Dienstag, 31. März 2009

Stimmrechtsalter 16 - Pressereaktionen

Viel wurde darüber heute berichtet. Alles würde den gesamten Blog füllen, deshalb nur der Abgleich mit unseren gestrigen Erlebnissen:
Man hätte meinen können, dass der dokumentierte Einzug meiner Klasse ins Rathaus gestern in den TeleBärn-News inszeniert gewesen wäre. Doch ich kann an dieser Stelle versichern, dass es alles Zufall war.
Guckst du hier.

Auch die Umfrage der Berner Rundschau/Langenthaler Tagblatt und ihr Bild in der heutigen Zeitung freute meine Schülerinnen und Schüler.

Etwas schade, dass der geschätzte Autor die Umfrage zu Beginn der Debatte führte, denn am Ende, als wir nach der Session noch ein Gespräch mit Nadine Masshardt führen durften, zeigten sich in der Klasse alle vom Stimmrechtsalter 16 überzeugt oder sie wagten nicht mehr dagegen zu votieren...
Der Haupttenor der letzten Zweifler war denn am Ende auch dem Votum der EVP gleich: "Bringt's nüt, so schadt's nüt." Wer nicht abstimmen gehen will, muss ja nicht, aber diejenigen, welche abstimmen wollen, sollen dies künftig dürfen.

Ich hoffe, dass das Berner Stimmvolk dies im Herbst gleich sehen wird.

Kommentare:

kathrinb hat gesagt…

ja hoffen wir, dass nicht nur deine schülerinnen und schüler, sondern auch das stimmvolk sich von vernünftigen argumenten überzeugen lässt!
nicht dass es dann so herauskommt wie in basel. lieber sollte sich der kanton bern die glarner landsgemeinde zum vorbild nehmen :-)

Reto M. hat gesagt…

Hoi Kathrin:

Die Kampa müsste schon bald starten. Facebook, Internet, Medienkonferenzen und Aktionen mit allen Jugendverbänden und -parlamenten, etc.pp. aber das weiss Nadine und wird's bestimmt bald in Angriff nehmen. Denn: Die Argumente müssen ins Volk. Vor allem in den Städten muss das Pro mindestens 70% sein, um die 90% Contras der ländlichen Bevölkerung auszugleichen. ;-)