Donnerstag, 16. Juli 2009

So ein Chabis...


Fotografiert aus der Berner Zeitung.
Das verbreiten von - sagen wir mal - Halbwahrheiten in der Politik ist eines der grössten Übel. Ich weiss, ich mach's nicht besser, indem ich eine schlechte Qualität des Inserates hier nun auch noch veröffentliche, aber meine Güte, hat mich das aufgeregt.

Meine Lösungen wären effektiv, aber sie würden halt kosten:
Bessere Kinderbetreuung, flächendeckende Schulsozialarbeit, bessere Bildung durch mehr und weitere schulische Angebote, Tagesschulsstrukturen, ...
gegen Verwahrlosung, Vereinsamung und Verdummung - schlussendlich zur Verhinderung von Gewalt.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Es erstaunt mich etwas, dass sie sich ärgern, werther r. m.

1. wer sich etwas umsieht und umhört hat festgestellt, dass die svp eben den wahlkampf 2011 iniziert hat.

2. mit der "aktion messerstecher" zeigt sie auf, dass sie gewillt ist, von der (auch durch sie verschuldeten wirtschaftlichen krise)abzulenken und ihren schäfchen das "wirgefühl" mittels der bekannten populistischen "bildchen" erneut zu vermitteln. (aktuelle themen mittels medien am kochen halten und diese dann den "linken und netten" anhängen.

3. darauf warten, dass die netten und die linken das spiel mitspielen und so den wahlkampf (und die themen) wie 2007 bestimmen.

4. Intensive recherchen haben ergeben, dass es sich bei den jugendlichen schlägern, die in dreiergrüppchen agieren, fast ausschliesslich um "rechtsextremaspiraten" handelt. insbesondere "secondos", also nicht "blutschweizer" können sich so als "echte eidgenossen" auszeichnen.
wir müssen also damit rechnen, dass in den nächsten 2 jahren "dreierschlägerbanden" gehäuft auftreten werden und die medien dies auch "angemessen" ausschlachten werden.

5. sowohl die strategen der svp und ihre "willigen jüngelchen" dürfen davon ausgehen, dass die linken und netten damit beschäftigt sein werden, sich zu ärgern, zu empören und im berufalltag allenfalls (als gutmenschen) die jüngelchen zu therapieren, zu integrieren und um krippenplätze zu kämpfen. (viele der schläger haben zu hause erwiesenermassen vollzeitmuttis)

ergo: ärgern ist völlig überflüssig. die strategie der svp wird sich m.e. diesmal zwar nicht aus- zahlen...aber darum gehts nicht.

die linken und netten sollten sich mal um die tathintergründe, die motive und die tatsächliche "herkunft der schläger" kümmern.
Die Inserate sind zwar "so ein Chabis" aber eben auch sehr viel mehr.

Entweder man tritt dem populismus mit fakten und knallhart gegenüber oder man fährt einen eigenen starken wahlkampf, mit relevanten themen.

dies würde ich der sp und allen liberalen parteien wünschen.

das inserat sollte allen klar machen: der wahlkampf hat begonnen.

Reto M. hat gesagt…

Besten Dank für die klare Analyse.

Also ich selbst hoffe schwer, dass die SP Schweiz für 2011 einen eigenen Wahlkampf mit eigenen Themen lancieren wird und dass man einigen ausgewählten Angriffen mit Fakten gegenüber tritt.

Der hier ist so ein Chabis, dass es wohl wirklich am besten ist, nicht darauf zu reagieren oder es die Presse machen zu lassen, welche die Tatsachen auf den Tisch legt. Wie die Berner Zeitung in ihrem Artikel heute.

Das Inserat bleibt vor allem eins. Einfach doof. Und ich vermute, dass viele in der SVP selbst dieses nicht als Taktik erkennen, sondern an den Chabis glauben. Und das macht mir die grössten Sorgen.

Bruno hat gesagt…

Bessere Eltern hast Du vergessen... Der Stern arbeitet das Thema in seiner aktuellen Ausgabe 30 auf. Kinderbetreuung ist ein zweischneidiges Schwert.

Anonym hat gesagt…

Ich habe den "Stern" nicht gelesen, werde ihn mir aber noch besorgen. Studien und Literatur zum Thema gibt es allerdings in rauen Mengen.

Wer aber die Debatte über das "Phänomen" der brutalen, erbarmuglosen und eiskalten Schläger mit Krippenplätzen, Vollzeitmüttern bzw arbeitenden Müttern etc. verknüpfen lässt, tappt in die Falle der SVP.

1. Die Geschichte zeigt, dass in Gesellschaften mit ausschliesslich "Vollzeitmüttern" die Jugendgewalt ebenfalls vorhanden war und ist. Nie gab es soviele verrohte, erbarmungslose und "entmenschlichte" Männer und Frauen wie vor während des dritten Reiches. (Nebst einer unglaublichen Menge, gutdressierter Mitläufer) All diese wurden von Müttern aufgezogen. In "traditionellen Familien". Die Vollzeitbetreuung durch die Mutter allein, war und ist keine Garantie für eine "gesunde" Entwicklung zur reifen Persönlichkeit eines Kindes. (Es gibt auch Mütter, die aufgrund ihrer eigenen "Einschränkungen" die Entwicklung des Kindes "beschränken". usw.

Wer sich also auf die Verknüpfung einlässt, landet in einer populistischen Scheindebatte, einer Moralinsackgasse und befindet sich mit Eva Herman, bzw Köppel, oder andern "Sektieren" im "Glaubenskrieg". Unnötig, unergibig, absurd.

Bruno hat gesagt…

Mag sein, wobei das zwei paar Schuhe sind. Damals gings um institutionalisierte Brutalität, um ein politisches System. Heutzutage gehts um Jüngelchens, denen irgendwo im Hirn was fehlt.

odin hat gesagt…

Das Inserat der SVP finde ich völlig in Ordnung. Nur Leute die sich gegen die Wahrheit sträuben haben damit ein Problem.

Letzte Woche wurde darüber diskutiert, ob die Schulen darüber informiert werden dürfen, wenn ein Schüler schon vorbestraft ist. Mit dieser Maßnahme könnte man zumindest das Risiko solcher Gewalttaten etwas minimieren. In Zürich sträubte sich u.a Esther Guyer gegen diese Bekanntgabe. Von welchem Politspektrum kommt Frau Guyer?? Natürlich wieder vom links-grünen Politspektrum!! Die Einwände die Frau Guyer äußerte waren höchst unlogisch und absurd. Das war wieder ein Paradebeispiel wie die Linken hier eine moralisch-politische Mitschuld an solchen Verbrechen tragen.

Gut in Erinnerung ist mir auch eine Arenasendung zur Verwahrungsinitiative. Diese Sendung ist symptomatisch für die Weigerungshaltung der Linken zu dieser Problematik. Auch hier war, wie kann es auch anders sein - die SP gegen diese Verschärfung im Strafrecht. In der Person von Anita Thanei/SP wurde hier dagegen gewettert. In etwas kleineren Masse haben sich die Sozis auch gegen die Unverjährbarkeit von Sexualstraftaten ausgesprochen. Der Inserate Vorwurf an die Linken und Netten ist berechtigt.

Das ganze Gewaltproblem ist leider auch ein Ausländerproblem. Die Linken müssen auch wissen, dass man nicht weiter eine Masseneinwanderung aus bestimmten Länder forcieren kann, wenn Staatsbürger genau aus diesen Staaten unsere Kriminalstatistik überproportional belegen. Von den übrigen Problem dieser Ausländer ganz zu schweigen. Nachher dann die eigene Untätigkeit bei Gesetzesvorlagen schönzureden ist unfair. Gerade deshalb hat die SP 2007 national vor allem in den Städten viel verloren.

Auch für einen mehrfach vorbestraften Ausländer, der wieder eine Straftat begeht, tragen die Linken eine Mitschuld. Denn die Linken bekämpfen hier die Ausschaffungsinitiative der SVP. Man könnte einiges an Verbrechen verhindern, wenn ein mehrfach vorbestrafter Ausländer ausgeschafft wird, als dass dieser nach seiner Strafe bei uns rückfällig wird und dann jemanden umbringt.

Ich jedenfalls finde es nicht angebracht, wenn die Linken hier eine grosse Klappe haben und gegen das Inserat wettern. Natürlich hat das ganze Problem auch etwas mit der Erziehung zu tun. Wir hätten aber weniger Probleme wenn die Linken sich nicht ständig aus der Verantwortung nehmen würde. Mit dieser Weicheier Mentalität und fehlender Sühne ist auch nie für eine harte Bestrafung solcher Täter gesorgt.

odin hat gesagt…

Das Inserat der SVP finde ich völlig in Ordnung. Nur Leute die sich gegen die Wahrheit sträuben haben damit ein Problem.

Letzte Woche wurde darüber diskutiert, ob die Schulen darüber informiert werden dürfen, wenn ein Schüler schon vorbestraft ist. Mit dieser Maßnahme könnte man zumindest das Risiko solcher Gewalttaten etwas minimieren. In Zürich sträubte sich u.a Esther Guyer gegen diese Bekanntgabe. Von welchem Politspektrum kommt Frau Guyer?? Natürlich wieder vom links-grünen Politspektrum!! Die Einwände die Frau Guyer äußerte waren höchst unlogisch und absurd. Das war wieder ein Paradebeispiel wie die Linken hier eine moralisch-politische Mitschuld an solchen Verbrechen tragen.

Gut in Erinnerung ist mir auch eine Arenasendung zur Verwahrungsinitiative. Diese Sendung ist symptomatisch für die Weigerungshaltung der Linken zu dieser Problematik. Auch hier war, wie kann es auch anders sein - die SP gegen diese Verschärfung im Strafrecht. In der Person von Anita Thanai/SP wurde hier dagegen gewettert. In etwas kleineren Masse haben sich die Sozis auch gegen die Unverjährbarkeit von Sexualstraftaten ausgesprochen. Der Inserate Vorwurf an die Linken und Netten ist berechtigt.

Das ganze Gewaltproblem ist leider auch ein Ausländerproblem. Die Linken müssen auch wissen, dass man nicht weiter eine Masseneinwanderung aus bestimmten Länder forcieren kann, wenn Staatsbürger genau aus diesen Staaten unsere Kriminalstatistik überproportional belegen. Von den übrigen Problem dieser Ausländer ganz zu schweigen. Nachher dann die eigene Untätigkeit bei Gesetzesvorlagen schönzureden ist unfair. Gerade deshalb hat die SP 2007 national vor allem in den Städten viel verloren.

Auch für einen mehrfach vorbestraften Ausländer, der wieder eine Straftat begeht, tragen die Linken eine Mitschuld. Denn die Linken bekämpfen hier die Ausschaffungsinitiative der SVP. Man könnte einiges an Verbrechen verhindern, wenn ein mehrfach vorbestrafter Ausländer ausgeschafft wird, als dass dieser nach seiner Strafe bei uns rückfällig wird und dann jemanden umbringt.

Ich jedenfalls finde es nicht angebracht, wenn die Linken hier eine grosse Klappe haben und gegen das Inserat wettern. Natürlich hat das ganze Problemen auch etwas mit der Erziehung zu tun. Wir hätten aber weniger Probleme wenn die Linken sich nicht ständig aus der Verantwortung nehmen würde. Mit dieser Weicheier Mentalität und fehlender Sühne ist auch nie für eine harte Bestrafung solcher Täter gesorgt.

Anonym hat gesagt…

richtig, bruno.

bloss ist das eine andere diskussion. aber nebenbei: 1921 wurde der "saalschutz" gegründet. (später sa.) diese verbreitete gezielt angst und schrecken und war mit solchen "hirnlosen jüngelchen bestückt". ein politisches system fällt nicht vom himmel. der "humus" wird schleichend, aber gezielt "erschaffen".

odin hat gesagt…

Was 1921 war hat allerdings auch nichts mit diesem Thema zu tun.

Reto M. hat gesagt…

@ Bruno:
Den Stern werde ich mir besorgen. Danke für den Tipp.

Zunehmende Gewalt kann der Beginn vielen Übels sein. Die Frage ist, wie hoch oder tief die Gewalttoleranz der ganzen Gesellschaft ist, respektive die Antwort derselben auf Gewalttaten.

Ich frage mich, ob es Sinn macht, Odin, die ablehnende Haltung der SP zu den gemachten Beispielen zu begründen, denn sie sind rechtsstaatlicher resp. völkerrechtlicher Natur. Es ist doch viel einfacher für Sie zu glauben die "Linken und Netten" seien a priori Schuld am ganzen Übel der Welt und die von Ihnen genannten Vorschläge - welche übrigens nicht alle der SVP entsprungen sind - hätten die Welt (eehmm... 'tschuldigung die Schweiz) gerettet.

Trotzdem der Versuch:

- Bei der Benachrichtigung über Vorstrafen bleibt die Frage, was die Lehrkraft mit dieser Nachricht tun soll. Den Schüler extrahieren, observieren, abservieren?

- Bei der Verwahrungsinitiative hatte die SP das Problem der völkerrechtlichen Umsetzung, welche nach wie vor problematisch ist. Man hat sich da nun durchgeschlängelt. Eine Therapierung ist nun nicht vollständig ausgeschlossen. Die Verschärfung trug man aber mit.

- Bei der Unverjährbarkeit war die Schwierigkeit, dass die Nachweisbarkeit von Taten nach einem gewissen Zeitraum nicht mehr möglich ist. Der direkte Gegenvorschlag von 10 Jahren ab dem Mündigkeitsalter von 18 Jahren ist für mich ein sehr guter Lösungsansatz, welcher einer verfrühten Verjährung von Taten entgegenwirkt.

- Die Linken haben die Einwanderung nie forciert. Die Wirtschaft tat dies und ohne wären wir heute nicht das, was wir sind. Eine Masseneinwanderung hat nie stattgefunden. Wiederum SVP-Rhetorik. P.s.: Nicht alles glauben.

- Ausschaffungsinitiative. Braucht es nicht, denn straffällige Ausländer werden heute bereits ausgeschafft. Was die SVP wollte war die Verschärfung per Sippenhaft. Ganze Familien ausschaffen. Völker- und staatsrechtlich unmöglich durchführbar.

Aber wissen Sie was? Eigentlich haben Sie Recht. Ich bin einfach zu nett, dass ich überhaupt auf Ihre pauschalen Angriffe auf sogenannte "Linke" antworte...

Anonym hat gesagt…

http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/propaganda/index.html

odin hat gesagt…

Sie müssen endlich einmal folgendes kapieren und die vertrübte Sozibrille abziehen:

1. Wie ich schon sagte kann man nicht alle Gewaltprobleme mit Gesetzen lösen. Man kann aber die Risiken solcher Gewaltausbrüche reduzieren.( siehe z.B Meldepflicht über vorbestrafte Schüler.) Die Linken setzen aber immer alles daran um dies zu verhindern. Natürlich genügen harte Strafen alleine nicht zur Abschreckung. Die Opfer und die Bevölkerung würden es aber zumindest als gerechter empfinden, wenn solche Täter härter angefasst würden. Auch hier stellen sich die Linken immer in die Quere. Eine Sühne sollte eben wirklich wieder eine Sühne sein und keine Kuscheltherapie!

2. Mir ist auch klar das man einen Schüler während der Schulzeit nicht ununterbrochen überwachen kann. Man kann aber sehr wohl auf solche Klassenfahrten wie in München verzichten, wenn in einer Klasse schon mindestens 3 Schüler vorbestraft sind. Da würden mir als Lehrer die Alarmglocken läuten. Zudem dürften dann solche Reisen mit kriminellen Mitschülern nur von einem grösseren Aufgebot an Lehrkräften oder Betreuern durchgeführt werden.

3. In einem souveränen und freiheitlichen Land gilt immer noch das nationale Recht und nicht das Völkerrecht. Es gilt immer die Losung: Ein Staat, ein Gesetz! Wenn bei den Verwahrungsfrage plötzlich das Völkerrecht wichtiger ist, dann können wir gleich ganz auf eine eigene Gesetzgebung verzichten. Dann brauchen wir auch nicht mehr ein souveränes Land zu sein. Und Außerdem: Der Souverän hat die Verwahrungsinitiative demokratisch legitimiert. Weder Reto M noch das Völkerecht haben daran etwas zu ändern!!

4. Die Nachweisbarkeit von Sexualstraftaten ist auch vor der Verjährung ein Problem. Wenn das Opfer nicht gleich zum Arzt geht beruht das ganze mehr auf Indizien. Ihr Vorbehalt wegen der Nachweisbarkeit finde ich verlogen. Warum hören Sie mal nicht auf mit meckern und lassen bei solchen Fällen nichts unversucht?

5. Wenn jemand wegen solchen Delikten schon vorbestraft ist, ein Opfer aber erst nach 20 Jahren für seinen Missbrauch eine Anzeige macht, dann gewinnen die Indizien auf Grund der Vorstrafen noch mehr an Bedeutung. Es ist nicht immer so das dann das Opfer schlechte Karten hat und wieder traumatisiert wird. Wichtig ist einfach das solche Missbrauchsopfer auch zu einem späteren Zeitpunkt eine Anzeige machen dürfen, wenn diese erst jetzt die Kraft dazu aufbringen und trotzdem nichts nachgewiesen werden kann.

6. Die Linken haben sehr wohl auch die Masseneinwanderung vollzogen. Gerade im Asyl und Ausländerbereich haben die Linken mal hier und mal da eine Ausnahme vollzogen, die nicht hätte sein dürfen. So z.B bei dieser serbischen Familie in Zürich die seit 8 Jahren nicht mehr hier leben dürfte!! Es war auch die SP die zu sämtlichen Personenfreizügigkeitsabkommen ein Ja empfohlen hat. Hören Sie also bitte auf mit der Behauptung, nur die Wirtschaft hätte die Masseneinwanderung vollzogen! Mit der Visaerleichterung der westbalkanischen Länder tragen Sie eine grosse Verantwortung! Aber auch hier weisen Sie jede Schuld von sich wenn die Zuwanderung aus dem Balkan weiter zunimmt.

7. Sie wissen ganz genau das die Ausweisung von kriminellen Ausländern nicht die Regel ist! Hier stellen sich immer linke Juristen und Regierungsräte in den Weg. Auch hier kommt wieder die Ausrede mit dem Völkerrecht. Warum sollte nicht gleich eine ganze Familie ausgeschafft werden, wenn der Vater und Brotgeber eine Straftat begeht und nicht mehr seine Familie ernähren kann?? Im revidierten Ausländerrecht ist diese Wegweisung glaubs schon festgehalten. Es ist nicht unsere Sache diese Familie zu unterhalten wenn der Papi zum Messerstecher wird!

odin hat gesagt…

Ich finde es nett das Sie mit mir eine Diskussion führen und sogar Komplimente verteilen. Sie sind wirklich nett und charmant. Nur haben sie einfach keine Ahnung von der Sache. Rhetorisch haben Sie als Politiker und Parteipräsi erst Recht nichts auf dem Kasten. Auch wenn meine Beiträge etwas lang sind sollte man doch fähig sein gewisse Wahrheiten und Zusammenhänge zu erkennen. Dazu muss man weiss Gott kein Politiker sein.

Reto M. hat gesagt…

So, jetzt reicht's mir einfach...

Reto M. hat gesagt…

...also auf Grund von unterschiedlichen politischen Meinungen habe ich nicht das Gefühl, mich persönlich beleidigen lassen zu müssen.

odin hat gesagt…

Beleidigen lassen?? Ich habe lediglich die Wahrheit aufgezeigt. Aber das die SP ein Problem mit unbequemen Wahrheiten hat ist nichts neues. Das ist Ihr Problem wenn Sie solche Wahrheiten als beleidigend empfinden. Mit solchen handfesten Realitäten haben Sie auch keine guten Argumente zum kontern. Ich benenne gerne Ross und Reiter und mag es nicht wenn Politiker Unwahrheiten verbreiten. Aber einigen wir uns darauf das wir uns nicht einig sind.

Anonym hat gesagt…

der horizont vieler menschen ist ein kreis mit dem radius null - und das nennen sie ihren standpunkt. (einstein)

dieser standpunkt wird vom "oberstrategen" (ex cathedra) als die wahrheit, verkündet.(gleichsam gebetsmühlenartig) bis das letzte parteimitglied den rosenkranz der "wahrheit" auswendig aufsagen, bzw. aufschreiben kann.

merken sie sich das, sie linker, netter gutmensch!

:-)

damit habe ich (meinen kreis) geschlossen.

wünsche allerseits schöne ferien!

Reto M. hat gesagt…

@ Odin:

Gehören solche Aussagen bei Ihnen dazu, Ross und Reiter zu nennen?

"Nur haben sie einfach keine Ahnung von der Sache. Rhetorisch haben Sie als Politiker und Parteipräsi erst Recht nichts auf dem Kasten."

Finden Sie das nicht anmassend, beleidigend? Ist das DIE Wahrheit, die sie selbstherrlichst zu vertreten wissen? Ist das Ihre "rechte" Gesprächskultur?

Treten Sie doch aus der Anonymität, damit wir Ihr "wahres" Potential abschätzen können.

@ Anonym:
Für mich ist weder link, noch nett, noch Gutmensch etwas Schlimmes. In welcher Welt leben wir denn?
In diesem Sinne wünsche ich allen schöne Ferien, in denen ihnen viel Gutes (auch von Menschen) widerfährt.

Anonym hat gesagt…

Sie haben mich wohl gänzlich missverstanden, werther r.m.

ich bin auch stolz darauf, eine linke gutmenschin zu sein!

werde mich vielleicht nochmals (nach den ferien) zu wort melden und mich dann bemühen, etwas weniger missverständlich und konkreter zu sein.

odin hat gesagt…

Werter Herr Müller, steht hier irgendwo geschrieben, dass man SP-Politiker und deren Politik loben muss?? Ist das die Grundvoraussetzung um mit Ihnen auf diesem Blog diskutieren zu dürfen?? Oder ist dieser Blog nur für Member und Freunde der SP gedacht?? Lassen Sie mich darüber wissen wenn dem so sei und deklarieren Sie entsprechend die Zutrittsberechtigung.

Ich habe klar gesagt was ich von der SP und dem Parteipräsi Reto Müller so halte. Sie wissen ganz genau was mit Ross und Reiter gemeint ist. Wir sprechen hier von dieser Vielzahl an Kriminalität und brutalen Straftätern die unsere Gesellschaft so im Atmen hält. Wir sprechen aber auch von den linken Politikern die solche Straftäter verhätscheln oder nicht härter bestrafen möchten. Ross und Reiter sind also klar benennt.

Keine Ahnung von der Sache zu haben ist vielleicht sogar leicht untertrieben und der falsche Begriff. Ich präzisiere und würde eher von einer Verweigerungs- und Gutmenschenmentalität sprechen. So gesehen entsteht dann halt automatisch der Eindruck, dass Sie von diesen Themenfeldern keine Ahnung haben.

Ich fand es zudem auch nicht so höflich, dass Sie mich auf diesem Blog schon mehrmals in die rechtsextreme Ecke stellen wollten. Aber das ist eben typisch SP, wenn man diese Partei kritisiert und härtere Massnahmen gegen Kriminelle fordern.

Auf den grünen Zweig werde ich mit den Linken nie und nimmer kommen. Die einzige Gemeinsamkeit zwischen uns liegt wohl darin, dass ich die UBS als zu gross erachte und mit Steuergeldern nicht solche Bonis ausbezahlt werden dürfen. Bei Staatsinterventionen darf und soll der Staat ein wichtiges Mitbestimmungsrecht haben. Bei einer Privatfirma hat der Staat sich möglichst drauszuhalten. Das hat zwar nichts mehr mit dem Thema zu tun. Aber wir sind schneller wenn wir die wenigen Gemeinsamkeiten kurz ab handeln, als wenn wir ständig Differenzen hervorheben. So müssen Sie auch in Zukunft nicht darüber verwundert sein, wenn ich Ihre weiteren Weltauffassungen nicht teile.

P.S. Ich bin im Gegensatz zu Ihnen kein Politiker und stehe deswegen nicht in der Öffentlichkeit. Deswegen genügt hier diese Identität. Zudem ist die Meinungsfreiheit in diesem Land nicht immer garantiert und toleriert. Deswegen spielt die genau Personalie von mir auch keine Rolle.

Reto M. hat gesagt…

Nein, das steht wahrlich nirgends, aber meine gute Erziehung erlaubt es mir, auch vor vermeintlichen politischen Gegnern einen gebührenden Respekt zu bewahren und diese auf persönlicher Ebene nicht disqualifizierend entgegen zu treten.

Dahingehend wertete ich Ihre Aussagen für einmal zu Ihren Ungunsten. Was die Anonymität betrifft so ist das in Blogs so eine Sache... aber auch nicht alles.

odin hat gesagt…

Bei Ihnen tönt es aber immer so, wie wenn eine Sozigessinnung Voraussetzung für diesen Blog wäre. Ich kritisiere nur Ihre politischen Standpunkte, aber nicht Reto M als Menschen. Mein Respekt geht auch dahin, dass ich hier auf das dutzen verzichte, obwohl wir fast gleich alt sind.

Man macht es sich aber etwas gar einfach, wenn man bei unbequemen Wahrheiten immer wieder behauptet, dass hier kein gebührender Respekt gegenüber dem politischen Gegner gewahr wird. Ich habe schon x-fach gesagt das Sie ein Problem haben mit unvorteilhaften Tatsachen. Ein Grund von vielen weshalb sie überall in Europa die Wahlen verlieren.

Reto M. hat gesagt…

Für die Präzisierung bin ich dankbar. Ich schätze eine hochstehende Diskussionskultur, welche sich auch dadurch auslebt, dass man eben trotz unterschiedlichem Weltbild und darin eingeschlossener Wahrnehmung die andere Meinung toleriert und den Menschen respektiert.

Also ist eine Voraussetzung für eine Diskussion aber auch diejenige, dass hier selbstverständlich "sozialdemokratischfremde" Gedanken geäussert werden dürfen.

Was das Duzen anbelangt, so habe ich von meinen BernerBlogger-Freunden gelernt, dass man sich kategorisch und immer in Blogs duzt. Am Anfang als ich gar Posts in der Sie-Form verfasste, wurde ich fast ein wenig ausgelacht. Es kann aber sein, dass es hier nun etwas spezieller ist, da wir über politische Dinge debattieren.

Mir persönlich spielt es keine Rolle.