Montag, 20. April 2009

Ein Montag voller Neubeginne

Und deshalb komme ich nicht auf meine Leier von gestern zurück. In meinen Augen bestätigte der Monsieur in Genf heute meine gestrigen Befürchtungen eines Faux-Pas. C'est dommage.

Item. Diesbezüglich habe nichts zu melden. Das wird sich wohl auch nie ändern, obwohl ich so ein Beraterhonorar auch noch nehmen würde, wenn ich nebenbei Lehrer bleiben darf, deshalb:

Schulanfang. Aber da ich auch sonst nie über meine Schule, meine Klasse und mein Lehrersein aus Gründen der Diskretion und Privatsphäre Dritter berichte, sondern höchstens über Schulpolitik, spare ich mir auch für heute Abend nähere Angaben aus.
Und die erste Vorstandssitzung nach neuen Statuten und neuer Zusammensetzung in der SP Langenthal.

Grundsätzlich lässt sich behaupten, dass beide Beginne sehr gut verlaufen sind, dass aber auf Grund eines gelungenen Anfangs noch lange keine Erfolge garantiert sind. Ich denke es ist stets ein weiter Weg, der auch mit kleinen Schritten begangen werden muss und beäugt man zum Beispiel die niederschmetternden Resultate der SP in Olten von gestern, erscheint der Pfad umso schmaler und einem manchmal schon fast endlos lang. Und wiederum gilt es zu sagen, dass wir nicht vor dem Nichts stehen. Vieles können wir erfolgreich weiterführen und wir wagen uns auch an Neues. Die Kraft, die man heute verspürte, in dieser kleineren Vorstandsgruppe war gut spürbar. Ich glaube, dass sich hier für die SP in Langenthal ein recht verschworenes Grüppchen im positiven Sinne zusammenfindet. Und obwohl es für mich beim Bloggen spätnachts nach langen, intensiven, aber äusserst fruchtbaren Sitzungen nicht immer ganz einfach ist, alles schön und positiv zu sehen - so wie wir SP'ler halt gemeinhin denken sollten, gemäss vorherrschender Volksmär -, gebe ich unumwunden zu, dass mich diese Partei und die Menschen, die sich darin oder überhaupt sozial engagieren, enorm faszinieren und sich unser Engagement, wenn auch momentan nicht in Wählerstimmen, so doch für die gesamte Gesellschaft lohnt.

Die Frauenkirche in Dresden (rechts im Bild). Berühmtes Beispiel eines modernen Neubeginns, das gemeinsam mit dem alten (die dunklen Steine wurden aus dem Schutt des im 2. Weltkrieg Zerbombten nach Jahren wieder an der ursprünglichen Stelle platziert), zwar nach über 50 Jahren Pause, "plötzlich" durch den Willen, die Kraft und den Ehrgeiz einiger Visionäre wieder in die Höhe schoss. Ebenso interessant ist das neue Geschäftsviertel (in der Mitte des Bildes), das in den letzten beiden Jahren so mal rasch neu dort entstand.

Keine Kommentare: