
Soll gelten auch für alle, die ich leider per Email vergessen haben könnte. Alles Gute.
Wahnsinn, wie schnell wiederum ein Jahr vorbei ging. Aber auch eindrücklich, was in diesem Jahr alles abging. Ich denke, ich hole dann Morgen noch Luft für einen amüsanten Rückblick in diesem Blog.
"nei nei. i muess ja mini sehnsücht mängisch o chli läbe, statt se immer mit nöie reize z fülle. süsch merkt me gar nid, was öppis bedütet - wes eim nie fäuht."So viel heutige Schmalspurphilosophie und Selbstkasteiung sei erlaubt, bevor ich mich dem inneren Drängen hingebe und die Piste rocke. SUVA liiiiiiiiiifffff...
Nun. Die Erklärung lieferte er natürlich auch mit. Die Zutaten seien gedacht für eine Langenthal-Huttwiler-Milchsuppe für 3 - 4 Personen, damit wir die Geschichte und den durch die BZ aufgebauschten, drohenden Städtestreit ein für allemal zu Grunde löffeln könnten. Mich kugelte auf alle Fälle vor Lachen und ich überlegte mir, ob ich das Paket ergänzt mit einer Einladung gleich nach Huttwil schicken sollte, wo ja drei von vier besagten Protagonisten wohnhaft sind. Zweifel beschlichen mich, da uns ja erwiesenermassen nicht derselbe Humor beseelt, ob sie es auch so lustig fänden und ich weit davon entfernt bin, mich wieder Vorwürfen hinterlistiger Provokation auszuliefern.

"Ich bin über die Berichterstattung der Berner Zeitung zur Nichtwahl Adrian Wüthrichs als Vizegemeindepräsident heute sehr erschrocken.
Aus meiner Sicht wird von Herrn SVP-Parteipräsident Schüpbach mir gegenüber eine harte Attacke gefahren, zu welcher ich durch die Berner Zeitung nicht zur Stellungnahme eingeladen wurde. Akzentuiert wird die Situation dadurch, dass die Berner Zeitung nur unvollständig aus meinem Blog zitieren.
Das "scheintot" bezog sich nicht auf die Person von Herrn Muralt. Es bezog sich, wie auch die gesamten Äusserungen des Blogs rein auf das Erscheinungsbild des von ihm selbst gewählten und durch die BZ publizierten Bildes. Überdies steht wortwörtlich im Blog, dass die Wahl eines solche Bildes dahin führe, zu meinen, dass der Gezeigte entweder "verlorener Anhänger der Gothic-Szene oder politisch wohl schon scheintot." sei. Daher ist es absolut falsch, dass die BZ schreibt: "Dieser hatte Muralt als «scheintot» bezeichnet."
Ich vermisse nun in der heutigen Berichterstattung - nebst meiner Stellungnahme zu den Vorwürfen - sowohl das Wort politisch und die Abgrenzung, dass sich "scheintot" nicht auf die Person oder Politik von Herrn Muralt bezieht, sondern bloss auf die Interpretation des gezeigten und gewählten Bildes.
Über die Rolle, welche Sarkasmus in meinem Blog spielt, lasse ich mich zu einem späteren Zeitpunkt im Blog auch aus - hier erübrigt sich mein Kommentar dazu - diese Interpretationssache ist mit dem jetzigen Angriff nun nicht mehr der Rede Wert, da meine Art der Schreibe scheinbar nicht verstanden werden will.
Ich bin enttäuscht, nicht von der BZ zur Stellungnahme gebeten worden zu sein und auch, dass wenn mein Verhalten dermassen ausufernd zu sein scheint, dass es als Begründung dient, Herrn Wüthrich nicht zu wählen. Da hätte ein Kommentar, eine Email oder ein Telefon genügt, denn eine Schuld einer Nichtwahl auf mich zu laden, würde ich trotz der Meinungsfreiheit, die ich hier für mich in Kauf nehme, nicht riskieren.
Insgesamt beschleicht mich das Gefühl, dass meine Schreibe Herrn Wüthrich nur in die Schuhe geschoben wurde, um die wahren Gründe, weshalb er dem bürgerlichen Gemeinderat als Vize nicht genehm ist, - obwohl er Volkes Legitimation mit 40% längst besitzt- verhehlen zu können. Das ist schwach und spricht nicht wirklich für besagte Politiker. Sprechen wir doch über die wahren Gründe. Ich bin bereit, dies auch in aller Öffentlichkeit zu tun und erwarte von der Berner Zeitung ein Angebot."
"Kein Mensch wird momentan in der Schweiz so bestürmt wie Sie. Wie ist das?
Neu ist einzig die Erfahrung, dass gewisse Journalisten plötzlich respektvoll mit mir umgehen.
Ach ja? Wer denn?
Die Schleimer, die hoffen, nachher Interviews mit einem Bundesrat führen zu können."
Die Lead-Story über die zweite Sitzung der Kommissionssitzverteilung von T. Granwehr beginnt so:"«Ich danke allen Parteien, dass man einlenken konnte.» Stadtratspräsident Reto Müller (SP), der auf seinem Blog immer wieder gern aus dem politischen Nähkasten plaudert, verlieh seiner Erleichterung über die Kommissionssitzverteilung bereits am Donnerstagabend auf seinem Blog Ausdruck. Die Stadtratsfraktionen trafen sich zum zweiten Mal innert zweier Wochen – und nach nur 20 Minuten hatte sich das Hin und Her der ersten Sitzung erledigt."

Mein Blog ist also nun gar mein offizielles Sprachrohr. Das dies von Journalisten so anerkannt würde, hätte ich nicht erwartet. Ich wusste, dass einige hier mitlesen, dass sie daraus nun aber schon zitieren - auch wenn es nicht skandalbehaftet wie die Zeckengeschichte ist - dünkte mich aber schon noch ein ziemlicher Schritt mehr."Zu Problemen kommt es oft, wenn sich die Aussensicht - etwa jene eines Künstlers - nicht mit der Innensicht der Betroffenen selber deckt; darin war sich die Diskussionsrunde grösstenteils einig. «Viele Langenthaler finden, dass das, was gegen aussen wahrgenommen wird, gar nicht ihre Identität ist», sagte dazu Reto Müller. Deshalb habe jeder Fokus auf übertriebene Fremdenfeindlichkeit und Mittelmässigkeit entsprechende Reaktionen zur Folge."Nachdem ich mich am Tisch mit dem Künstler und auch im Nachgang - u.a. noch heute Mittag - mit weiteren Kunsttätigen und -interessierten austauschte, gelangte ich zur gefestigten Überzeugung, dass Kunst - im kompletten Gegensatz zur Meinung der SVP - nie und nimmer reguliert oder gesteuert werden darf. Kunst ist (oder kann sein) ein Seismograph künftiger Ereignisse, Kunst in mehrere Kategorien je nach Unterstützung eines Kriteriums "dem-Geldgeber-genehm-sein-wollen" einzuteilen, wird scheitern und die Zeiten, in welcher man zwischen guter und schlechter Kunst politisch entschied entstammen derer des dargestellten (aus unsere heutigen Sicht entarteten) Zeichens. Auf der anderen Seite fand ich folgende Aspekte der mittäglichen Diskussion, die von aussen eingebracht wurden, sehr interessant:
Beim Hakenkreuz handelt es sich um ein wahnsinnig beladenes, starkes, agrressives Symbol, das dann in feinstem und zerbrechlichen Porzellan nachgebildet, eine ungeheure künstlerische Wirkung entfalten kann.Einzig ein grosses Ziel hat Robin verfehlt:

Höhere Kinderzulagen ab 1. Januar 2009
Medienmitteilung vom 04. Dezember 2008
«Ab 1. Januar erhalten die Familien mehr als Nüssli und Mandarindli. Dank der SP.» Mit diesem Motto verteilt die SP heute und morgen in mehreren Gemeinden im Kanton Bern Mandarindli. Sie weist damit auf zwei wichtige Erfolge hin, welche sie 2008 für die Familien im Kanton Bern erreichte: Ab 1. Januar 2009 erhalten die Kinder und Jugendlichen im Kanton Bern deutlich höhere Kinderzulagen und die Steuerbelastung für Familien sinkt.
Passend zum Familienevent Samichlaus verteilt die SP in verschiedenen Gemeinden im Kanton Bern Mandarindli an die Bevölkerung. Mit der symbolischen Aktion wird die Bevölkerung informiert, welche Verbesserung für die Familien im Kanton Bern auf 1. Januar 2009 in Kraft treten. Währenddem es heute nur ein Mandarindli gibt, erhalten die Familien im neuen Jahr dank der Politik der SP deutlich mehr Unterstützung.
Kinderzulagen von 160 auf 230 Franken, Ausbildungszulagen von 190 auf 290 Franken
Eine wichtige Verbesserung, für welche die SP sowohl national als auch kantonal gekämpft hat, sind bessere Kinderzulagen für alle Familien. Im Kanton Bern, welcher bisher zu den Schlusslichtern zählte, erhalten die Familien ab 1. Januar deutlich höhere Kinderzulagen von 230 Franken und Ausbildungszulagen von 290 Franken. Ebenfalls gibt es in Zukunft eine ganze Zulage, auch wenn eine Person nur Teilzeit arbeitet.
Steuerliche Entlastung der Familien
Ebenfalls per Anfang 2009 wird auch das neue Steuergesetz in Kraft gesetzt, welches vor allem für die Familien mit Kindern und Personen mit mittleren Einkommen die Steuern deutlich senkt. Damit macht der Kanton Bern einen wichtigen Schritt zu mehr Familienfreundlichkeit. Die SP wird weiterhin dafür kämpfen, dass der Kanton Bern ein fortschrittlicher Familienkanton wird.
Verteilaktion auf dem Kornhausplatz
Heute, 4. Dezember 2009, verteilt der rote SP-Chlaus zwischen 15.30 und 16.30 Uhr auf dem Kornhausplatz in Bern Mandarindli und Nüssli an Kinder und Eltern.
(Quelle: BernerZeitung von gestern.)
Wichtiger wäre ja eh der Inhalt, aber da ich bereits wusste, was ich sagte, hielt ich mich wiederum vor allem mit dem Bild auf - ohne sämtliche narzistischen Neigungen zu leugnen - es dauerte nicht lange, bis ich umblätterte.