Freitag, 29. Februar 2008

Sieg in der Mini-Klasse

www.autoumweltliste.ch
Natürlich nahm ich den Sieg mit Genugtuung zur Kenntnis. Schliesslich kostete mich mein ökologisches Gewissen auch eine Stange Geld. Obwohl ich mir auch ausrechnete, dass ich pro 1000 km mit dem neuen Wagen rein im Benzin-/Erdgasverbrauch im Vergleich zum Toyota Hiace Bus CHF 240 einspare. Bedeutet: Wenn ich den Fiat Panda 75'000km weit fahre, habe ich die Kohle wieder drin, die er gekostet hat.
Autofahren ist ja zwar so oder so nur bedingt "ökologisch" (ich hoffe Kompogas und somit zu 100% Naturgas komme in Langenthal bald in die Zapfsäule), aber immerhin ist an dieser Rechnung auch etliches Ökonomisches dran.
Und overall sind mein Pandäli und ich 4. geworden.

Belly Off - Fazit Woche 7

Gestern und obwohl ich beileibe (oder sollte man vielleicht diesbezüglich nicht wahrhaftig von bei Leibe sprechen) der dickste war, welcher sich unter die sportlichen Jugend und Sport Leiterinnen und Leiter zwängte, dachte ich mir, meine Güte, es reicht halt trotzdem nicht nur ab und zu eine Banane oder einen Apfel gegen ein Bier zu tauschen.
Der Optimismus von letzter Woche ist weg. Wohl auch, weil ich mich am Mittwoch in Hosen eines Anzugs zwängte, den ich nur sporadisch trage, die mir noch nie so eng vorkamen, wie zu diesem Zeitpunkt. *Murksssss...*
Da muss was gehen:
Aber wer will schon in diesen Verhältnissen draussen Joggen gehen?
Das Wetter schreit nach:
"Liegenbleiben!"
"TV schauen!"
"Schokolade essen!"
"Gemütlich im Bett kuscheln!"

Bin gespannt, wie sich mein "innerer fetter Schweinehund" mit meinem schlanken Gewissen auseinandersetzt und werde in einer Woche wiederum berichten.

Die weiteren Leidenden:

Donnerstag, 28. Februar 2008

Warum ich heute erst jetzt blogge:

Du darfst mir von nun an auch einfach COACH sagen...Leider war der Kurs in St. Gallen. Laaange Reise. Bisher dachte ich, die Ostschweizer seien bloss intellektuell weit von uns entfernt...
Uuuuhhh.... das wird mir mindestens einen bösen Kommentar einbringen.
Gell, kathrinb. ;-)

Mittwoch, 27. Februar 2008

ich war ein Model

Heute war ich mal Model. Ich stand im Fokus und er hat geknipst. War eine ganz spezielle Erfahrung. Nach drei Stunden war ich völlig müde. Er hat es super gemacht. Sehr einfühlsam, mit einer Bildsprache die seinesgleichen sucht. Es wurde nichts fotografiert, was nicht eine Geschichte mit sich brachte. Und dann sollte es natürlich auch noch natürlich sein und nicht gestellt. Am Ende hatten wir neun Bilder, welche echt gut waren. Welche eine Geschichte mit sich bringen, welche mich zeigen. In jedem Bild hat er es geschafft einen Teil meines Wesens, meiner Seele mit auf das Bild zu bringen. Und dies trotz oder eventuell auch weil wir uns gegen die digitale Fotografie entschieden. Es wird in diesem Politwerbebereich etwas ganz Neues werden. So viel Kunst hat man wohl in der Politik noch nicht auf's Auge geknallt erhalten.

Ihr dürft auf das Ergebnis gespannt sein. Ich bin es auch. Jetzt lassen wir die Bilder etwas ruhen und knipsen dann in knapp zwei Wochen bei Sonnenschein weiter.

Die perfekte Abrundung dieses emotionalen Tages war, als ich müde in ihren Armen lag und dachte: Bald dreissig Jahre und egal, was noch kommen wird, ich habe mein Glück gefunden.

falsch gedacht?


Wer dachte, ich sei auf dem Weg an eine Sitzung, liegt falsch.

Dienstag, 26. Februar 2008

Basels integrative Vorreiterrolle

Basel macht Zwangskurse für Dreijährige, welche der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Obwohl es kurz erklärt repressiv und drastisch klingt, darf ich den Baslerinnen und Baslern gratulieren.

Der erste Schritt zur erfolgreichen Integration führt über die Befähigung sich verständlich zu machen und ausdrücken zu können. Oft wird in Fällen kriminalisierten Jugendverhaltens oder bei Mobbing durch Immigrierte festgestellt, dass die Täter in ihrer Kindheit, im Kindergarten und Unterstufenalter sehr unterdrückt und meist selbst unter Angriffen oder Ausgeschlossenheit zu leiden hatten und sich im späteren Schulverlauf an den Mitschülern rächen. Wenn dies durch eine verbesserte sprachliche Fähigkeit verhindert werden kann, so sind die ersten Schritte getan. Es ist auch richtig, dass die Kurse zwangsweise verordnet werden. Oft beobachte ich in fakultativen Dingen schulisch immer, dass diejenigen, welche es am nötigsten hätten, von zu Hause aus nicht gezwungen oder geschickt werden...
In Sachen Integration braucht es aus meiner Sicht auch eine angemessene Repression. Auch bezüglich der Strafbeimessung (wenn nötig Landesverweis) bei Taten, was aber aus meiner Sicht nicht heisst, dass diese in der Schweiz auf eine andere Person, als die des Täters übertragen werden könnte (sprich SVP-Sippenhaft).

Es sind erste Schritte. Die Deutsch-Vorschulkurse werden nicht sämtliche Probleme der Integration lösen. Es ist ein Puzzle-Stück in Richtung Komplettierung. Die SP Schweiz hat ein leider zu wenig beachtetes Lösungspapier zur Integration bereits im letzten Spätsommer veröffentlicht. Ich hoffe, dass die Baslerinnen und Basler für das zusätzliche (finanzielle) Engagement bald mit Erfolgen belohnt werden.

Montag, 25. Februar 2008

Sarkozy Video: Über eine Million Besucher...

... verzeichnet "Le Parisien" auf seiner Webseite, welche das Video zur Sarko-Con-Story sehen möchte. Auf YouTube ist es natürlich auch schon. Neue Medien verbreiten brisante Kunde halt unsäglich schnell...


Als Politiker hat man es nicht leicht - gell, Nicolas?

Mit einem kräftigen Schmunzeln las ich heute in der BZ folgenden Artikel:

"Sarkozy nach Pöbelei unter Beschuss

Kurz vor den Kommunalwahlen in Frankreich ist Präsident Nicolas Sarkozy wegen eines ruppigen Wortgefechts unter Beschuss. Gegner Sarkozys schütteln den Kopf ob der präsidialen Wortwahl.
Der Präsident an der Messe / Keystone

«Ich glaube, es gibt einen gewissen Stil, von dem sich ein Präsident nicht lossagen darf», sagte der sozialistische Ex-Justizminister Robert Badinter dem Radiosender France Info. Von einem Präsidenten werde «Würde, Zurückhaltung, eine angemessene Distanz» erwartet.

Sarkozy hatte am Samstag einen Besucher einer Landwirtschaftsmesse als «Idioten» beschimpft. Die Zeitung «Le Parisien» stellte davon ein Video ins Internet. Darauf ist zu sehen, wie Sarkozy händeschüttelnd durch die Menge geht, als ein Mann sich vor ihm wegdreht und sagt: «Oh nein, fass mich nicht an.»

Der konservative Präsident antwortet: «Dann hau doch ab!». Als der Besucher nachlegt und sagt «Du beschmutzt mich», schimpfte Sarkozy: «Dann verpiss dich doch, armer Idiot!» («Casse-toi alors, pauvre con! »).

«Es ist unerträglich, dass der Präsident kein Vorbild abgibt», sagte Sozialisten-Chef François Hollande dem Fernsehsender Canal+. «Er darf sich nicht wie irgendein Bürger benehmen, er ist der Präsident der Republik.»

Die stellvertretende Chefin der rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, fragte im Fernsehsender France 2, wie sie ihrem Sohn so beibringen solle, dass er keine Schimpfwörter verwenden dürfe.

Arbeitsminister Xavier Bertrand verteidigte gegenüber dem Fernsehsender BFM Sarkozy: «Der Präsident lässt sich nicht beleidigen.»

Die Pöbel-Affäre verstärkt den Druck auf Sarkozy. Am 9. und 16. März finden Kommunalwahlen statt. Nach jüngsten Umfragen vertrauen ihm nur noch 38 Prozent der Franzosen. Als Grund dafür nennen sie Sarkozys prunkvollen Lebensstil sowie die Zur-Schau-Stellung seines Glücks mit Ehefrau Carla Bruni. Grösste Sorge ist aber die Teuerung."


Vortritt?

Die Vision eines rot-grünen Politikers nach Einführung von Road Pricing in den Schweizer Städten. Ich find's toll. Funktioniert ömu. Auch ohne Kreisel und Ampel.


video

Sonntag, 24. Februar 2008

Unternehmersteuerreform II

Eine knappe Niederlage und doch ein kleiner Sieg war die heutige Abstimmung zur Unternehmenssteuerreform II für die SP. Dass es so knapp ausgehen würde, hätte ich nicht gedacht. Doch schien einem grossen Teil der abstimmenden Bevölkerung das Manager-Missgehabe, das sich in letzter Zeit insbesondere im Bankenwesen kumulierte, deutlich gemacht zu haben, dass es steuerlich nach dieser Reform für die Grossaktionäre so nicht weitergehen kann.

Es war eine enorm komplizierte Vorlage, die auch in mir grosse Zweifel an den Tag legte, da sie sehr gute Teile mit sich brachte. Wir brauchen die KMUs, doch finde ich das Bild, dass diese am Hungertuch nagend ohne die USR II nicht auskämen trotzdem falsch. Richtig gewesen wäre eine Vorlage, welche effektiv die arbeitgebenden KMUs stärkt, ohne die grossverdienenden reinen Dividendenprofiteure im Hintergrund steuerlich zu entlasten. Die Steuergerechtigkeit wird nämlich nun mit der USR II wieder einmal zu Ungunsten der kleinen (inkl. KMU) Mehrheit der Bevölkerung arg strapaziert. Hoffentlich führt nun die Annahme zu einer Stärkung des Wirtschaftsstandortes Schweiz und effektiv zu vermehrten Neuinvestitionen, so wie sich der Bundesrat und das bürgerliche Parlament sich dies wünschen, damit von einem Wirtschaftsaufschwung auch wieder die Kleinen profitieren können.

Dass solche - teils kritischen - Steuerreformen nicht einfach vom Volk mit einer grossen Mehrheit durchgewunken werden und die SP, welche alleine das Referendum ergriff und nun 49,5% der Stimmen auf sich vereinen konnte, stimmt mich sehr zuversichtlich. Insbesondere auch deshalb, weil im Kanton Bern bei der kantonalen Steuersenkungsvorlage der Volksvorschlag gegenüber dem grossrätlichen Antrag obsiegte. Nun werden effektiv die Familien mit höheren Kinderabzügen steuerlich entlastet und nicht die Personen von der oberen Mittelschicht an aufwärts.

Danke, liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger.

Freitag, 22. Februar 2008

how evil r u?

Ist doch nicht schlecht für einen Politiker? Ich denke mit dem Vegetarier habe ich gepunktet. Der Test grassiert im Moment unter den Bloggern wie eine hochansteckende Krankheit. Da musste ich natürlich dabei sein... Opportunist!


How evil are you?

Jugendraumaufsicht in unserem Dorf

Auf Initiative des Lehrerkollegens haben wir in Thunstetten-Bützberg einen Trägerverein für Jugendarbeit und einen Jugendraum unterhalb des Schulhauses aufgebaut. Nun konnten wir im letzten Jahr mit der regionalen Jugendarbeit zusammenschliessen, was bedeutet, dass die Betreuungszeiten des Lehrerteams verringert wurden und noch mehr professionelle Jugendarbeit einfliesst. Meines Erachtens eine sehr gute Sache.
Die Homepages für diejenigen, welche noch mehr Infos wollen:
www.jztb.ch
www.tokjo.ch
www.tokjo-kids.ch

Heute Abend habe ich also wieder mal Aufsicht...
(Die Köpfe der Kids habe ich aus Daten- und Kinderschutzgründen unkenntlich gemacht.)

Betreffszeilengeflüster

Ich liebe solche Details:

Von: muellerreto@.com
Betreff: brauche neue Homepage...
Datum: 22. Februar 2008 10:40:52 GMT+01:00

Die Antwort:

Von: tinu
Betreff: bekommst neue Homepage...
Datum: 22. Februar 2008 12:16:32 GMT+01:00

Nebst der Tatsache, dass der Herr enorm schnell antwortet, was ich auch sehr, sehr mag. Übrigens. Design dieses Blogs ist auch von ihm.

Belly Off - Fazit Woche 6

Gut, es ist kein Six-Pack. Aber soll es denn je eines werden? Abgesehen vom Bäuchlein, das sich über meinem Gürtel leicht rundend absetzt, muss ich doch sagen, dass ich einigermassen gut beisammen bin. Bestimmt gibt es Verbesserungspotenzial und garantiert werde ich auf die Badesaison dann in einem Endspurt noch das eine oder andere gegen die "Verleibung" meiner selbst tun, doch im Moment bin ich eigentlich nicht recht schlecht zufrieden mit mir.
Diese Stimmung schlägt sich dann aber meist auch gleich wieder auf das Essverhalten um und darauf, dass ich mir etwas mehr gönne..... was zu einer Dramatisierung der Gefühle führt.
Ich kann euch sagen, dass der Orangen-Gratin mit einer Kugel Vanilleglacé im Bären, Roggwil der absolute Gaumenschmaus war, der meine Rezeptoren ekstatisch der Reige nach explodieren liess.

Essen ist etwas unglaublich Schönes.

Hingegen entdeckte ich im Spiegel gestern Donnerstag panisch die zwei Augenfältchen, welche mir neu waren. Meine Güte. Das sieht aber alt aus. Nun... mit Siebenmeilenstiefel den Dreissigern entgegen... mit Six-Pack am Bauch und Augencrème in der Hand?

Wie geht's meinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern?

Zeichensprache


Mal abgesehen von der Genderthematik, musste ich heute meinen Schülerinnen Recht geben, welche behaupteten, die Zeichensprache sei bei diesem Schild im Schulhaus nicht eindeutig interpretierbar.

Donnerstag, 21. Februar 2008

Konto gefunden - Millionär geworden

Heute erhielt ich folgende Email:

Lieber Freund

Ich vermute das diese E-Mail eine Überraschung für Sie sein wird, aber es ist wahr.Ich bin bei einer routinen Überprüfung in meiner Bank (Standard Bank von Süd Afrika) wo ich arbeite, auf einem Konto gestoßen, was nicht in anspruch genommen worden ist, wo derzeit $12,500,000 (zwölfmillionenfünfhundert US Dollar) gutgeschrieben sind.

Dieses Konto gehörte Herrn Manfred Becker, der ein Kunde in unsere Bank war, der leider verstorben ist. Herr Becker war ein gebürtiger Deutscher.Damit es mir möglich ist dieses Geld $12,500,000 inanspruch zunehmen, benötige ich die zusammenarbeit eines Ausländischen Partners wie Sie,den ich als Verwandter und Erbe des verstorbenen Herrn Becker vorstellen kann,damit wir das Geld inanspruch nehmen können.

Für diese Unterstützung erhalten Sie 30% der Erbschaftsumme und die restlichen 70% teile ich mir mit meinen zwei Arbeitskollegen, die mich bei dieser Transaktion ebenfalls unterstützen.Wenn Sie interessiert sind, können Sie mir bitte eine E-Mail schicken, damit ich Ihnen mehr Details zukommen lassen kann.

Schicken Sie bitte Ihre Antwort auf diese E-Mail Adresse: ( ditoweber@aim.com )

Mit freundlichen Grüßen

MARTINS WEBER DITO


Und irgendwie war ich bloss erstaunt, dass diese Email aus Südafrika kam und nicht aus dem Ländle, wobei es um "namenlosen" (Steuer-)Vermögen Deutscher im "LGT-Fürstentum-Liechtenstein" ging.....

Das wäre zumindest glaubwürdig. Wäre es nicht strafbar, würde ich im Phishing wohl Millionen scheffeln.... ich könnte auch annähernd fehlerfreie Emails verfassen!

Dienstag, 19. Februar 2008

Auauau....to?

Also. Meine lieben Freunde der extremen Ökologiefreundschaft - dieser Beitrag ist explizit nicht für euch gedacht und doch vielleicht auch.... ich muss euch gestehen, ich habe ein neues Auto.
Ja - ihr werdet sagen: "Auauau...to?", aber bei euch in Bern fährt auch alle sechs Minuten ein Tram oder Bus. Ich musste mir auch schon von einem gerne wandernden und bloggenden Bekannten aber sagen lassen, dass in Bern nur alle sechs Minuten ein Tram und Bus fährt, weil es ein Bedürfnis der Nutzenden ist. Besagter verkaufte sein Auto bei der Waldsterbensdiskussion und ist seither anerkennenswürdigerweise nur mit dem öV unterwegs. Ich kann das nicht. Aber mein ökologisches Gewissen liess es auch nicht mehr zu, dass ich oft mit dem mind. 12 Liter schluckenden Campingbus unterwegs war. Deshalb brauchte ich ein möglichst umweltverträgliches und gutes City-Auto. Keine Angst, auch wenn mich das einmonatige Fahren mehr beeindruckte, als mir recht war, ist es nicht so ein Auto geworden:


Sondern das da: Auto zwar. Aber möglichst umweltfreundlich.
Erdgas. Und die Hoffnung besteht, dass es bald einmal Kompogas ist.


(Übrigens. Der Wagen ist blau. Es liegt nicht nur bloss an meinen Handybildern.)

Sitzung vergessen...

Gestern Abend bereitete ich mich auf einen normalen Montagabend vor. Packte mein Turntäschchen, um ins Volleytraining zu gehen und bereitete mich mental auf Belly-Off-Strapazen vor, als das Handy hinter mir mit leichtem Summen die Ankunft einer SMS verkündete:
"hey reto. hast du vs-sitzung vergessen?"

Müll......er schoss es mir durch den Kopf. Ver....
"ja. ich komme...", schrieb ich eiligst zurück.

Warum ich ausgerechnet diesen Termin nicht eingetragen hatte, ist mir noch heute schleierhaft und bekräftigt mich wiederum in meinem Bestreben Termine immer grad sofort in die Agenda einzutragen. Was meistens funktioniert. Auf der anderen Seite war es nicht tragisch. Viel hätte ich nicht (mit-)bewegen können in den verpassten 30 Minuten der SP Vorstandssitzung, wie heute ein Telefonat ergab. Und bei geschätzten 100 Sitzungen im Jahr, wird man ja wohl doch noch eine mal (fast) vergessen können.

Ich bin und war der SMS Informantin auf jeden Fall sehr dankbar. Auch wenn mich das verpasste Volley-Training ein wenig reute.

Montag, 18. Februar 2008

NLB Playoffs Langenthal



Man will ja nicht ungemein pessimistisch sein, aber gestern dachte ich mir, es wäre nun doch vielleicht noch eine (der letzten) Gelegenheit(en) den SC Langenthal in den NLB-Playoffs zu sehen.
(Chaux-de-Fonds führt nun dank dem gestrigen 4:3 Auswärtssieg mit 2 Spielen vor Langenthal (0 Siege).

Sieht wiederum nicht nach einem "Erstrundenüberleben" aus, aber ich hoffe noch stark. Schliesslich wäre es ja erklärtes Ziel, dass der SCL mal NLA tauglich wird. Dann braucht's dann lokalpolitisch wohl auch eine neue Eishalle. Diesbezüglich bin ich doch fast froh, dass sich dank des noch nicht vorhandenen sportlichen Potenzials die Thematik noch nicht in dieser Saison aufdrängt...

Sonntag, 17. Februar 2008

Bilder des Tages: Kosovo-Unabhängigkeit in Bern

Der Kosovo hat heute seine Unabhängigkeit erklärt. Ich hoffe, dass die diplomatisch heikle Situation mit Serbien friedlich gelöst wird.

meine wahrscheinlich (zweit)letzte JUSO Versammlung

Ich dachte schon mit der JUSO abgeschlossen zu haben, als mich gestern Telefonate ereilten, welche mich zum heutigen Kommen an die Jahresversammlung der JUSO Schweiz ermunterten. Priska, welche sich die gesamte Versammlung auch gestern samstags zu Gemüte führte, war natürlich hellauf begeistert über ein solches - gemeinsames Vorhaben. Ich hingegen, der im Sommer das dreissigste Altersjahr erreiche und nicht zu einem alten Jungpolitiker degenerieren möchte (da gibt es genügend abschreckende Beispiele), war sehr skeptisch, liess mich aber anhand des Themas (und Liebe) dann doch hinlocken. Ihr fragt euch bestimmt, welcher Punkt diese Brisanz haben könnte, um mich noch zu reaktivieren... doch leider hat die JUSO Schweiz beschlossen es nicht speziell medial zu kommunizieren, da es sich erst einmal um eine Konsultativabstimmung handelte, die dann an einer ausserordentlichen Jahresversammlung noch bestätigt werden muss (doch bin ich speziell oder auserwählt medial?... ich überdenke das noch bis zum Schluss dieses Eintrages). Das Thema birgt auf alle Fälle einige Brisanz, denn die Strukturen, welche die JUSO Schweiz eventuell zu gehen gedenkt, für diese Partei neu wären und die Ängste in einem Teil der JUSO vor einem erfolgsversprechendem Leadership (paranoiderweise) nach wie vor gross sind. Heute brachen denn die Meinungsverschiedenheiten zwischen den Fundamentalisten, welche die JUSO als militante Strassenaktivistenpartei gegen die strukturierte Gesellschaft und Politik sehen, auf jene derer Revoluzzer, die den nächsten Sitz im Nationalrat holen wollen, eine auch medial erfolgreiche JUSO mit einzelnen starken Exponenten und eine reformorientierte Partei wünschen, welche sich nicht nur strukturell, sondern auch thematisch von den 70er und 80er Jahren löst. Diese Thematik ist übrigens nicht neu. Etwa in achtjährigem Abstand wiederholt sich diese Diskussion innerhalb der Partei. Doch heute war der vorerst zwar nur konsultative Ausgang der Diskussion neu. Es wurde darin viel und lange gesprochen und die Voten der Jungen waren ebenso lang, die darin versteckten Botschaften etwa ähnlich alt, wie diejenigen arrivierter Politikerinnen und Politiker. Und doch entschloss man sich heute einen neuen Weg - zumindest ins Auge zu fassen. Dass ich das noch erleben durfte...
Ihr denkt bestimmt, es werde etwas viel Aufhebens meinerseits gemacht, bloss weil die JUSO Schweiz eventuell ein Präsidium in ihre Strukturen einführt, doch für mich ist dies ein bedeutender Schritt in eine modere junge sozialdemokratische und soziale Partei.

Samstag, 16. Februar 2008

Fasnacht Huttwil Schnitzelbank

"Wie schafft man es, wegen jedem Furz in die Medien zu kommen?", fragte mich an der Langenthaler Fasnacht eine Kollegin. Mit harter Arbeit? Mit Sympathie? Weil man wichtig ist? Weil man peinlich ist? Mit Aufdringlichkeit? Mit Geltungssucht? Ich weiss es nicht genau.... aber ich bin heute schon wieder drin.
In die Langenthaler Schnitzelbänke hatte ich es nicht "geschafft". Dafür war ich gestern Abend bei den Huttwilern Thema:
Folgende Auswahl des schnitzelbänkenden "Scheich Samul's" schafften es dann auch ins heutige Langenthaler Tagblatt:

SCHEICH SAMUL
SCHÜRZENJÄGER
Si chöme nümm, was söu ig jetz ou mache?
I ha sit churzem grad gar nüt meh zum Lache.
I ghöre jetz zu de ärmschte Cheibe,
Sit dass es di Tiroler bi üs nümm bunt treibe.
Wott mini Frou jetz, grad so wie s’Amen i dr Chile,
Das ig jöhrlech einisch für sie de Schürzejäger spiele.

RETO MÜLLER
Dr Reto Müller vor Stadt Langetau
Isch dert ganz obe, scho mit 29gi gnau.
Er wott sicher spöter politisch no meh.
I froge ne de, we ig ne s’nöchscht mou gseh.
Ou, wie das aus höchschte Langethaler so isch,
We de Suhn vom chlinschte Huttwiler bisch.

PETER LÜTHI
Rohrbach bim Donner, däm geits wunderbar.
Ou dank em Peter Lüthi, ihrem Modezar.Dä schaffet, jo i
gloube, sit Johre scho Mit Armani, Klamotten Karl und Ungaro.
Jetz het är umhüllt mit Räschte sini Hütte,Drfür heige d’Models dinne müesse blüttle.

Das Rätsel dieser Ehre ist eigentlich schnell aufgelöst:

a) Mein Vater ist effektiv nicht der Längste (der kleinste Geist auf dem Bild....)
b) Er ist in der Schnitzelbankgruppe "Napfgeischter" und daher in der Huttwiler Fasnacht bekannt.

Wer noch mehr Schnitzelbänke möchte, dem gebe ich hier noch die Zeitungsauswahl eben dieser Napfgeister bekannt:
EURO 08
Mir vieri stöh wieder do u wei chli öpis singe,
wei mit Charme jede zum Lache bringe.
Läbte alli nach Napfgeischter-Maniere,
müesst me kei Charmoffensive lanciere.
Wär’s nit tschegget wird derzue zwunge:
Es wärde ihm d’Muulegge hingere bunge.

WEIHNACHTSZEIT
Üse Wiehnachtsboum isch e wahri Pracht,
bis er bi Sturm uf e Brunneplatz kracht.Fischter, schmucklos und
ganz strammsitzt e schäbigi Grotze obe uf em Stamm
Dr Muralt erklärt, warum das isch gscheh:
dä sig militärisch tarnet fürs Defilée.

SPITAL
Es Sulzerglänk tschätteret düre Gang,
Dank Kukident blibe d Zäng binenang.
Z’Spital z’Huttu blibt üs erhalte
Dank dere Runzelgritte u angerne Alte.
Zum Glück si mir ou scho aut und hei nid d’Wahl
Mir wette ömu nid go liege uf Langethal.

Freitag, 15. Februar 2008

Schmid Sämi's (SVP) Zunder

Belly Off - Fazit Woche 5

Nun liebe Belly-Off-Freunde. Bereits ist wieder eine Woche vorbei, der Freitag und das Belly-Off-Fazit sind da. Wäre die Fasnacht nicht gewesen, wären es bestimmt sehr disziplinierte Belly-Off-Tage geworden. Ja, ja, es sind viele Konjunktive in diesem Satz....

Heute Abend werde ich dafür wieder mal etwas Sport machen. Ein Spiel steht an. Auch für mich wiederum Gelegenheit, sich etwas mehr zu bewegen als an einem gewöhnlichen Freitagabend. Jetzt hoffe ich einfach, dass der Coach nicht wieder auf die Idee kommt, mich dann auch im Ernstfall einzusetzen und nicht bloss als Motivator. Das letzte Abenteuer diesbezüglich - nach so wenig Training - endete nach vier Ballwechseln mit einem Rückwechsel. Ich werde bestimmt berichten.

Mal schauen, wie es meinen Kolleginnen und Kollegen im Belly-Off-Projekt ergangen ist:

Ray
Chätzle
Chnübli
Herr Schmidt
Miriam
Rouge
Karin
Falki
Snook

Und dann noch diese Replik aus der Vergangenheit zu meiner eigenen Motivation.

Donnerstag, 14. Februar 2008

Siegenthaler SVP Bern versus Thommy F. SVP Bern

"Ou läck du mir.... dä Siegethaler het ja meh Medieecho aus ig. Aber das isch doch süsch mini Sach....",
mag sich wohl der als mediengeiler Politiker geltende Thomas Fuchs gedacht haben. Da musste er noch ein Brikett nachlegen:
"Fordern wir doch Siegenthalers Rücktritt. Die JungSVP-Nichtgutmenschen helfen auch gleich mit."
Schade nur, dass Siegenthaler seinen Rücktritt als Fraktionspräsident, welchen Fuchs und die JSVP fordern, bereits seit langem für Sommer 2008 angekündigt hat. Dass Grossrat Fuchs das nicht mitbekam....

So kann's gehen. Die ganze BZ-Story.

Mittwoch, 13. Februar 2008

Wahlslogan

Nun. Seit ich mich doch entschieden habe für den Gemeinderat in Langenthal zu kandidieren, entspricht es meinen Naturell, dann doch auch ab und an, wenn grad nix anderes ausser TV kuck'n auf'm Programm stünde, Gas in dieser Sache zu geben. In einer kleinen Word-Tabelle sammle ich die ersten Ideen für eine kleine, aber feine Werbekampa.

Ein kleines Wahlteam habe ich auch zusammen. Alles feine Menschen, welche etwas tun wollen. Ideen entwickeln und realisiert sehen möchten. Ich finde es schön, dass ich breite Unterstützung erfahre. Ein Politkollege warnte mich bereits vor: "Viele Menschen schulden dir bereits einen Gefallen oder gar mehr." Und irgendwie kriege ich das nun zurück. Ich danke den Betreffenden bereits jetzt. Egal, was im Herbst herauskommt.

Heute dachte ich mir, ich sollte mich mal sanft umsehen, nach einem netten persönlichen Slogan. Aber so ein Ding mit Schmackes... nicht 08/15. Etwas das zu mir passt, wie zu keinem anderen.

Um mir einen ersten Überblick zu verschaffen, orientierte ich mich hierbei in der eigenen Partei, im eigenen Kanton und habe sämtliche Homepages unserer Nationalrätinnen und -räte, wie auch der Grossrätinnen und Grossräte nach deren Slogans durchkämmt.
Erschreckend fand ich, dass ich praktisch nur die Hälfte der Mitglieder der SP im Grossrat kannte. "Erstaunlicherweise" meist diejenigen kannte, welche eine Homepage besitzen. Rund 50% haben gemäss der offiziellen Webseite des Grossen Rates überhaupt keinen Internetauftritt!

Ich fand nicht auf jeder politischen Hauptseite einen Slogan. So zum Beispiel bei Ursula Wyss nicht. Bei ihr ist mir aber der Spruch aus dem Jahre 1999 haften geblieben, welcher mich schlussendlich auch dazu verleitete sie zu wählen. "Wyss wäscht weisser." Hiess es damals, wenn ich recht entsinnen kann. Ich find den Spruch heute noch super.

Hier mein Forschungsergebnis (die Reihenfolge ist rein zufällig):
- Meyer packt’s. Markus Meyer, Roggwil http://www.markusmeyer.ch/
- André Daguet steht zu seinem Wort. André Daguet, Bern http://www.daguet.ch/
- hans stöckli. der macher. Hans Stöckli, Biel http://www.hansstoeckli.ch/
- Evi Allemann wirkt weiter. Evi Allemann, Bern http://www.eviallemann.ch/
- Für eine Politik mit Kopf, Herz und Hand. Annemarie Burkhalter, Bätterkinden http://www.annemarieburkhalter.ch/
- Simonetta Sommaruga glaubwürdig Simonetta Sommaruga, Köniz http://www.sommaruga.ch/
- die-politikerin.ch Irène Marti Anliker, Bern http://www.die-politikerin.ch/
- Für den Respekt vor jedem Einzelnen und gegen die Ausgrenzung. Ricardo Lumengo, Biel http://www.ricardolumengo.ch/
- Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen. Nadine will. Nadine Masshardt, Langenthal http://www.nadinemasshardt.ch/
- Andrea Zryd, Grossrätin Andrea Zryd, Adelboden http://www.andreazryd.ch/
- Du wirst nicht daran beurteilt, was du sagst, sondern was du tust. JUSO Kanton Bern, Nationalratswahlen 2007
- CHRISTOPH AMMANN - DER BRÜCKENBAUER Christoph Amman, Meiringen http://www.christophammann.ch/
- In den Agglomerationen und zwischen den Zentren ist dem öffentlichen Verkehr Priorität einzuräumen. Peter Bernasconi, Worb http://www.peterbernasconi.ch/
- Patric Bhend: Kompetänt & ehrlech. Patric Bhend, Thun http://www.bhend.info/
- Hans Bieri - der Gewerkschafter im Grossrat Hans Bieri, Spiez http://www.hansbieri.ch/
- Sozial. Ökologisch, Weltoffen. Matthias Burkhalter, Rümligen http://www.matthias-burkhalter.ch/
- Eine qualitative gute Bildung ist unabdingbar. Fritz Indermühle, Schwarzenburg http://www.findermuehle.ch/
- qualifiziert offen klar Rudolf Käser, Meienried http://www.rudolf-kaeser.ch/
- Denn die einen sind im Dunkeln und die andern sind im Licht. Und man siehet die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht. (Berthold Brecht, Dreigroschenoper) Andrea Lüthi, Wynigen http://www.andrea-luethi.be/
- Der wirkt. Corrado Pardini Corrado Pardini http://www.pardini.ch/
- Beatrice Stucki, Grossrätin Bern, sozial engagiert. E Frou, wo zur Sach steit! http://www.beatrice-stucki.ch/
- KOMPETENT · OFFEN · PROFILIERT · BILINGUE Margret Kiener Nellen, Bolligen http://www.kiener-nellen.ch/

Nun. Der Wettkampf ist eröffnet. Wer sich gerne an einer politischen Sloganfindung für Reto Müller beteiligen möchte, ist in den Kommentaren herzlich willkommen. Danke euch.

Neuer Zunder - SVP BE contra SVP ZH


Und dies aus den eigenen Reihen. Als Sozialdemokrat wagte man fast gar nicht so etwas zu denken, geschweige denn zu äussern. Aber die Gedanken sind sehr lesens- und beachtenswert.

Wohin des Weges, SVP?
Wer am 6. Oktober unter anderem in deinen Parteireihen an der Spitze mitmarschierte, sahen wir auch alle.

Dienstag, 12. Februar 2008

Kandidatur Gemeinderat Langenthal

Falls du schon länger eine Leserin oder ein Leser dieses Blogs bist, dann weisst du, dass ich mich bis am letzten Sonntag, 10. Februar, entscheiden musste, ob ich für die Gemeinderatswahlen kandidiere oder nicht.
Ich habe die Antwort gegeben. Am Sonntag, 10. Februar, um 22 Uhr. Irgendwann in einer Fasnachtspause.
"Ich habe mir lange Bedenkzeit genommen. Hin- und herüberlegt. Ich bin es dieser Partei schuldig, mich als Kandidat zur Verfügung zu stellen. Insofern ihr mich als Kandidaten wollt, werde ich mir meine persönlich Kampa zurechtlegen und selbstverständlich die Kampa der SP Langenthal in allen Teilen tatkräftig unterstützen.

Für mich ist eines klar. Es gibt kein halbes Kandidieren. Wenn ich kandidiere, dann werde ich auch versuchen, gewählt zu werden. Aber ich hoffe, dass es bei den anderen Kandidierenden einen ebensolchen Einsatz geben wird, damit wir die 3 Sitze im GR holen."
Bisher haben die Wählenden nämlich immer recht weise entschieden, ob ich für ein Amt bereit war oder nicht. Ich überlasse nun also meine politische Zukunft den Menschen Langenthals. Persönlich fühle ich mich bereit für einen weiteren Schritt. Werde ich gewählt, mache ich weiter. Werde ich nicht gewählt, dann steige ich langsam aus dem Politbusiness aus.

Die Entscheidung, die mich beschäftigte, gebe ich also weiter...

wie auch immer... Fasnacht

Lieber etwas früher gehen, als jung zu sterben...
dachte ich mir diese Nacht, als mich noch ein klein wenig die Fasnacht und einige Kollegen packten (die aber allesamt heute nicht arbeiten müssen) und verliess den Jubel und Trubel der vergangenen närrischen Tage mit einem zufriedenen Lächeln.

Dafür kann ich heute auch gut arbeiten.
Vielleicht liegt am Abend zum Abschluss ja in unserem Dörfchen noch ein wenig Fasnacht drin?

Sonntag, 10. Februar 2008

Blog wegen Fasnacht zu.


So viel Fasnacht muss sein. Wir bloggen frühestens ab Mittwoch wieder. LiebGruss, Reto & Priska.
Übrigens: Wer die Langenthaler Fasnacht noch nicht erlebt hat, sollte sich das mal antun....

Freitag, 8. Februar 2008

Belly off - Fazit Woche 3

Was... schon wieder Freitag? Schon wieder soll ich ein Belly-off-Fazit ziehen? Momente der Wahrheit.
Nun... ich habe die Ess-Einschränkungen durchgezogen. Keine Zwischenmahlzeiten. Nicht ganz die 2 Fruchtportionen pro Tag erreicht. Und mit dem Sport hinke ich wieder hinter her.... wie die alte Fasnacht, die uns in Langenthal an diesem Wochendende aber erst besucht. Montag wäre ein Training gewesen... da war ich aber am Blgmndybrn, habe gut gespiesen und Rotwein getrunken. Dienstag fiel das Training aus, da ich Mieterverbandssitzung gehabt hätte, wegen Krankheit aber weder das eine, noch andere habe besuchen können. Mittwoch, Donnerstag zogen dahin, als ob das Leben nicht sonst schon schnell genug an einem vorbeiziehen würde. Heute Abend wäre wieder Training, aber da muss/darf ich an den Gönnerabend der Langenthaler Fasnacht.

Ach... belly off... belly on... so what? Ich fühle mich schlanker als vor drei Wochen. Leider ist mir noch keine Waage über den Weg gelaufen, um etwaige Fort- oder Rückschritte mit Zahlen zu belegen.

Ich sag's deshalb mal so:
Abstinence is a wonderful thing - if it is practiced in moderation.

Meine Mitstreitenden um die "Blogger-Bikini-Masse 2008":

Freitagspost

Immer am Freitag habe ich mehr Lesende als sonst. Ob das wohl analog auch in der Produktivität der Arbeitswelt ablesbar wäre?

Würde für Firmen bedeuten, dass das Internet freitags abgestellt werden müsste.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

Donnerstag, 7. Februar 2008

Politkultur

Couchepin "verspricht" sich. Aus Dr. Mengele wird Dr. Mörgele oder auch umgekehrt.

Der uns bestens bekannte (siehe Kommentare) Gemeinderat Bürlimann (SVP Zürich) macht derweilen wiederum auch nicht von bestem Stile von sich reden. «Die sollen zurück in ihre Höhle nach Afghanistan. Dort ist es doch sowieso am schönsten. So etwas müssen wir uns echt nicht bieten lassen. »
Dabei ging's ursprünglich um diese Geschichte.

Ich frage mich einfach, wohin soll das noch führen?
Der eine hetzt, der andere beisst, woraufhin sich dieser in Verletzlichkeit entweder grämt oder zurückschlägt...

Die Geschichten wiederholen sich scheinbar ständig und aus diesen zwei Dingen liesse sich eine vielfältige Diskussion entwickeln.
  • Die von der fremden Kultur.
  • Die von der eigenen Kultur.
  • Die vom Verständnis des Braumtums und vom Verständnis einer fremden Kultur.
  • Die von der Rücksichtsnahme auf die Verletzlichkeit eines anderen Menschen.
  • Die von der Politkultur.
  • Die von der Gesellschaftsentwicklung

Liest man die Blogkommentare auf den Medienportalen, welche die Geschichten verbreiten, ist man aber von einer hochstehenden Kommentarkultur leider weit entfernt. Auch dort wird nur gehetzt und zurückgebissen...

schöne Evolution.

Mittwoch, 6. Februar 2008

gestörter Biorhythmus

Irgendwie ist mein Wach-Schlaf-Verhalten in dieser Woche etwas gestört. Am Morgen bin ich extrem müde, dann klärt es sich des Nachmittags auf und ab 23 Uhr bin ich hellwach. So fügte ich mir in der Nacht auf Montag gar die erste Hälfte des Super Bowls zu und war gar nicht schlecht davon beeindruckt. Auf Dienstag hielt mich das Tintensaufen bis 01.30 Uhr bei Laune. Auf heute hatte die Parteizeitung bis Vorrang. Mit Zunahme des Schlafdefizites dachte ich dann, dass es sich mit der Zeit ergeben würde. Doch auch heute Nacht bin ich relativ putzmunter und überlege mir, ob ich an der Homepage weiterbasteln soll...

Ich glaube einfach es liegt an den Arbeitszeiten, die mir da ständig zwischen die Ferien funken.
Vielleicht ist es auch so, dass ich mich mit den Nachtdiensten Priskas solidarisiere oder so....

Spekulieren erlaubt.

Interview mit Christian Levrat (SP)

Für unser Sektionsblättchen der SP Langenthal (den RotSPecht) - welcher von mir betreut wird - konnte ich in unserer Rubrik "Porträts" ein Interview mit dem designierten Präsidenten der SP, Christian Levrat, führen.

Ich habe das Gefühl, das kommt gut mit ihm - beziehungsweise der Partei. Gedruckt wird der SPecht zwar im Moment, verteilt in 1'300 facher Ausgabe gar erst ab nächstem Dienstag. Doch meinen Blog-Lesenden kann ich das Ergebnis bereits jetzt hier veröffentlichen. Es lebe Web 2.0!

abgeschweift


Ich bin heute wohl etwas abgeschweift. Nach über einer Stunde kam ich schlussendlich beim Urknall an. Baddabing.....

Dienstag, 5. Februar 2008

Blogger und Statistiken

Laura mit ihrem Plappermaul-Blog schreibt nebst vielen interessanten Posts eine Diplomarbeit über bloggende Politikerinnen und Politiker. Obwohl ich ja bekanntlich erst Ende August 2007 in diese Bloggerwelt eingestiegen bin, hat sie mich zu einem ihrer Labormäuse ernannt.

Diesbezüglich fragte sie mich vorgestern per Email an, ob ich ihr Einblick in meine Traffic-Statistiken gewähren würde. Und ich dachte mir in Bloggermanier, das könnte man doch auch posten. Ich mach da kein grosses Geheimnis draus.

Gestern beim Abendessen mit ihr und ebenso mit ihm (je nach Thema über 1000 Besuche) kommt einem die eigene Anzahl mal schon gar klein vor. Doch war und ist mir immer bewusst, dass ich den Blog nicht nur für eine grosse Schar an Lesenden, sondern genauso gerne auch für eine kleine, wie auch für mich selbst schreibe. Zumal der Vergleich mit der bloggenden Elite, wie er sich gestern hier ergab, ja eventuell auch ein wenig zu hoch gegriffen ist für einen Politblog und Neoblogger. Diese Zahlen werde ich nie erreichen und ich strebe sie auch nicht irgendwie gewaltsam an. Eine Steigerung werde ich aber wohl noch erzielen, wenn ich den Blog in Langenthal dann lancieren werde. Für mich soll er ja zu einem Wahlhelfer im Herbst 08 werden und auf alle meine Drucksachen drauf. Vielleicht bleibt dann der eine oder die andere auch daran hängen.

Vielleicht ist es (nicht auf die Spitzenblogger von gestern bezogen) beim Traffic der Blogger ja auch so, wie mit der Penislänge von heranwachsenden Jünglingen. Man hat oft das Gefühl, der eigene sei zu gering und häufig trifft man Menschen, die den ihren beim Reden noch etwas grösser machen, als er effektiv ist, bis man dann feststellt, dass man eigentlich zum guten Durchschnitt Europas gehört. Oder gar etwas drüber? ;-)

Zum statistischen Teil:
Mein Counter gibt immer 3 Zahlen an:

Seitenaufrufe, Besucher, einzigartige Besucher:
Die letzten 24h sehen dann bei mir so aus:

Gesamt

143

91

28


Die Interpretion überlasse ich denen, welche das Modul Statistik an der Uni erfolgreich abgeschlossen haben oder bereits länger im Blogging-Business sind.

Februar:

Tag | | Jahr

Tag

Seitenaufrufe

Besucher

Einzigartige Besucher

05/02/2008 Die

97

41

18

04/02/2008 Mon

122

87

22

03/02/2008 Son

82

54

28

02/02/2008 Sam

56

36

20

01/02/2008 Fre

115

74

25


Januar:

29/01/2008 Die

33

18

9

28/01/2008 Mon

79

48

28

27/01/2008 Son

98

77

44

26/01/2008 Sam

67

47

12

25/01/2008 Fre

176

119

33

24/01/2008 Don

113

78

22

23/01/2008 Mit

126

84

29

22/01/2008 Die

112

79

25

21/01/2008 Mon

145

105

35

20/01/2008 Son

74

50

27

19/01/2008 Sam

102

74

27

18/01/2008 Fre

193

130

52

17/01/2008 Don

95

57

21

16/01/2008 Mit

107

67

23

15/01/2008 Die

123

84

33

14/01/2008 Mon

126

93

39

13/01/2008 Son

85

68

23

12/01/2008 Sam

138

104

36

11/01/2008 Fre

159

114

31

10/01/2008 Don

151

102

35

09/01/2008 Mit

148

97

33

08/01/2008 Die

134

90

31

07/01/2008 Mon

145

121

12

06/01/2008 Son

98

70

27

05/01/2008 Sam

67

51

22

04/01/2008 Fre

85

55

22

03/01/2008 Don

42

21

4

02/01/2008 Mit

36

17

6

01/01/2008 Die

36

18

8


Und irgendwie gingen mir leider im Counter die Statistiken von 2007 verloren. Was mir in Erinnerung geblieben ist, war der kontinuierliche Anstieg auf die Nationalratswahlen hin und dann der Einbruch nach den Wahlen. Ich denke, dass dies mit den bloggenden NR-Kandidierenden zu tun hat, die dann ihr Interesse nicht nur an dem ihrigen Blog, sondern auch an meinem verloren. ;-)
Was man bei mir aus den Statistiken ableiten kann sind eigentlich 2 Dinge. Enorm entscheidend ist bei mir, was im Titel steht. Das bringt zusätzlich Google-Lesende, sowie Slug - und Politik-blogs.ch-Kunden. In einer Phase in der ich täglich schreibe ist der Traffic im Schnitt 4x höher, als in Phasen in denen ich unregelmässig Poste. (Sollte man sich hinter die Ohren schreiben, da sich Schreibdisziplin scheinbar exponentiell auf die Anzahl Lesenden auswirkt!)

Was mich etwas überrascht, ist, dass nicht der Gastblog von Moritz Leuenberger im Rennen um den meistgelesenen Beitrag gewann, sondern derjenige mit dem primitivsten Titel und Eintrag. Was uns aber im Internet ja nicht weiter erstaunen sollte.

Laura. Ich hoffe, dir damit gedient zu haben. Ich gebe dir auch mein Passwort zum Counter, wenn du es genauer haben willst. Schliesslich wollen wir deiner Diplomierung ja nicht im Wege stehen.

Heimkommen vom http://blgmndybrn.ch/?p=11

Es war grandios. Sehr schön. Sehr gemütlich. Und da sämtliche Bloggerinnen und Blogger in und rund um Bern davon berichten werden (inkl. zahlreicher Fotos aus x-beliebigen Winkeln), so erzähle ich doch lieber eine mitgelauschte Handykonversation auf der mitternächtlichen Zugfahrt ins Heimische, welche an literarischer Güte fast mit dem Gehörten im Musigbistrot mithalten könnte. (Kommt mir aber nicht mit Stasi-Spitzel....)

"Hoiiii.... Muuuus. Was meinsch? Ja , i weiss es isch dumm. Ja , eifach rächt blöd, gäu. Ja , i weiss o nid. I würd ja gärn zu dir cho. Aber es isch e chli blöd. Es wird haubi Zwöi, de bini när afang dert, när zahli für driiisssg Stutz es Taxi. De bini bi dir. Füf Stunde Schlaf. De när am Morge stahni wieder früeh uf u fahre hei. Gäu. Isch chli dumm. Ja, eifach rächt blöd, gäu. Ja, i weiss o nid. I würd ja gärn zu dir cho."

Nun bleibt nur noch die Frage offen, ob sie geht oder nicht. Mal kuck'n wo sie aussteigt.

Montag, 4. Februar 2008

Morgenstund

Ist es nicht schön des Morgens mit demselben Kratzen und Schluckweh im Hals aufzuwachen, das sie auch hat?

Das ist gelebter Sozialismus.

Sonntag, 3. Februar 2008

UBS & Bonis


Kann mir mal jemand erklären, wie eine Firma 21 Milliarden Franken Abschreibungen machen kann und dann doch 8 Milliarden Franken in Boni ausbezahlt?


Das geht einfach nicht in mein sozialdemokratisches Hirn...

Wahlen in Bern für RGM bereits verloren?

So titelte ich bereits letzten Herbst. Und ich bekomme meine Erwartungen nicht erfüllt. Was sich die FdP Stadt Bern leistet ist ja wirklich - auch als politisch Linker muss ich dies gestehen - unsäglich. Heute gab also Noch-Gemeinderat Hügli den Parteiaustritt aus der Stadtberner FdP. Stadtparteipräsident Balmer betonte dabei, dass Hügli ihm versprochen habe, weder der FdP noch der Kandidatur von Hayoz zu schaden. Dies bedeute für ihn, dass Hügli auch nicht wild antrete.

Irgendwie klingt das so dermassen grotesk. Die Bürgerlichen hätten nach der Schlappe der SP Kanton Bern in den Nationalratswahlen DIE Gelegenheit gehabt, geeint gegen RGM eine Wende herbeizuführen. Es kommt ihnen aber nichts besseres in den Sinn, als Hayoz gegen Tschäppät zu lancieren, was auf Seiten der SP enorm mobilisieren wird und erfahrungsgemäss fast ausschliesslich dem Angegriffenen und nicht der angreifenden Partei hilft und schiesst derbst einen Gemeinderat (möge er auch noch so schlecht sein, aber die FdP kann ja nicht behaupten, sie hätten das nicht gewusst, als sie ihn gegen den CVP-Nause aufstellten) ab.

Ich bin gespannt. Naiv wie ich bin, gab ich die Wahlen für RGM bereits verloren und werde jetzt Lügen gestraft. Danke liebe FdP.

Samstag, 2. Februar 2008

Jogging in the evening

Glatt hätte ich vergessen, wie weh so eine Joggingrunde tun kann. Es ist doch schon so etwa 3 Jahre her, seit ich effektiv das letzte Mal Joggen war. Volleyballtraining ist auch gut, aber von den Bewegungsabläufen viel abwechslungsreicher. Joggen dagegen... autsch... mit der körperlichen Anstrengung hatte ich ja gerechnet, aber mit der Kälte kaum.

Für's nächste Mal muss ich unbedingt so eine Art Stirnband hervorkramen. Ein Teil gegen das ich mich seit der Pubertät wehre, weil's einfach saudoof aussieht. Früher hatte ich mal so ein neongelbes... aber was war damals schon nicht irgendwie neon...

Freitag, 1. Februar 2008

Belly-Off-Fazit

Vor lauter Nichtstun heute den ganzen Tag hindurch hätte ich fast das Belly-Off Fazit vergessen.
Nun. Wie ihr vielleicht wisst, war ich diese Woche mit Schneesport beschäftigt. Noch effizienter wäre die Woche gewesen, wenn da nicht immer dieser Lift den Transport getätigt und die restliche Schokolade von Weihnachten hätte gegessen werden müssen.

Wie sich die Woche auf meine Gewicht ausgewirkt hat, weiss ich noch nicht. Aber ich werde es morgen Samstag in Erfahrung bringen und gegebenenfalls eine Schicht Strafjogging ansetzen.

Es gibt Tage an denen fühlt man sich einfach fett. Oder um zumindest in der korrekten Personalform zu sprechen. Heute fühle ich mich nicht schlank.

Sollte ich dies Gefühl nun noch zu später Stunde mit einem Bier wegspülen gehen?

Hoffentlich ist meinen Mitstreitenden besser ergangen:

Ray
Chätzle
Chnübli
Herr Schmidt
Miriam
Rouge
Karin
Falki
Snook