Freitag, 1. Mai 2009

1. Mai

Am 1. Mai schreibt man etwas über den 1. Mai. Klar. Es wäre auch reizvoll eine 1. Mai-Rede zu bloggen und käme dabei gar ihm zuvor, obwohl die Medien wiederum schreiben würden: der Bundesratsblogger habe die erste online Mairede geschrieben, aber egal, Hauptsache er bloggt, ist gut für alle; und da ich nirgends eine "richtige" Rede heute halte und schliesslich auch Lehrer und damit in den Augen der meisten Menschen kein Arbeiter bin ;-), lasse ich das mal grundsätzlich sein.

Ein Kollege befand einmal gut meinend, das Problem der heutigen SP fange schon damit an, dass an der 1. Maifeier Studentinnen die Rede halten würden.

Ganz im Unrecht ist er ja damit nicht, auch wenn die Meinung etwas gar pointiert ist. Trotzdem bin ich stolz, dass verschiedene Menschen aus mehreren Organisationen unter der Federführung der SP Langenthal eine schöne Feier zusammen gestellt haben, welche Christian Levrat als Hauptredner zum Höhepunkt hat.

Deshalb dies als letzten Aufruf: Kommt! Setzen wir ein Zeichen gegen die Krise.

Wurst ist auch gut.

Kommentare:

bugsierer hat gesagt…

was mich etwas irritiert, ist die tatsache, dass hier mit gratis-wurst leute angelockt werden. das find ich einem solchen anlass nicht würdig. zuerst die gratis-wurst verdrücken und dann die internationale singen – das geht irgendwie nicht zusammen.

Reto M. hat gesagt…

zusammenprall der ideologien.

die wurst ist als symbolik zum zeichen des kampfes gegen die krise zu deuten.

und für alle - denen die wurst als zeichen zu simpel war - gab's aus der Volksküche Veganes - ebenfalls kostenlos.

ziel war es, als feier wirklich "arbeiterisch" und in diesem sinne einfach zu bleiben und im ergründen dieser wurzeln die würde zu finden. das bier gab's für 3 stutz. günstiger als an so manchem anderen fest.

das langenthaler tagblatt von heute attestiert uns eine würdevolle feier. ich glaube, dass sich mein erleben mit diesem bericht sehr gut deckt.

die internationale sangen wir übrigens in langenthal seit den letzten 10 jahren, in denen ich nun dabei bin, nie. aus meiner sicht eher ein geschichtlicher - um nicht zu sagen - alter - zopf.
schauen wir vorwärts. bekämpfen wir diese krise mit einem anständigen green deal und bratwürsten...

mir ist dazu jedes mittel recht.