - ob meines dummen Frisurenvergleichs - nicht über ihre neue Frisur zu bloggen.

Sorry. Hoffe, dass ich die Näpfchen mal wieder mit Glacé oder anderen Leckereien füllen kann zur Wiedergutmachung und damit ihr gleich wisst, was läuft:
Ich war beim Coiffeur. Und das ist die neue Frisur - inkl. der altbekannten Geheimratsecken:


Dazu dann später noch eine lustige Begebenheit und in der Hoffnung bald auch in anderen Blogs wieder schöne neue Frisuren zu entdecken (keine Sorge - sie wachsen nach, wenn's vorher besser gefiel.)

Mittwoch, 20. Mai 2009

Sch...

Alle Wörter beginnen im Moment mit Sch... Schion. Scheisse. Schade.

Erster Feindkontakt - Sion Fans blockieren den Berner Bahnhof




Dichte Nebelschwaden hängen unter dem Dach des Bahnhofes in Bern, welcher fest in Sittener Hand gebracht wurde. Die Stimmung in der scheinbar zum "Fan-Kessel" umfunktionierten Haupthalle kocht bereits. Sion-Rufe aus vieler Kehlen schwängern den Raum, Scherben und Bier bedecken den Boden, worauf das Begehen zum klebrig, scherbelnden Ereignis wird und der Geruch des Biers stinkig aus den Kehlen und von durch den Raum geworfenen Büchsen ist omnipräsent.

Für mich kein Problem. Ich schiesse einige Bilder mit dem Handy. Menschen mit Hunden, Frauen und Männer, die sich durch diese Masse mit Kinderwägen mühen, ihnen gehört mein erstes Mitleid und die Gedanken: Brauchen wir das wirklich? Warum können wir keinen Fussball- und Eishockeymatch ab einem Niveau der Nationalliga B ohne Polizei und ohne den massiven Aufwand von Steuergeldern, einfach so aus Spass am Spiel abwickeln?

Versteht mich richtig: Ich fane sehr für YB. Ich verstehe den Nervenkitzel und die leichte Nervosität, die sich vor so einem Spiel in einem Fan aufbauen kann. Aber, warum denn nur diese Gewalt? Gewalt, wie sie in den Strassenschlachten und auch im Stadion oder gewissen Trams (wie dämlich ist dieser Herr Gross eigentlich?) nach dem Spiel des FC Zürichs gegen den FC Basel wieder zu finden war und die im Moment im Bahnhof Bern durch ein massives Polizeiaufgebot und das Trennen der Fangruppen präventiv verhindert wird.

Warum diese Tausenden von Steuerfranken, wegen Hooliganismus, Raketenwürfen, Sachbeschädigungen, wenn es doch hauptsächlich um eines geht: Sport.

Ich hoffe, dass es heute friedlich und günstig bleibt und sage trotzdem oder gerade wegen: Hopp YBeee!!!

Immer wieder...

Warum müssen solche Lehrerfachtagungen immer an sonnigsten Tagen in abgedunkelten Vorlesungsräumen ohne ein einziges Fenster stattfinden? Aaarrglll...

Dienstag, 19. Mai 2009

Mister Schweiz macht Swisscom-Werbung?

Ach nein, das ist ja unser EVP Stadt- Grossrat und Parteipräsi Daniel Steiner. Fotogen zugegebenermassen und seine Idee eines SMS Reminderdienstes in der Stadt find ich auch gut. Gratuliere Dänu. Von Kopf bis Fuss gelungen. So kann man dem wohl sagen.

PNOS im Stadtrat Langenthal - Part one der Berichterstattung -

Zuerst gurkte es mich ein wenig an, heute Abend an die Stadtratssitzung zu gehen. Ich geb's ehrlich zu: Trotz bereits 7-jähriger Legitimation durch das Volk fühle ich mich nicht immer dem bunten politischen Treiben im Mikrokosmos Stadtrat Langenthal automatisch hingezogen.

Doch heute Abend verbuchten wir von Seiten der SP/GL-Fraktion Grosserfolge. Ich war stolz auf "meine" Leute, in mehrerlei Hinsicht. Mehr dazu aber - angesichts der fortgeschrittenen Zeit - später. Ich hoffe, dass die Medien meine Wahrnehmung teilen werden und mir dies als Aufhänger dienen wird, heute Dienstag später dann tiefer zu berichten.

Persönlich wurde ich heute Abend einzig vom Rückzug des PNOS-Vorstosses enttäuscht, welche eine Volksabstimmung für sämtliche religiöse Bauwerke in Langenthal forderte. Da setz' ich mich 30 Minuten heute Nachmittag hin und schreibe eine (mehr oder weniger originelle) Antwort unserer SP/GL-Fraktion nieder und niemand will sie hören wollen, da die undurchdachte Motion vorher zurückgezogen wird.

Ach. Schmerz des Politnarziss'.

Nun, ich habe ja (m)eine Plattform zur Milderung besagten Schmerzes. Für diejenigen, welche es interessiert hier noch das Ungesagte zur heutigen ... mittlerweile gestrigen Sitzung des Stadtrates:
Es gilt das geschriebene Wort, weil es leider nie gesprochen wurde.... ;-)
Pnos Motion Bewilligung von religiösen Bauten durch das Volk.
Antwort:


Ich finde das super.
Wenn der Nachbar in seinem Gärtchen das nächste Mal ein grosses Cheminée – Mauerwerk versteht sich – bauen will, das eine Baubewilligung erfordert, können wir darüber abstimmen. Als Vegetarier stinkt mir nämlich die Fleischreligion meines Nachbarns sehr und ich werde sein Bauwerk mit allen Mitteln der Demokratie zu verhindern versuchen, die mir von nah oder ferner hergeholt zur Verfügung stehen.

Ihr werdet vermutlich lachen oder den Kopf schütteln oder gar entrüstet sein, über das was ich sage und denken: Spinnt der Müller jetzt gänzlich, Fleischkonsum als Religion zu bezeichnen?

Doch siehe Wikipedia, denn ich will niemanden beleidigen:
„Als Religion bezeichnet man eine Vielzahl unterschiedlicher kultureller Phänomene, die menschliches Verhalten, Handeln und Denken prägen und Wertvorstellungen normativ beeinflussen.“

Also ist Fleisch grillieren im weitesten Sinne eine Religion und das Cheminée ist dessen Bauwerk. Wo beginnt ein religiöses Bauwerk, wo endet es, ist vielleicht genau so schwierig zu beantworten, wie ab wann ist eine Gemeinschaft eine Religion. Zudem gibt es noch mehr Fragen, welche die Motion offen lässt: Geht es, wie im Motionstext beschrieben nur um religiöse Bauten oder geht es damit auch um spätere Aufbauten?

Die etwas naive Stammtischidee weggelassen, das Volk möge stets souverän und immer richtig über alles entscheiden können, was erwiesenermassen ethisch und völkerrechtlich bereits Schwierigkeiten mit sich bringt, ist der Vorstoss bei genauerem Hinsehen nämlich äusserst bedenklich: Verfassungswidrig, religionsfeindlich und schlichtweg nicht umsetzbar. Baubewilligungen werden nach klar geltendem Recht für alle Bauten gleich umgesetzt und nun soll über das Gesetz im religiösen Einzelfall (der dann wie mein Eingangsbeispiel zeigt auch noch genauer definiert werden müsste) das Volk zusätzlich über richtig und falsch entscheiden können? Das wird enorm heikel, respektive unmöglich.

Wenn man dieser demokratischen Argumentationslinie der PNOS in der Begründung zur Motion folgen würde, käme man eventuell gar auf die Idee Volksabstimmungen über die Zulässigkeit von Parteien durchzuführen. Analog des Vorstosses der PNOS also: „Alle politischen Parteien sollen in Zukunft durch das Volk gutgeheissen werden.“ Eventuell würden dann nicht alle Parteien hier 50% erreichen. Auch meine eigene Partei, die SP, mit einer Hausmacht in Langenthal von rund 25% hätte es dabei vielleicht nicht einfach. Wie wäre es mit der PNOS, welche einen Anteil von 2.5% hat?
Hat eine Partei, die von der Mehrheit des Volkes nicht gutgeheissen wird deshalb – abgesehen vom Grundsatz in der Schweizerischen Bundesverfassung – keine Existenzberechtigung?

Ich lasse die Frage offen und wünsche allen einen schönen Grillsommer. Ich kenne meinen Nachbarn und wir verstehen uns gut, weil wir miteinander reden, auch wenn wir nicht gleich denken, aussehen, fühlen und mir nicht alles an seinem Haus gefällt.

Merci für's Zuhören.

Montag, 18. Mai 2009

Mitgeteiltes aus der SP Langenthal

Nun, der Vorstand der SP Langenthal schrieb sich in seiner neuen Zusammensetzung ja vor allem auf die Fahne, dass künftig klarer, sicherer und transparenter innerhalb und auch ausserhalb der Partei kommuniziert werden soll. Sprich: Wir tun und meinen immer noch dasselbe, sagen es aber direkter, klarer und über mehrere Kanäle, damit wir intern keine Missverständnisse oder Unmut generieren und gegen aussen aktiv und selbstbewusst erscheinen oder zumindest so tun, als ob wir so erscheinen könnten. So kriegen alle Parteimitglieder und diejenigen, welche als Sympis eingetragen sind und von denen wir Emails haben nun immer wenn etwas Aktuelles geschehen ist, Infos in der Form von Email-Newslettern. Diese veröffentlichen wir auch auf der Front, der Parteiwebsite, auf welcher ich in der Art des Bloggens wöchentlich ein neues Grusswort verfasse und auch dort darauf hoffe, dass es jemand liest. Irgendwann müsste dort vielleicht dann mal eine Kommentarfunktion eingebaut werden, damit ich auch mal Provokativeres loswerden könnte... ;-)

Und ich habe es mir ja zur Gewohnheit gemacht, die Infos dann auch nach dem Email-Versand hier in diesem Blog kund zu tun. Denn... ich kenne zwar die Zahlen unserer lokalen Parteiwebseite nicht, aber was im Moment auf die regionale Parteiseite an Hits und Besuchenden in einem Monat fliesst, das begrüsse ich in diesem Blog binnen zweier Tage. Sollte es mit der Stadtseite in etwa gleich sein, so vermehrt sich der Kreis der Lesenden dank dieses Blogeintrags um ein Vielfaches. Juhuii...
Wer als Sympi oder neues Parteimitglied künftig die Informationen aus erster Hand erhalten möchte, meldet sich via www.sp-langenthal.ch an und wird prompt bedient. Danke für deine Unterstützung. Wir haben sie nötig.

Sonntag, 17. Mai 2009

Bio... Bio... Bio... ehh... Komplementär... Wochenende

Ein von viel Bio geprägter Tag...


Das wunderschöne Wetter genossen sie und ich (sprich wir) beim wunderschönen Aarerundgang des Biodiversitätstages im Oberaargau. Schön war's. Leika durfte dabei natürlich nicht fehlen. Nein, nicht mein Hund. Aber eine ganz gute Zuhörerin* und Befolgerin* und daher die ideale Begleitung* für Wanderungen, auch wenn man nicht ihr Herrchen ist...
*8-tung diese Ideale sind nicht auf weibliche Mitmenschen übertragbar, wie langweilig wäre das denn.

Der Biometrische Pass wurde mit dem knappsten mir bekannten Resultat nun doch angenommen (laut Tagesschau ist es das zweitknappste Ergebnis der Geschichte). 50,14%. Rund 5'500 Stimmen Unterschied. Ein Resultat, das vor allem wieder einmal zeigt, dass Abstimmen gehen lohnt und praktisch jede Stimme manchmal entscheidend sein kann. Auch wenn ich ob der nun folgenden zentralen Datenspeicherung der Biometrischen Daten nicht vor Freude an die Decke gehe, habe ich mich doch persönlich gar gegen diese zentrale Datenspeicherung eingesetzt, zumindest bringt uns dieses Ergebnis nicht in einen Schengenstress, was auch positiv zu werten ist. Somit halt doch eine weitere Datenbank, ein weiteres Register, das es künftig zu schützen gilt und das es eigentlich nicht bräuchte... peinlich wird's erst, wenn erste Missbräuche zu vermelden wären, was wir als staatsgläubige Politiker ja nicht annehmen wollen.
Interessant dünkt mich in diesem Zusammenhang noch der satirische Gedanke, der mich heute duchzuckte, ob ich dann künftig in unserer Bibliothek in Langenthal, welche in den Sommerferien neu auch mit dem RFID System ausgerüstet wird, dann auch gleich Bücher mit dem Biometrischen Pass in der Hosentasche ausleihen kann.
Biiiip, biiiiip.
"Ach, der Herr Müller kommt, letzte Ferien war er in den USA und jetzt leiht er sich wieder mal Tolstoij aus."
Biiiip, biiiip.
"Einen schönen Tag noch, Herr Müller."
"Du, Kollegin, auf dem biometrischen Passfoto im Chip sieht der viel schöner aus als in Natura."

Und dann noch ein deutliches Ja zur Biomedi... eh Komplementärmedizin. Nun denn. Sie sei ja scheinbar günstiger, als die Schulmedizin und das kann unseren Prämien nur Gutes tun... auch wenn ich diesbezüglich gar nichts Gutes mehr erwarte. Was an und für sich schon enorm traurig ist. Nun. Ich bin schon froh, wenn ich in diesem Sektor so oder so keine Kosten auslöse. Das werde ich mir bei der nächsten Erhöhung der Krankenkassenprämien, die auf nächstes Jahr ja scheinbar wieder einmal anstehen, auch vor Augen halten.
Nicht aufregen beim Ändern des Dauerauftrags, schütze deine Gesundheit mit einem kühlen Kopf und sei froh, dass du nichts hast.

Samstag, 16. Mai 2009

Über das Bloggen in meinem Leben

Nun, heute war wieder einmal einer dieser sehr politischen Tage, die jeweils früh an einem Wochenendtag beginnen und mir des Anfangs nie das Gefühl vermitteln, dass es spannend, amüsant und lustig werden könnte, was sich im Moment und im Resumé desselben nun aber korrigieren lässt.

Zu Beginn, bereits um 8 Uhr morgens, trafen sich die Elefanten (oder zumindest eine Auswahl) der Langenthaler Politik zum runden Tisch über die Finanzen der Stadt im Stadttheater. Und... bemitleidenswert wie wir sind, musste diese Sitzung stattfinden, weil wir zu viel Geld haben. Nebst den 100 Millionen, welche wir im Finanzjahr 2006 mit dem Verkauf der Onyx-Aktien an die BKW realisierten, flossen aus mehr oder weniger unvorhergesehenen Gründen in den letzten beiden Jahren nochmals 13 Millionen in unsere Stadtkasse. Geld, mit welchem wir nicht gerechnet hatten, welches eigentlich auch nicht dem Grundsatz der ausgeglichenen Budgetierung entspricht und das nun den Steuerzahlenden zurück gegeben werden sollte. Nur die Wege der Rückgabe und der Planungszeitraum gaben Anlass zur Diskussion. Mehr dazu aber später. Als Parteipräsident ist es mir nämlich wichtig, dass die Parteiangehörigen und unsere Sympathisierenden als erste informiert werden und da das Email "Mitgeteiltes aus der SP Langenthal" mit der Gesprächszusammenfassung und der Haltung der SP Delegation heute auf Grund von Gegenlesen durch die Delegation noch nicht vermailt wurde und ich nicht voraussetzen kann, dass meine Parteimitglieder hier nachlesen, was ab oder auch nicht geht, halte ich den schreibenden Mund in dieser Sache. (Ja, liebe Lesenden anderer schreibender Zünfte, ihr gehört zu den Sympis... don't worry).

Anschliessend reiste ich sofort nach Bern zur Klausur des Mieterinnen- und Mieterverbandes. Einmal mehr wurde mir bewusst, dass die Mitgliedschaft in diesem Verband eine wirklich gute Sache ist und ich mir vermehrt Zeit nehmen muss, um dort mit tollen engagierten Menschen und künftig auch vermehrt in der Region zu wirken. Zumal ich heute erfuhr, dass auf Grund von Reformen sehr wahrscheinlich auch noch neue Arbeit auf mich zukommen wird. Gut. Eigentlich wartet in diesem Bereich eh noch viel Arbeit auf mich, aber das tagge ich im Moment mal unter Pendenzenberg ab. Lustig war, dass ich in der Runde beim abschliessenden Essen erzählen wollte, was mit meinem HTC Handy geschehen sei und ich zur Antwort bekam:
"Ich hab's in deinem Blog gelesen."
Ups... ich bin mir der Wirkung und der lesenden Kreise manchmal wirklich nicht bewusst und mich erschreckt diese Antwort immer noch. Uiuiui...

Und dann dachte ich mir, wenn schon in Bern gehen wir doch mit Miss Blog Nr. 1 in der Schweiz wieder einmal einen Kaffee trinken. Leider hatte sie auf Grund von Arbeit keine Zeit, um dann in diversen web 2.0-Aktivitäten und Kanälen doch festzustellen, dass Glacé erbeten würde, direkt in die Arbeitsstätte zu liefern, was ich dann auch spontan zu meine Aufgabe erklärte. Es war wirklich lustig - bis auf die Hundewaage im Aufenthaltsraum, resp. die an mich überlieferte Gewichtsziffer - doch die grossen Augen der mit Glacé mitbedienten Arbeitskolleginnen gehen mir immer noch nicht aus dem Kopf: "Was, du hast ihm einfach geschrieben, du möchtest ein Glacé und er bringt dir das?" Sie waren sich im Fazit einig, dass sie eigentlich auch - wohl aus diesen unerwarteten und anderen Gründen - mit dem Bloggen beginnen sollten. Und der Grund, weshalb ich Miss Blog Nr. 1 - den Bloggern ist glaube ich klar, um wen es geht - nicht verlinke oder beim Blognamen und schon gar nicht beim richtigen Namen nenne, ist, dass sie auch vor ihren Kolleginnen noch eine gewisse Anonymität wahrt, die ich nicht zerstören will, weil ich mit meinem Namen im Internet leicht zu finden bin. Und wer noch Fragen hat: Slug gibt diesbezüglich wiederum deutliche Antworten...

nur ich werde nicht unter den Top30 geratet, weil so lange beinahe prokrastrinische Blogposts, die dann alles zusammenfassen, statt live zu berichten, eigentlich niemand lesen mag. Vielleicht sollte ich mal meine neue Frisur bloggen... wenn sie dann neu ist. ;-)

Doppelkopf

Heute in der BZ staunte ich ob der Ähnlichkeit (nur nach äusseren Gesichtspunkten) zwischen unserem Regierungsstatthalter und dem Berner Sicherheitsgemeinderat. Krass. Die Bilder hätte man auch fast tauschen können.

Freitag, 15. Mai 2009

Ich kuck Krise...

Eigentlich müsste ich ja korrigieren... aber eben.... mag nicht im Moment, obwohl das Schauen der "Krise" via Eco spezial und Swiss Economic Forum auf SF Info macht auch nicht gerade Laune und da die Krise nicht bloss in unseren Köpfen, sondern je länger, je realer zu werden scheint, braucht es doch nun auch gute Nachrichten. Doch welche bloss?

Krisen... Krisen in unseren Köpfen und das Überwinden derselben, die eben nie einfache Lösungen erfordern, beschäftigen uns doch eine ziemliche Weile unseres Lebens. Sei es nur die Krise am Morgen beim ersten Klingeln des Weckers bereits aufzustehen, das Ausfüllen der Krise Steuererklärung, die man täglich vor sich hinschiebt oder auch Dinge mit leider wirklicher Tragweite.

Wie dem auch sei. Ich wünsche allen Lesenden in ihren grösseren und kleineren Krisen viel Kraft. Nehmt euch Zeit für die Krise und überwindet sie.... wenn sein muss täglich. Irgendwann scheint dann auch draussen wieder die Sonne. Gut für morgen Samstag habe ich 2 Sitzungen bereits angesagt und somit bin ich nicht wirklich auf gutes Wetter angewiesen, aber schön wär's halt trotzdem...

Donnerstag, 14. Mai 2009

Nun das auch noch?

Ja.

Es war ein Tag, welcher in seiner Intensität, Vielfalt und Emotionalität locker als ganzes Wochenprogramm gereicht hätte.

Und auf all das dachte ich mir, dass ich nun noch einen drauf setze und mir einen Vogel zulege. Ja. Ich twittere nun auch noch. Warum?

Keine Ahnung. Irgendwie passt das zum ganzen Tag. Ich werde dann bei den Profis noch 'nen Zwitscher-Kurs einfordern. Am liebsten mit Gebranntem. Denn dieser neue Vogel ist mir noch nicht ganz geheuer.

Ende.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Die Zukunft der SP im Oberaargau?

Für die SP Prognosen zu stellen ist schwierig. In Zeiten, in welchen wir nach wie vor Mitgliederverluste ohne Ende hinzunehmen haben, währenddessen neue Parteien alte Inhalte in neuer Verpackung präsentieren und dadurch gar Mitglieder gewinnen und sich neue Sektionen im ganzen Kanton gründen oder umgründen, wird es für mich schwierig mich auf die nächsten Wahlen im Kanton Bern zu freuen. Auf Grund der Verschiebungen, die im Wählendensegment seit den letzten Nationalratswahlen stattfanden und auch mit den Prozentverlusten, die wir bei den Stadtwahlen in Langenthal - aber auch Bern hinnehmen mussten, müssen wir von unserer Seite schon fast mit einem Verlust von 6% im Oberaargau rechnen. Und mir stinkt das gewaltig. Ich mag keine kalkulatorischen Niederlagen, da schmeiss ich doch mein Strategiehirn nicht an, um dann so oder so Verluste heimzufahren. Zumal wir, bezogen auf unsere Mandate sehr wahrscheinlich von 3 auf 2 Grossratssitze reduzieren müssten, wenn der beschriebene Verlust eintreten sollte. Bei drei Bisherigen, die wieder antreten, kann man sich das Desaster, das man sich - in welcher Form auch immer - anlastet, bildhaft vorstellen.

Unrealistisch ist das Szenario bei weitem nicht. Folgende Folien habe ich - nebst anderen, die nicht für Öffentlichkeit bestimmt sind - am Parteitag der SP Oberaargau gezeigt, um auf die Bedeutung eines guten Wahlkampfes hinzuweisen.

Auf Grund der Resultate 2006 in den Ämtern Wangen und Aarwangen mit Hinzunahme der Stimmen aus der neuen Region um Huttwil, die neu auch zu unserem Wahlkreis stösst, ergibt sich Folgendes Bild:
Die Resultate der Nationalratswahlen 2007 in den Ämtern Aarwangen und Wangen.
Ein ähnlicher Verlust würde bedeuten, dass man in etwa noch knapp auf 20% Wählerstimmenanteil kommt, was wohl zur Folge hätte, dass man nur noch 2 Grossratsmandate erreicht.Ufff..... bitter. Kommt noch hinzu, dass einige Parteien, wie die EVP, Wahlkampfbudgets von 36'000 CHF für die Region Oberaargau präsentieren. Zahlen, bei denen mir schwindlig wird und ich mich frage, ob sich so viel Geld für Wahlkämpfe auszugeben wirklich lohnt?

Für Tipps und Ratschläge bin ich offen.

Dienstag, 12. Mai 2009

Parlamentarische Fragestunde

Wenn man eine kurze Traktandenliste hat, so füllt man diese gerne mit einer Fragestunde aus, wobei die Qualität der Fragen, wie auch die der Antworten meist eher dürftig sind.

So geschehen wird das auch am kommenden Montag, wenn sich der Stadtrat in Langenthal wiederum trifft, um das zu tun, was er am besten kann.... palavern (nicht unbedingt "nur" im negativen Sinne gemeint). Und so gibt es wohl nun viele hiesige Politicians zu Hause an ihren Küchentischen, welche sich das Hirn - sei es nun für Vorstösse oder auch für die Fragestunde - nach schlauen Fragen und Ideen durchforsten und ich mache es mir nun relativ einfach und denke, mein Think-Tank besteht auch aus meinen Lesenden und den Interaktionen, die in diesem Modul möglich sind und an welchen wir notabene schon bald 2 Jahre arbeiten, so dass sie a) Früchte trägt und ich b) dieses Hirnmalträtieren dadurch entschärfe, die Frage an euch weiter zu geben.

Welche Frage(n) wollt ihr dem Gemeinderat in Langenthal gestellt haben?

Um seriöse Fragen wird gebeten... andere werden natürlich von mir auch nicht gestellt. Zudem habe ich mir auch schon selbst Gedanken gemacht, nicht dass ihr das Gefühl habt ich sei "nur" ein fauler Hund und werde mit meinen Fragen in erster Linie natürlich versuchen, unseren eigenen SP-Gemeinderäten einen Steilpass zu liefern. Was? Ist dieses Denken zu strategisch? Überrascht euch das wirklich? Mihihihi ;-)
Wer nicht öffentlich ausplaudern möchte, was er gefragt haben will, schreibt mir eine Email, via meine andere Seite (unter Kontakt). Danke für's Mitdenken.

Handylos - Terminfrei - arrglll...

Der Touch-Screen auf meinem HTC Handy wollte nicht mehr - partout nicht mehr und die Programmführung der Software verzögerte sich je länger je mehr ins Unendliche, auch wenn man mit dem Cursor und nicht via Touch-Screen darauf einzuwirken wirkte.

Kein Problem. Ab damit in den Swisscom-Shop, schliesslich ist ja noch über ein Jahr Garantie drauf.

1. Frage Frau: Haben Sie den Akku schon mal rausgenommen, neu eingesetzt und neu gestartet.
1. Antwort ich: Ja, sicher.

2. Frage Frau: Haben Sie mit dem Handy geduscht?
2. Antwort ich: Wie, was, wie bitte?

1. Präzisierung Frau: Es sieht so aus, als habe es einen Feuchtigkeitseinschluss unter dem Display, das könne von hohen Temparatusschwankungen rühren, denen das Handy ausgesetzt ist oder wenn man das Handy mit ins Badezimmer nehme, während man dusche.

1. Gedanke ich: Ich bin ja nicht blöd, was Kondenswasser anbelangt.
1. Frage ich: Wieso. Verfällt der Garantieanspruch, wenn es Kondenswasser ist?

1. Anwort Frau: Ja.

Nun, habe ich so ein tolles Ersatzteil, bei welchem man das Gegenüber nicht versteht, da das Lautsprecherteil der Ohrmuschel scheinbar nur hohe Töne - dies dann aber in krasser Lautstärke - wiedergeben kann. Und ich bin fast frei von Terminen, da sämtliche Daten bei mir im kleinen Alleskönner gespeichert sind und ich nebenbei keine Papieragenda führe - weil ich sie nie aktuell führen konnte - rekonstruiere ich mir die Termine einer Woche nun mühsamst per Computerabgleich des Handys und den Email-Einladungen, was aber bereits zu ersten Terminkonflikten führte und mir die Planung nicht gerade vereinfacht - vor allem emotional. Vorher konnte ich mich darauf verlassen, dass im Handy einfach alles gespeichert ist und es mich auch auf die anfallenden Termine täglich aufmerksam macht. Ich vermisse es.... ;-)

Solange ich ohne mein Handy bin, vergebt mir allfälliges Terminvergessen, das ich zwar tunlichst zu vermeiden versuche und meldet euch zwecks neuen Terminen erst wieder, wenn mir die Swisscom mein Wunderding auf Garantie repariert hat. ;-)

Pffffrrr... ich war sicher nicht mit meinem Handy duschen! Wo denken die bloss hin.

Sonntag, 10. Mai 2009

Muttertagsblogs

So, heute wird nicht gebloggt. Heute widmen wir uns den Müttern. ;-) Oder?

Ich habe mir echt einmal überlegt, was ich antworten würde, wenn ich in einem Interview als Politiker gefragt würde, wer mein Vorbild sei. Die Antwort wäre für mich klar, wenn auch nicht ganz professionell: "Meine Mutter."

Ich denke, als 30-jähriger Mann, der von zu Hause ausgezogen ist, darf man dies auch ohne weitere Erklärungen am Muttertag so stehen lassen, ohne gleich als Muttersöhnchen zu gelten.

Wir werden sehen oder uns später noch besser erklären.

Samstag, 9. Mai 2009

Web2.0 in der Schule

Was, das auch noch? Dies liess auf alle Fälle die Einladung der heutigen Tagung der ICT-Verantwortlichen im Kanton Bern vermuten. Jetzt will man die Schülerinnen und Schüler auch noch dazu verdammen, einen Blog zu schreiben, was ja bereits gewisse Lehrer tun.... von denen aber hier niemand sprechen will.

Ich bin in der Haltung eher kritisch, wenn es um den Einsatz neuer Medien in den Schulen geht und das aus diversen Gründen und gar nicht, weil ich technologiefeindlich gesinnt wäre, ich denke, das widerlegen meine eigenen Webaktivitäten relativ deutlich.

Meine Haltung ist dadurch geprägt, dass ich finde, Kinder und Jugendliche machen besser draussen Sport, als drinnen Nintendo Wii, treffen sich besser draussen mit Kolleginnen und Kollegen, anstelle drinnen in Social Communities wie Facebook und Chats ihre Kontakte zu pflegen, zumal ich beim Thema Internet und Schule immer wieder auf (insbesondere ältere) Lehrerkollegen und -innen treffe, welche fasziniert von den Computeraktivitäten ihrer Schülerinnen und Schüler erzählen und wie toll das nun doch mit diesen Computern sei und ich dann feststelle, dass seine Lernenden in den grundsätzlichen Fertigkeiten einfach einen Aufsatz geschrieben haben, halt in 3 Lektionen, wozu sie in schöner Handschrift nur 1 Lektion gebraucht hätten.

Doch. Trotz meiner Kritik, wir (Lehrkräfte) können uns der Zukunft nicht verschliessen und der Umgang mit den medialen Mitteln und den dafür erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten muss auch künftig in der Schule gelehrt werden.
Die Schülerinnen und Schüler sind sowieso und so wie wir auch, auf MSN, Facebook, Netlog oder in Blogs tätig. Ich fragte mich an der heutigen Tagung, die ich als ICT-Verantwortlicher unserer Schule besuchte, bloss ob denn die Schule diese Verhalten noch fördern sollte, wenn jeweils (extreme) Heavy-User die Vorteile besagter Instrumente für den Unterricht predigten.

Wenn man bedenkt, dass die Schülerinnen und Schüler zwar gut im Chatten, im Twittern, im Facebooken, im Bloggen sind, was alles auch sehr gut autodidaktisch erlernt werden kann, aber keine Ahnung haben, wie man PowerPoint, Excel oder auch schon nur Word (alles auch in Open-Anwendungen möglich ;-)) nutzt, ergibt sich für mich ein klarer Schwerpunkt, der halt eher noch in Richtung klassischer Anwendung der ICT geht, nebst dem Auftrag, dass neu sowohl die Informationen- und Medienverarbeitung in web 1.0, wie auch in web 2.0 Applikationen gefördert werden müssen. Wikipedia und Google sind überall, ob dies gut oder schlecht ist, sei dahin gestellt, dies kann auch zum Nutzen der Schule eingesetzt werden.

Wiederum musste ich heute vor allem eines aus dem Kurs mitnehmen: Der Kanton Solothurn ist uns in Sachen ICT und Schule immer einen Schritt voraus. Ab der dritten Klasse wird dort neu in einer zusätzlichen Lektion ab Sommer Medienbildung als separates Fach unterrichtet. Pro PC in einem Schulhaus werden 10 Stunden pädagogischer Support einberechnet. Maximal 5 Kinder einer Schule teilen sich einen PC. Pro 100% angestellter Lehrkraft gibt's für Besagte einen eigenen Laptop zur Verfügung gestellt. Das sind Verhältnisse von denen wir Berner ICT-Vs nur zu träumen wagten. Aber wir haben's nun mal vom Kanton Solothurn vorgemacht erhalten und hoffen, dass der Kanton Bern in dieser Sache dem Nachbarn in nichts nachstehen möchte.

P.s.: Eine Episode am Rande: Eine Kollegin aus Langenthal meinte zu Beginn der Workshops trocken: Du bloggst ja schon, was machst du bloss im Kurs: "Web 2.0 im Unterricht"?
Die Antwort ist eben wegen all dem. Wenn man was selber tut, ist es deshalb noch lange nicht erwiesen, dass es auch gut für die Kinderlis ist.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Vor lauter Sitzungen die Überschrift vergessen.

Nun. So schlimm war's denn heute Abend gar nicht. Wenn man mal da ist und das Wetter draussen vergessen hat, dann geht's dann schon irgendwie. Die Infos der SP Kanton Bern an ihre Sektionen waren wirklich informativ, was grundsätzlich in der Politik nicht immer gegeben ist, doch die Fülle der Sitzungen in dieser Woche, das war Nummer 4 und man rechne Nummer 1 am Montagabend, Nummer 2 am Dienstagabend, Nummer 3 gestern Abend und eben Nummer vier... so kann man vielleicht nachvollziehen, weshalb mein innerer Drang heute auch noch Politik zu machen, weil es ja scheinbar auch eine ganz schöne (Neben-)Sache sei, nicht wirklich ausgeprägt war.

Nun. Ich denke, das nun Zeiten folgen, in welchen wieder etwas weniger Politik und etwas mehr Sport, Musik und andere Tätigkeiten die Freizeitaktivitäten bestimmen werden.

Heute schloss ich denn noch mit dem gestrigen Abend und einem Infoschreiben an die Mitglieder über das 1. Polit-Kaffee der SP Langenthal ab, das sich in etwa (die Reihenfolge der Themen und Fragen stimmt einfach nicht ganz übereinander) wie folgt zusammenfassen lässt:
(Sehr ermutigend war für mich heute Abend danach die Frage, wann denn das nächste Polit-Kaffee stattfinde. Scheinbar findet die Idee Anklang.)

Mitgeteiltes aus dem Polit-Kaffee der SP Langenthal

Am ersten Politkaffee der SP Langenthal traf die Partei mit Stadtpräsident Thomas Rufener (SVP), welcher Fragen rund um die Ablehnung des Agglomerationsprogramms Oberaargau beantwortete, auf einen offenen Politiker, welcher klar und deutlich zur Sache Stellung nahm.

Es gibt kein Rückkommen auf den Entscheid
Die Brisanz habe man im ersten Moment bestimmt verkannt, sowohl von Seiten der Region, wie auch von Seiten des Gemeinderates der Stadt Langenthal. Das Negativimage durch das Nichteintreten auf das Programm der Region, das auf Langenthal zurückgefallen sei, hätte unbedingt verhindert werden sollen, doch sei die Verhandlung mit Kanton, Bund und Region, wie sie bei solchen Vorhaben eingehalten werden müssten, nicht einfach. Mehrfach habe er beispielsweise nach der Ablehnung versucht, Kontakt mit dem zuständigen Beamten beim Bund, Herrn Severin Tobler, und dadurch direkte Antworten zu den Ablehnungsgründen zu erhalten. Dies sei dann auch gelungen, doch könne über die genauen Mängel im Programm auch zum heutigen Zeitpunkt nur ungefähr Auskunft gegeben werden. Für ihn sei heute aber klar, dass es kein Rückkommen auf den Entscheid des Bundes geben werde und dass nun das Aufstellen des Agglomerationsprogramms für die Jahre 2015 – 2018 Priorität habe.

Der Gemeinderat will beim nächsten Agglomerationsprogramm mitreden
Er habe, nachdem er im Dezember 08 definitiv von der Region erfahren habe, dass das Programm nicht angenommen wurde, die Überprüfung der Zusammenarbeit mit der Region Oberaargau auf die Traktandenliste einer Klausur zur neuen Legislatur des Gemeinderates gesetzt. Ein rascheres Handeln sei für ihn zu besagtem Zeitpunkt nicht angezeigt gewesen. Es sei in diesem Fall schon speziell, dass die Region für ein Agglomerationsprogramm zuständig sei, das schlussendlich einzig die Stadt Langenthal betreffe. Das Interesse der insgesamt 14 Gemeinden in der Agglomerationskonferenz für dieses Programm sei dementsprechend abschätzbar. Grössere Städte mit „richtigen“ Agglomerationen hätten hierfür ganz andere Bedingungen. „Der Langenthaler Gemeinderat hat deshalb bereits grundsätzlich beschlossen, sich vermehrt in die Erarbeitung des nächsten Agglomerationsprogramms einzubringen.“ Konkret sehe er monatliche Berichterstattungen der operativen Kräfte – sprich zwischen der Stadtverwaltung und der Region - als mögliches Mittel vor. Zudem müsse aus seiner Sicht hinterfragt werden, ob die Aufstellung der Region für die Erarbeitung eines solchen Programms richtig sei. Auf die direkte Frage, ob der Einfluss der Stadt Langenthal mit einem Vierzehntel in der Agglomerationskonferenz nicht zu gering sei, antwortete Thomas Rufener: „Eine ausgewogene Balance zwischen Langenthal und den anderen Gemeinden muss gefunden werden. Eine Dominanz oder ein Beherrschen Langenthals über die anderen Gemeinden wäre bestimmt auch nicht wünschenswert.“ Im vorliegenden Fall des Agglomerationsprogramms hätte eine Kerngruppe, welche die Region als Mittel der Organisation kennt, einberufen werden müssen. In dieser wären die Region, die Stadt und der Kanton vertreten. „Leider hat weder die Region, noch der Kanton die Kerngruppe einberufen.“

„Sich gegenseitig Vorwürfe zu machen, bringt nichts.“
Am Suchen nach Schuldigen will sich die Stadt Langenthal nicht beteiligen, „da dies für die Lösung nichts bringt.“ Bestimmt hätte auch er, als Stadtpräsident, in diesem Fall offener kommunizieren sollen, wichtig sei nun aber, dass die richtigen Massnahmen ergriffen werden und er denke, dass der Gemeinderat die nötigen Schritte hierfür bereits eingeleitet habe. Auf die Frage, ob die Zeit reiche, um für das nächste Agglomerationsprogramm bereit zu sein, könne aber auch er noch keine konkrete Antwort geben. Eine strategische Auslegeordnung zur Ausarbeitung des nächsten Programms werde zeigen, ob das Verkehrskonzept aus dem Jahr 1994 aus welchem bereits 200 Massnahmen umgesetzt wurde, tatsächlich nicht mehr genüge und welche anderen planerischen Unterlagen neu erarbeitet werden müssten. Zudem sei ihm wichtig zu betonen, dass Langenthal planerisch vielerorts zur Spitze der Schweiz gehöre und als eine der ersten Städte überhaupt Verkehrskonzepte, insbesondere auch für den Fussgänger- und Veloverkehr erstellte. Angesprochen auf die Frage nach möglichen personellen Konsequenzen war es Stadtpräsident Rufener wichtig zu betonen: „Wir wollten nichts vertuschen. Es wäre auch möglich gewesen, dass die Stadt eine externe Firma für die Erarbeitung des Programms für viel Geld beauftragt hätte und das Resultat wäre unter Umständen dasselbe gewesen.„ Es sei zudem nicht erwiesen, dass der durch die Presse oft angeschuldigte Geschäftsführer der Region, Markus Ischi, tatsächlich in der Sache ein Hauptproblem sei. Zudem wisse er, dass dort auf Grund der bevorstehenden Pensionierung so oder so eine Nachfolgeregelung getroffen werde. Es sei ausserdem nicht seine Art und auch nicht diejenige des Gemeinderates nun „Dotsch und More“ auszuteilen, da man mit allen Personen beim Bund, beim Kanton und in der Region auch künftig wieder zusammenarbeiten werde.

Die Inselstadt Langenthal – Wuhrplatz wird realisiert
Nicht nur betreffend der Definition „Inselstadt Langenthal“, als Kleinstadt ohne wirkliche Agglomeration aus Sicht des Bundes, sondern auch was die Realisierung der von der Ablehnung betroffenen Projekte anbelange, müsse nun vom Gemeinderat erneut entschieden werden. Sein Vorschlag sei, dass der Wuhrplatz, welcher vom Bund wohl so oder so nicht als unterstützungswürdiges Verkehrsprojekt angenommen worden wäre, aber trotzdem im Programm enthalten war, realisiert werden könne. Hingegen könne aus heutiger Sicht die Umgestaltung der Ringstrasse und der Ausbau der Veloparkierung beim Bahnhof um vier Jahre verschoben werden, so dass sie im nächsten Agglomerationsprogramm hoffentlich durch den Bund unterstützt würden.

Die SP Langenthal bedankte sich beim Stadtpräsidenten Thomas Rufener für das informative und spannende Gespräch über die Agglomerationspolitik.

Parolen zum 17. Mai
Anschliessend fasste die Versammlung noch die Parolen zu den Abstimmungen vom 17. Mai. Obwohl die SP immer für die Schengen-Verträge war und diese aus ihrer Sicht auch künftig eingehalten werden müssen, überwog bei der Mehrheit der Anwesenden die Meinung, dass die Vorlage über die Biometrischen Pässe zu viele unnötige Punkte, wie die biometrische Identitätskarte oder die zentrale Datenbank, beinhalte, als überhaupt durch die EU verlangt wäre. Deshalb wolle man eine Vorlage ohne zentrale Datenbank und mit der Wahlfreiheit, was die Identitätskarten anbelange und fasste die Nein-Parole zur Abstimmung. Ein einstimmiges und unbestrittenes Ja ergab sich bei der Parolenfassung zur Vorlage der Komplementärmedizin.

Langenthal, 7. Mai 2009

So und jetzt gute Nacht!

Politik an Abenden wie diesen

An Abenden wie diesen ist es wirklich schwierig, sich auf Sitzungen zu freuen, respektive Lust an der Politik zu entwickeln.

Arrrglll... ist das schön draussen. Warum tun wir uns das bloss an?

Mittwoch, 6. Mai 2009

Langenthal.bewegt


Wenn Langenthal sich bewegt, bewegen wir uns doch mit. Der VBC Langenthal - das steht in diesem Falle für Volleyball - stellt(e) zwei Rasenfelder im Kreuzfeld auf, auf denen insbesondere bisher von jüngeren Kids gespielt wurde. Es kann sich ja noch ändern.

Sile (unsere Frau für alle Fälle im Club) und ich (der Lehrer halt) betreuen die Anlage durch den Nachmittag. Im Moment läuft gerade die Einradvorführung des Einradclubs Oberaargau. Ansonsten kann auch Fussball, Badminton, Unihockey, Handball gespielt oder der Parcours durch die Stadt bewältigt werden - Hauptsache bewegt - ehe dann um 19 Uhr der City-Night-Skate sich durch Langenthal wälzt und die Festwirtschaft des Ernährungsberatungsverbandes uns noch bis 21 Uhr zu Ende verpflegt.
Aber dann bin ich dann schon längst hier und hoffe auch dort auf zahlreiche Gäste:
Anyway. Ich glaub' ich habe mir die "Birne" verbrannt.... (und für alle Fratzenbuch-KommentatorInnen der Bart ist ab und die Brille dran - besser so?)

Dienstag, 5. Mai 2009

Sensitive Diskussionen im Podium zum Biometrischen Pass

Wenn alle Welt das Gefühl hat, dass nun der Herr Politiker Müller nach einem etwas beklemmenden Vorfall beim Podium zum Biometrischen Pass nach Hause rennt und sofort darüber einen Blogeintrag schreibt, dann überlegt sich ebendieser zig-Mal, ob er diesem Anspruch wirklich gerecht werden möchte, denn die Situation ist durchaus nicht einfach nur so lustig und wirklich jemandem zu nahe treten, will ich hiermit auch nicht, auch wenn mir dies erwiesenermassen nicht immer gelang - tut mir Leid, liebe Zecken. Doch da auch ein Teil der Presse da war, wird die Geschichte bestimmt auch noch - zumindest mittels Käru - dargestellt, was mir eine gewisse Legitimation gibt, wenn auch ohne Nennung aller sensitiven Daten, die Situation am öffentlichen Podium heute aus meiner Optik darzulegen.

Nun, wo beginnen wir mit den Darstellungen sensitiver Politik.... ehhhh Daten. Erstens möchte ich hiermit sagen, dass ich für das Podium über die Abstimmung des Biometrischen Passes innerhalb der JUSO - resp. SP nur dritte Wahl war. Da mache ich kein Geheimnis draus, auch wenn das "Käru" gerne so gesehen hätte. Gerade darum gestritten, wer gehen dürfe, haben wir uns wirklich nicht bei diesem Thema. Der Zufall wollte es dann halt doch so - u.a. mit mir als besagter dritter Wahl -, dass in diesem Podium wieder einmal Steiner (EVP /pro), Dietrich (jll /contra) und Müller (SP /contra) zusammentrafen, welche in dieser Zusammensetzung und meist noch ergänzt mit Freudiger (SVP), welcher heute Abend aber leider nicht konnte, schon so manche unterhaltsame - ja fast legendäre - Politdebatte führten. Die Art und Weise der Diskussion besagter "Kontrahenten" war sich der vierte Teilnehmende, seines Zeichens ehrenwerter Regierungsrat (FdP /pro), scheinbar nicht gewohnt.
Als Steiner (EVP) zum Beispiel bereits relativ zu Beginn meinte, der Oberblogger (SP) auf der anderen Seite könne ja nicht gegen die zentrale Datenbank sein, da er laufend sensitive Daten ins Internet hochlade und dieser (SP) trocken antwortete, dass dies hier bestimmt keine sensitiven Daten seien, verglichen mit biometrischen Daten und er mit diesem Anwurf gerechnet habe und deshalb seine Antwort bereit habe, die besage, dass es ihn schon erstaune, da er sein Blog als Beispiel einer unnützen Datenbank betrachte und nicht damit gerechnet habe, dass der Bund nun ebenso eine unnütze - sprich nicht verlangte - Datenbank erstelle, mahnte man (FdP) bereits zur Sachlichkeit, welche wir auch wirklich tunlichst einzuhalten pflegten, uns in der Hitze des Wortgefechts aber auch einige Diskussionsscharmützel lieferten, welche uns ins altbekannte "Ja-Polit-Podien-machen-Spass"-Muster führten, was scheinbar je länger, je mehr misshagte, bis die Situation beim Willen (FdP) zum Auflegen einer Folie (scheinbarer Gesetzestext, der sich aber als Infoschreiben des Passamtes entpuppte) durch den Kommentar (jll) eskalierte: "Das ist jetzt einfach deine Meinung." Woraufhin man (FdP) meinte, dass man auf diesem Niveau nicht diskutieren werde und das Podium sonst verlasse.
Das hatten weder er (jll), noch er (EVP), noch er (SP) erwartet, geschweige denn jemals zuvor erlebt.

Betretenes Schweigen im Raume. Ich begann peinlich berührt meine Blätter durchzuordnen und blickte verstohlen auf das Tischchen, das vor uns stand und dachte mir bloss: "Puhhh, das hätte auch mir passieren können, denn der Zwischenkommentar war nicht ganz unberechtigt und irgendwie fühle ich mich wie früher... woher das wohl kommt", und zur Vermeidung eines sehr unpassenden Lächelns oder Kicherns vermied ich es, nach links zu blicken. Irritiert durch die entstandene Lage, aber doch noch versöhnlich löste sich die Situation dann wieder in relative Entspannung, führte aber schon bei vielen Besuchenden im anschliessenden Nachbesprechen bei Bier, Ice-Tea oder Cola zu Kopfschütteln.

Das war wirklich eine spezielle Situation.
Erstaunt war ich schlussendlich wie emotional eine Abstimmungsvorlage, die eigentlich staubtrocken ist und in welcher sich Befürworter und Gegner höchstens in einer Minderheit der Artikel unterscheiden, plötzlich geführt werden kann. Und aus meiner Sicht führte das Podium heute Abend auch nicht zu neuen Erkenntnissen, ausser derjenigen, dass die Drohung zum Abbruch eines Podiums durch einen Teilnehmenden alle anderen Podiumsteilnehmer bloss stellt und aus meiner Sicht unbedingt vermieden werden sollte. Denn entweder man trifft sich zum Diskutieren auf einem Podium - egal was da komme - oder man trifft sich nicht zum Diskutieren auf einem Podium. Aber das ist meine Meinung und die sollte man nicht immer zu wichtig nehmen und sie besagt auch nicht, stets die Wahrheit gepachtet zu haben.

Doch ein Hinweis ist mir betreffend sensitiver Daten in diesem Blog für diejenigen, welche hier nicht regelmässig lesen, noch wichtig: Aus Gründen der Diskretion und des Datenschutzes schreibe ich in diesem Blog nie über meine Schule - höchstens über Schulpolitik. Ich schreibe nie über Informationen, die mir im Vertrauen gereicht oder die nicht öffentlich diskutiert worden sind oder werden und ich schreibe nicht über Menschen, die nicht öffentlich genannt werden wollen. Ich schreibe nie über Gespräche, die man zu zweit führte und die Inhalte betreffen, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Zudem habe ich es mir zum Hobby gemacht, die Situationen so zu beschreiben, dass sie zwar treffend und unterhaltsam, aber trotzdem nicht alle Informationen, Umstände, Hinweise, Namen auf dem Silbertablett servieren. Oft war es so, dass in den Kommentaren dann die wirklichen Hammeraussagen erst noch folgten. Auf Bildern vermeide ich, dass unbeteiligte Personen abgebildet sind. Wir werden sehen, was auf diesen Eintrag folgt.... das ist auch spannend, aber auch oft nicht einfach einfach... aber ich müsste ja nicht, zumal ich nun doch die Erwartungen erfülle, die ich nicht unbedingt jeweils hiermit erfüllen will.

Genug gelabb... eh gebloggt.
Allgemein darf man glaub' zusammenfassend sagen, es war eine kleine Dorfpostille. Abgehakt. Vergessen. Hoffenlich auch allerseits vergeben.

Nachtrag: Sie sah's so.

Podium "Biometrischer Pass"


Von: jpo
Inserat Biometrischer Pass


Am 5. Mai organisiert das Jugendparlament ein Podium zum biometrischen Pass.

Unter der Moderation von Simon Schärer werden Regierungsrat Hans-Jürg Käser (FDP), Pascal Dietrich (jll), Daniel Steiner (EVP) und Reto Müller (SP) das umstrittene Thema diskutieren.

Ja, ja, ich habe alles von der JPO-Seite runtergeklaut. Ich hatte heute 0 Zeit. Für nix. Ausser Arbeit. Natürlich. Bericht folgt später. Vielleicht.

Montag, 4. Mai 2009

Darf man das?

Darf ein (inter)national bekannter Berner Immunologe in einer Satiresendung die Komplementärmedizin als Scharlatanerie und Zauberei bezeichnen?
Oder war das Ganze bloss Teil der Satire in der Sendung, die ich aber überhaupt nicht witzig fand?

Auf alle Fälle hat sich Herr Beda Stadler wieder einmal weit aus dem Fenster eines Wissenschaftlers gelehnt, als er sagte, dass nur die 25 % der Vernünftigen, die Nein zur Komplementärmedizin sagen würden, die Tamiflu-Reserven des Bundes erhielten.
Was er als Witz meinte, kam bei mir insgesamt ganz schlecht an. Wenn er sich dermassen wie ein gewöhnlicher und selbstverliebter Politiker (im nicht netten Sinne) darstellt, sollte er auf den Deckmantel des seriösen Wissenschaftlers verzichten.

Insgesamt verstehe ich nun die Haltung Simonetta Sommarugas zu besagtem Charakter besser.
Dieser Mann oder sagen wir mal seine zweifelhaften Äusserungen allein, wären ein Grund, Impfgegner zu werden.

Auf alle Fälle und für all jene, die es noch nicht sahen:

Samstag, 2. Mai 2009

1. Mai Langenthal - Medienrückblick und -fazit

Dass wir mit Christian Levrat als Redner die Presse auf den Platz rufen würden, wussten wir und wären wir im Tageszeitplan früher dran gewesen, als die SP'ler in Pratteln, dann wären gar nationale Medien aufgefahren, um die Worte Christian Levrats einzufangen.

Wir sind glücklich und dankbar, wenn die regionalen Medien von unserer Feier, die in meinen Augen in diesem Jahr rundum gelungen war, und unseren Aktivitäten berichten, denn schliesslich leben wir - nicht nur politisch - sondern auch sonst von der Aufmerksamkeit, welche ebendiese unserer Partei zukommen lassen. Diverse Untersuchungen belegen, dass die mediale Bindung udn Berichterstattung der Politik über Erfolg und Misserfolg von Parteien entscheiden. Dies ist aber sowohl Chance, wie auch Gefahr.

Das regionale Radio 32 berichtete wie folgt über unsere Feier. Danke für das spannende Interview.

Das Langenthaler Tagblatt war mit einem ausführlichen Bericht dabei, welcher spannende Passagen aus der Rede Christian Levrats enthielt, leider online nicht zu finden ist. Hier ein Ausschnitt: (Quelle: MZ, 2. Mai 2009)
Zudem nahm sich das Langenthaler Tagblatt die Zeit und den Platz und berichtete über sämtliche Feiern und Redner in der Region, was der Bedeutung des 1. Mai und der Meinungsvielfalt der Redenden aus meiner Sicht gerecht wird. Danke.
Zur Rede Levrats in Pratteln (war dieselbe) erschien auf der a-z.ch Homepage folgender Artikel. Der Artikel ist mit Quelle: bz gezeichnet, was für Basellandschaftliche Zeitung steht, denn unsere BZ berichtete wie folgt und ziemlich anders über den Auftritt Levrats am Langenthaler 1. Mai. Es ist für mich erstaunlich, wie unterschiedlich dieselben Worte von Journalisten aufgenommen werden können.
Quelle: Berner Zeitung, 2. Mai 2009

Ich weiss, dass man nichts gegen die Medien sagen sollte, dass es ein Kampf gegen Windmühlen ist, auf welchem man als Politiker immer auf dem lahmeren Esel mit der kürzeren Lanze sitzt, denn man ist - wie einleitend betont - auf die Medien, deren Berichterstattung und Goodwill angewiesen. Natürlich freut mich das (gestellte) Bild des Einzelpolitikers neben unserem "Big Boss" Levrat zu sitzen, doch - meine Damen und Herren der BZ - das ist - in meinem Empfinden - kein Bericht, was sie da heute abgedruckt haben, das ist ein Kommentar oder bestenfalls ein Feature.
Meine Sicht über Levrats Rede deckt sich mit derjenigen des Radio32 Interviews. Levrat sprach - natürlich in seiner Rhetorik prägnant und fesselnd - diverse Punkte an, die es heutzutage aus Sicht der SP national zu bemängeln gilt. Es waren dies unter anderem die Bankspenden an die bürgerlichen Parteien, die Boni der UBS teilweise mitfinanziert durch den Staatsbeitrag, die Erhöhung der Krankenkassenprämien durch das Departement Couchepin und die Revisionspläne von Frau Bundesrätin Leuthardt, die er namentlich und punktuell in seiner Rede angriff. Das erwarte ich als SP'ler am 1. Mai auch und auf die Frage des BZ-Journalisten, wie ich die Rede fand, antwortete ich denn auch, dass ich froh darüber sei, dass es nicht zum dogmatischen Rundumschlag wurde, sondern dass es Levrat gelang in einzelnen Punkten die Nuancen hervorzuheben, in welcher sich die SP nun engagieren muss.

Nun. Mein Empfinden der sehr guten Rede kann auch von ideologischer Blindheit zeugen. Doch auch unter Berücksichtigung dieses Faktors empfand ich die BZ-Berichterstattung von heute, ebenso - halt andersrum - geprägt, welcher den Auftritt als provokativ und polemisch empfand. Zumindest so steht es auf der Hauptseite der BZ: "Gestern referiere SP-Präsident Christian Levrat in Langenthal. Der Polemiker und Provokateur kam an". Dass am Ende des Berichts gar ein Besucher mit den Worten zitiert wird: "Der regt mich auf da vorne." & "Gewerkschaften machen nichts. Ich kann sie nicht ausstehen.", setzt unseren "Feierlichkeiten" von Seiten dieses einzelnen Mediums natürlich noch den Rest an Abschätzigkeit hinzu, welches eine solche Blick-Repo... ehh BZ-Berichterstattung vervollständigt. Der direkte Vergleich des unterschiedlichen Journalismus' zwischen BernerZeitung und Langenthaler Tagblatt wird augenfällig und dies will ich aus einleitenden Gründen nicht wertend verstanden haben.

Es bleibt nun noch die Frage in mir, was die BZ gedenkt mit dem 15-minütigen Interview zu tun, das sie vorher einzeln mit Christian Levrat führen durften. Eventuell folgt ja noch ein "richtiger" Bericht.

1. Mai 2009 - Levrat in Langenthal, die Bilder





Der Dank des Leitenden der 1. Mai-Organisation, Stefan Ryser, an SP-Präsident Christian Levrat. Auch JUSO-Oberaargau Präsidentin, Priska Grütter, sprach in Langenthal.

An Info-Marktständen der SP/JUSO, der Grünen, des GBO, der UNiA und der Volksküche Pflanzentopf konnten sich die Besuchenden über die beteiligten Organisationen informieren.Für beste Unterhaltung sorgten das Trio Stephani und die im Bild zu sehenden "Zigeunermusikanten" von Bere si Tutun - beides Gruppen mit hohem musikalischem Potenzial. Einige unserer älteren SP'ler, hörte man, wollten bei beiden Gruppen am liebsten auf die Tische steigen und abfeiern. Das rundet für mich das tolle Bild einer guten Feier bestens ab - obwohl letzterer Aktivismus auch auf den günstigen Preis für das mehr oder weniger kühle Blonde (es musste laufend Nachschub geordert werden) zurückzuführen sein könnte.

Mein präsidialer Dank gilt allen. Allen Besuchenden, allen Organisierenden, allen Helfenden, allen Musizierenden und allen Sprechenden. Merci. Die Planung 2010 beginnt bald, denn der 1. Mai lebt in der Krise auf und das ist auch richtig und wichtig so. Wen möchtet ihr im nächsten Jahr hören? Wer soll angefragt werden?

Freitag, 1. Mai 2009

1. Mai

Am 1. Mai schreibt man etwas über den 1. Mai. Klar. Es wäre auch reizvoll eine 1. Mai-Rede zu bloggen und käme dabei gar ihm zuvor, obwohl die Medien wiederum schreiben würden: der Bundesratsblogger habe die erste online Mairede geschrieben, aber egal, Hauptsache er bloggt, ist gut für alle; und da ich nirgends eine "richtige" Rede heute halte und schliesslich auch Lehrer und damit in den Augen der meisten Menschen kein Arbeiter bin ;-), lasse ich das mal grundsätzlich sein.

Ein Kollege befand einmal gut meinend, das Problem der heutigen SP fange schon damit an, dass an der 1. Maifeier Studentinnen die Rede halten würden.

Ganz im Unrecht ist er ja damit nicht, auch wenn die Meinung etwas gar pointiert ist. Trotzdem bin ich stolz, dass verschiedene Menschen aus mehreren Organisationen unter der Federführung der SP Langenthal eine schöne Feier zusammen gestellt haben, welche Christian Levrat als Hauptredner zum Höhepunkt hat.

Deshalb dies als letzten Aufruf: Kommt! Setzen wir ein Zeichen gegen die Krise.

Wurst ist auch gut.