Mittwoch, 18. Februar 2009

Amnestie für müde Politiker

Die Geschichte scheint bekannt:



Die Grippe bzw. deren Mittel hatte ihn dahingerafft. Scheinbar. Oder war's doch der Rotwein, woran er aber laut eigenen Aussagen nur nippte? Oder vielleicht die Mischung der Ingredienzien?
Seine politische Karriere ist auf alle Fälle erkrankt - in japanischen Verhältnissen beklagt wohl todkrank. Aber ich sage euch eins: Hätte man mich gestern nach einer Sitzung noch vor eine Kamera geschleift, ich hätte nicht unweigerlich viel besser ausgesehen. Und ich hatte - zugegebenermassen - nur an einem 3dl-Bier genippt.... bis es leer war. Gut - ich kann mich darüber hinweg trösten, dass alles freiwillig ist, was ich tue und ich jederzeit damit aufhören kann. Im Umkehrschluss wäre es dasselbe Resultat wie nun für Herrn Nakagawa, wenn auch nicht auf derselben Ebene.

Schlussendlich bleibt wohl doch nur die Frage, ob wir einen Finanzminister dulden würden, welcher uns in diesem Zustand durch die Finanzkrise führt. Hicks... Schnarch.

Ansonsten fordere ich eine Amnestie für alle müden Politikerinnen und Politiker. Die tun teilweise mehr, als man ihnen zutraut. ;-)

Gute Nacht.

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