Dienstag, 16. Juni 2009

Militärphilosophie

Wie viel Philosophie und Blog verträgt eine solche Nacht in grünem Gewand, wohl wissend dass nicht alles gesagt, geschweige denn geschrieben werden darf, in diesen Foren und Gefässen, die auch vom Mossad, Al-Quaida, der MP oder anderen schrägen Vereinen durchschaut werden könn(t)en?

Wohl nicht viel und so ringe ich meinem jetzigen nächtlichen Wachsein auf alle Fälle Gutes ab, indem ich denke, dass es für die anderen so auf alle Fälle besser ist. Aus dem Zimmer, in welchem ich mich bald auch niederlegen werde, sind bereits einige schnarch-schnatternde Geräusche zu vernehmen, was meine Lust auf drei Stunden Schlaf nicht wirklich steigert. Bloss drei Stunden bis wiederum im Verband eine gewisse Verantwortung aufgeladen wird. Sie mag klein sein und zumindest ansatzweise kompensieren, was man im grünen Militärgewand sonst an höhere Stelle zu delegieren pflegt: die Wahl der Kleider, die Wahl des Essens und deren Zubereitung und tiefdringenderes Denken, wobei Letzteres manchmal auch in höheren Chargen gänzlich in Delegation zu Tode erliegen scheint.

Henusode. Ich zähle rückwärts und schaue vorwärts und bevor mir irgendwelche Philosophie-Studierten kommen und sagen: "He, das ist nicht wirklich Philosophie im eigentlichen Sinne, was du hier vor dich hinbrösmelest, höchstens Hosensackpoesie.", mag ich nur erwidern.

"Schribs du es mal es Tegscht zmittss iders Nacht." ;-)
Danke, Muzzafer (via Mike Müller, nicht verwandt.)

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