Mittwoch, 10. Dezember 2008

Politblogger am Medien- und Parteipranger

Vielleicht ist es für einige wissenswert, weshalb ich - unter anderem - gestern vorübergehend ohne Sprache war:

Ich solle - erfuhr ich gestern direkt von Besagtem - auf Grund der Äusserungen in diesem Blog (hier) aus Sicht des Präsidenten der SVP Huttwil mitverantwortlich dafür sein, dass Adrian Wüthrich nicht Vizegemeindepräsident von Huttwil geworden ist. Ich - wohlverstanden - aus Langenthal!

Siehe betreffend der näheren Umstände auch hier direkt bei Adrian Wühtrich.
Heute hat nun die Berner Zeitung (hier), welche die Geschichte auch aufgenommen, die die Vorwürfe des SVP Präsidenten in Huttwil mir gegenüber konkretisieren.

Was sage ich offiziell dazu....
"Ich bin über die Berichterstattung der Berner Zeitung zur Nichtwahl Adrian Wüthrichs als Vizegemeindepräsident heute sehr erschrocken.
Aus meiner Sicht wird von Herrn SVP-Parteipräsident Schüpbach mir gegenüber eine harte Attacke gefahren, zu welcher ich durch die Berner Zeitung nicht zur Stellungnahme eingeladen wurde. Akzentuiert wird die Situation dadurch, dass die Berner Zeitung nur unvollständig aus meinem Blog zitieren.

Das "scheintot" bezog sich nicht auf die Person von Herrn Muralt. Es bezog sich, wie auch die gesamten Äusserungen des Blogs rein auf das Erscheinungsbild des von ihm selbst gewählten und durch die BZ publizierten Bildes. Überdies steht wortwörtlich im Blog, dass die Wahl eines solche Bildes dahin führe, zu meinen, dass der Gezeigte entweder "verlorener Anhänger der Gothic-Szene oder politisch wohl schon scheintot." sei. Daher ist es absolut falsch, dass die BZ schreibt: "Dieser hatte Muralt als «scheintot» bezeichnet."

Ich vermisse nun in der heutigen Berichterstattung - nebst meiner Stellungnahme zu den Vorwürfen - sowohl das Wort politisch und die Abgrenzung, dass sich "scheintot" nicht auf die Person oder Politik von Herrn Muralt bezieht, sondern bloss auf die Interpretation des gezeigten und gewählten Bildes.
Über die Rolle, welche Sarkasmus in meinem Blog spielt, lasse ich mich zu einem späteren Zeitpunkt im Blog auch aus - hier erübrigt sich mein Kommentar dazu - diese Interpretationssache ist mit dem jetzigen Angriff nun nicht mehr der Rede Wert, da meine Art der Schreibe scheinbar nicht verstanden werden will.

Ich bin enttäuscht, nicht von der BZ zur Stellungnahme gebeten worden zu sein und auch, dass wenn mein Verhalten dermassen ausufernd zu sein scheint, dass es als Begründung dient, Herrn Wüthrich nicht zu wählen. Da hätte ein Kommentar, eine Email oder ein Telefon genügt, denn eine Schuld einer Nichtwahl auf mich zu laden, würde ich trotz der Meinungsfreiheit, die ich hier für mich in Kauf nehme, nicht riskieren.

Insgesamt beschleicht mich das Gefühl, dass meine Schreibe Herrn Wüthrich nur in die Schuhe geschoben wurde, um die wahren Gründe, weshalb er dem bürgerlichen Gemeinderat als Vize nicht genehm ist, - obwohl er Volkes Legitimation mit 40% längst besitzt- verhehlen zu können. Das ist schwach und spricht nicht wirklich für besagte Politiker. Sprechen wir doch über die wahren Gründe. Ich bin bereit, dies auch in aller Öffentlichkeit zu tun und erwarte von der Berner Zeitung ein Angebot."


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Lieber Reto

Auch ich habe mich etwas gewundert. Nicht aber ob der Zeitungsberichterstattung. Vielmehr habe ich ob der Medienmitteilung der Gemeinde Huttwil gestaunt:

"Für die bürgerliche Mehrheit im Gemeinderat war Adrian Wüthrich aufgrund von Äusserungen und Publikationen während dem Wahlkampf um das Gemeindepräsidium nicht für das Amt des Vizepräsidiums wählbar."

Ein demokratisch gewählter Gemeinderat soll nicht Vizegemeindepräsident werden können? Obwohl er von 3 von 7 GR-Mitgliedern portiert wird? Obwohl 40% der Huttwilerinnen und Huttwiler ihn zum Gemeindepräsidenten wollten?

Irgendwie schade, dass auf den Mann gespielt wird. Das ist nicht konstruktiv und wird sich bestimmt nicht zugunsten der Huttwilerinnen und Huttwiler auswirken.

Herzlicher Gruss
Markus Meyer, Roggwil

Adrian Wüthrich hat gesagt…

Nach zwei Tagen weiss ich immer noch nicht genau, was ich von den Attacken der bügerlichen Gemeinderatsmehrheit - meinen Gemeinderatskollegen - halten soll. Die Aussage von Res Schüpbach als SVP-Gemeindepräsident heute in der Berner Zeitung zeigt mir aber, dass der Entscheid nicht nur auf der persönlichen Einschätzung des Gemeindepräsidenten fusst, sondern andere - unausgesprochene - Gründe hat.

Wie gesagt: Ich verzichte gerne auf das Vizeamt, anstelle das Bloggen aufzugeben. Ich sage weiter meine Meinung.

Zudem werde ich meine Arbeit als Ressortverantwortlicher "Öffentliche Sicherheit" mit Freude und voller Engagement zu Gunsten Huttwils ausüben.

Adrian Wüthrich hat gesagt…

Das war zu schnell: Res Schüpbach ist SVP-Parteipräsident in Huttwil. Sorry!

Anonym hat gesagt…

hi

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