Sonntag, 16. August 2009

Vom Fest zur Politik - Wuhrplatz

Die vier letzten Tage allumfassend in Worten zu beschreiben, wird mir misslingen, weshalb ich es sein lasse. Einige Stichworte: Absolute Hitze, wunderbarstes Wetter, tolle Bands und faszinierende alternative Programmpunkte, mit Markt, mit Rigolo, an die 1000 Besucherinnen und Besucher sowohl am Freitag, wie am Samstag, viele neue und alte Freunde rundeten ein perfektes Wuhrplatzfest 2009 ab. Sprich, es war wieder einmal wunderschön, was die Stimmung bei den Leuten und auch die gesamte Atmosphäre auf dem Platz anbelangte.

Die paar verwackelten Bilder meines Handys mögen davon zeugen:


Nun rückt der Wuhrplatz ab morgen Abend in den Fraktionssitzungen, aber dann vor allem auch in der Stadtratssitzung von morgen Montag in einer Woche vom festlichen in den politischen Fokus. Die Umgestaltung vom Parkplatz zum Dorf- respektive Stadtzentrum, welche eine Gruppe aus dem Chrämerhuus-Verein - auch mit dem Fest auf dem Wuhrplatz - bereits seit 1983 vorantreiben will, kommt nun nach über 25 Jahren endlich (wieder) auf's politische Parkett. Nun gilt zu hoffen, dass aller Worte auch Taten folgen werden und der heutige Parkplatz zu einem Ort gestaltet wird, welcher nur noch würdig die erste Silbe der jetzigen Beschreibung trägt: Park.

Noch ist mir nicht alles klar. Ich weiss, wie es aussehen soll. Ich weiss, dass ich die Umgestaltung unbedingt will. Ich weiss, dass die Bauarbeiten im nächsten Jahr stattfinden sollen und dass für die Arbeiten 15 Monate eingeplant sind.
Ich will aber auch, dass das Wuhrplatzfest 2010 und 2011 (vielleicht als offizielle Einweihung des neuen Wuhrplatzes?) stattfinden kann. Ich denke und hoffe, dass man die Arbeiten auf dem Platz zeitlich so legen kann, dass dies möglich sein wird. Ein Jahr ohne Wuhrplatzfest ist ein verlorenes Jahr für die Langenthaler Kultur.

Kommentare:

Sile hat gesagt…

Wuhrplatzfescht isch super gsi. Gratuliation as OK - Team!
Das muess me nächschts Jahr unbedingt wieder mache!

Reto M. hat gesagt…

Werde es weiterleiten, beziehungsweise weiss ich, dass einige hier auch mitlesen.

eugen lüdi hat gesagt…

Ganz Deiner Meinung, Reto. Ich mach mir auch Gedanken über die zukünftigen Fest. Vor allem stört mich die Pflästerung des Platzes. Wie soll man da noch Zelte verankern können? Mir wäre ein umgekehrtes Vorgehen lieber. Zuerst den Platz für eine neue Nutzung als Platz öffnen und dann nach den Bedürfnissen bauen - und nicht zuerst bauen und dann Nutzen zulassen, der dann wohl mit allerlei einschneidenden Auflagen gesprickt werden wird.

Reto M. hat gesagt…

@ Eugen:
Ich komme nur rasch auf unser Telefongespräch von heute Abend zurück: Wir werden das Optimum aus der Sache rausholen, da bin ich mir sicher und hierzu wird die AG Betriebskonzept, in welcher alle Anspruchsgruppen vertreten sein werden, massiv beitragen. Wir wollen den Platz ja nicht in Schönheit sterben lassen, sondern für eine optimale Nutzung UND schöne städtebauliche Ästhetik gerüstet sehen.

Machst du übrigens wieder mal Dampfbad am WUPF? Das hat definitiv gefehlt.