Donnerstag, 22. Oktober 2009

Von einer Veranstaltung zur nächsten Veranstaltung...

Nach der Ehrenbürgerverleihung an Heinz Holliger gestern war das Abendprogramm heute durch die Wirtschaftslandsgemeinde Oberaargau und dem Thema "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" bestimmt. Iris Radisch sei als eines der Highlights des heutigen Abends genannt. Ihre provokativen Thesen die Beziehung und Liebe mit marktwirtschaftlichen Maximen zu hinterleuchten, brachten mich einerseits zum Schmunzeln und andererseits auch böse ins Grübeln.
Ein kurzer Auszug ihrer Provokationen:
Brauchen wir Beziehungen bloss wie andere Luxusgüter auch?
Suchen wir den Aufstieg, wenn wir eine Beziehung beenden und eine neue eingehen?
Wechseln wir Beziehungen heute - wie Autos - rund alle 7-8 Jahre, damit wir was Neueres, Schnelleres, Schöneres, Besseres, Jüngeres erhalten?

Kommentare:

Michael Jäger hat gesagt…

Kurze Antwort: Wo noch Vernunft und Menschlichkeit vorhanden ist, Nein. Das bringt Dich jetzt auch nicht weiter, aber die diskutierte These ist auch nicht besser.

Reto M. hat gesagt…

Das muss mich auch nicht weiter bringen. Ich habe nämlich weder das Gefühl, noch das Bedürfnis ich müsste das Auto oder die Beziehung wechseln. ;-)

Trotzdem danke für deinen Beitrag.

Reto M. hat gesagt…

Das muss mich auch nicht weiter bringen. Ich habe nämlich weder das Gefühl, noch das Bedürfnis ich müsste das Auto oder die Beziehung wechseln. ;-)

Trotzdem danke für deinen Beitrag.

Diana Kennedy hat gesagt…

Bei manchen Leuten ist das garantiert so. Nach dem Motto: Mein Haus, mein Auto, meine Frau. Und dann muss dann alles ganz schnell da sein, sonst ist man ja kein rechter Mann und Kind und Köter sollten auch noch dazu und am Schluss kommt man dann mit den ganzen Staus-Symbolen nicht mehr klar.

Markus Meyer hat gesagt…

Lieber Reto
Hier die etwas ausführlichere Berichterstattung zur WLG 09: http://www.markusmeyer.ch/blog/?p=562

Herzlicher Gruss
Markus

uertner hat gesagt…

@Reto
Darüber grüblen ist sicher richtig: gerade für einen atheistischen Sozi, der eine Beziehung nicht als Gottesgeschenk und Verpflichtung erachtet. Immerhin scheinst du in Frauen gut investiert zu haben: Frau mit grosser Medienpräsenz kann einen Karriere- und Aufmerksamkeitsschub bringen (siehe Jositsch, Beckham). Schwer wird es aber, wenn die Mutter Deiner Kinder nicht mehr ins "zweite Glied" zurücktreten will: dann musst du voll durchstarten (siehe Obama) und das höchste Amt anstreben, damit sie in deinem Kielwasser bleibt.
Auf diesen Blog wurde ich durch Oblt Grütter interessant. Aber Oblt Grütter hat als Blogger keine Steherqualitäten. Da ist der ausgem. Sdt Müller besser: wenn die Talente in der Armee überall so aufgestellt sind, dann meine ich als Italiener: "siamo alla frutta" mit unserer "besten Armee der Welt".

Reto M. hat gesagt…

Werter Markus:
Ist doch schön, dass du scheinbar mal mehr Zeit hast zu bloggen, als ich. ;-) Hast ja auch einiges aufzuholen.

Liebe Diana:
Zum Glück bin ich ein linker Mann und kein rechter Mann. Ansonsten pflichte ich dir - leider - bei. Das Gesellschaftsbild ist einigen schon unglaublich wichtig.

Herr Uertner
übt sich wiederum meisterhaft in der Provokation. Ich habe auch abgegeben, was den Blog-Rhythmus betrifft, das hängt mit der Priorisierung der Aufgaben zusammen. Ich würde das Schicksal der Schweizer Armee zudem nicht an der Internetaktivität eines einzelnen oder zweier AdAs festmachen. Das greift sehr wahrscheinlich etwas kurz.
Zu überlegen wäre, ob die Raketen auf einigen Plakaten zur Ergänzung des Waffenarsenals dazu gezählt werden können, damit die Armee endlich wieder an Stärke gewinnt.