Donnerstag, 26. November 2009

Impfbericht: Tag 1 nach der Impfung

Da ich heute Nachmittag in der Statuszeile von Facebook jammerte, ich fände die Grippeimpfung respektive deren heute empfundenen Nebenwirkungen nicht gerade ohne, fragt(e) sich ein Teil, wie es mir denn heute konkret erging, zumal meine Gemeinderatskolleginnen und -kollegen ebenso eine Berichterstattung wünschen, die sie eventuell hier lesen oder auch nicht....

Deshalb ist das hier der:


Impfbericht: Tag 1 nach der Impfung
Zu allererst eine einfache Empfehlung: Wenn du impfwillig bist, geh' morgen Freitag impfen, die Gefahr ist gross, dass es dich am nächsten Tag für ebendiesen ins Bett haut und an der Arbeit fehlen, will ja niemand absichtlich. ;-) Beat Schlatter lässt grüssen.
Zwar hatte ich gehört, dass einige Leute gänzlich ohne Nebenwirkungen davon gekommen seien, von vielen - insbesondere meinem direkten Umfeld - vernahm ich aber, dass sie  einen Tag aussetzen mussten. Teils heftigst mit Schüttelfrost und hohem Fieber kämpften, wie zum Beispiel ein wohl im Blog nicht genannt werden wollender Mann, der sich aus denselben Motiven hat impfen lassen. ;-)
Ich glaube (Stand heute), dass ich so eine Art mittlere Nebenwirkungen abgekriegt habe, scheinbar sind die Adjuvantien, welche der Impfung beigegeben sind, tatsächlich nicht ohne Schmackes, aber davor warnt das Blatt, das einem bei der Impfung mit Pandemrix ausgehändigt wird, auch ziemlich deutlich. Also nicht, dass ihr meint, ich hätte allergische Reaktionen gehabt, aber so etwa 15 Stunden nach der Impfung begann der Kopf ordentlich zu brummen, die Hände wurden kalt und die Stirn warm - na klar, weil der Körper immunmässig auf Hochtouren läuft - zudem waren wirkliche Grippesymptome wie Schnupfen, Husten und Gliederschmerzen auszumachen, wenngleich auch in kleinerem Masse als bei einer normalen Grippe. Gegen Abend meinte ich dann, es würde mir unter dem Arm ein weiterer Trizeps erwachsen, bis ich bemerkte, dass dies die Lymphknoten waren, welche sich in ihrer angeregten Tätigkeit auch schwellend und leicht schmerzend bemerkbar machten.

Ich hielt heute durch. Wenn gleich die Schülerinnen und Schüler wohl deshalb auch ein lockereres Schulprogramm serviert erhielten. Ich überlegte mir wirklich lange, als ich im Lehrerstuhl abhing, ob ich nicht dem Ruf der Müdigkeit nach einem Stündchen Schlaf hätte nachgeben sollen, doch blieb es in mir verwehrt, im Wissen darum, dass ich heute Abend noch einen wichtigen Termin in Bern hatte.

Das Jammern auf Facebook liess ich mir dann doch nicht nehmen, auch wenn mir entgegnet wurde, dass mich niemand zur Impfung gezwungen hat. Nun. Meine Antwort darauf fiel kurz und knapp aus:
"Als Sozial-, Alters- und im weitesten Sinne auch Gesundheitsgemeinderat geht mein politisches Engagement gar bis unter die Haut."

Ich bin zuversichtlich, dass ich morgen Freitag wieder vollends auf dem Damm bin. Es geht wieder aufwärts - habe ich zumindest im Moment das Gefühl.

Kommentare:

odin hat gesagt…

Und wieder ist in China ein Reissack umgefallen

Reto M. hat gesagt…

Ich weiss nicht, wie das zu deuten ist.

Diana Kennedy hat gesagt…

Odin meint, dass ihn Dein Impfbericht so interessant findet, wie die Meldung, dass in China ein Sack Reis umgefallen ist. Anders gesagt: Gar nicht. (Ich teile die Meinung nicht, ein Blog ist Fûr mich nur dann interessant, wenn er eine gute Mischng aus Allgemeinen statements und persönlichen Stories beinhaltet)