Freitag, 12. Dezember 2008

Das Ende einer turbulenten Woche

Was schreib' ich nun, nach dieser turbulenten und medienträchtigen Woche? Ich ertappe mich, dass ich mir nach der Erfahrung mit Huttwil bei jedem Gedanken zum Thema: "Was blogg' ich mir heute vom Leibe?" 2x Mal überlege, ob er überhaupt "blogwürdig" sei.

Das wird auch wieder vergehen und die Buchstaben werden bestimmt auch später wieder aus meinen Fingern prasseln, sich zu Texten formieren, manchmal besser, manchmal schlechter, von ernst über zynisch zu spassig und auch künftig werde ich mich auf meine Meinungsfreiheit berufen und die Interpretation des Geschriebenen den Lesenden (zu) überlassen (haben).

Ich werde mich dieses Wochenende weniger mit Politik - obwohl ich noch meine Schlussrede für die Stadtratssitzung von nächstem Montag vorzubereiten habe - denn mehr mit Weihnachtsgeschenken und Sport beschäftigen. Es war nicht nur eine aussergewöhnliche Woche, irgendwie doch auch ein krasses Jahr. Und die Zeit des Verdauens der Eindrücke beginnt jetzt, da der Rhythmus und die Dichte der Sitzungen langsam nachlassen. Schön.

Für heute dachte ich mir, mich noch mit einer kompensatorischen guten Tat ins Wochenende zu stürzen - da ich in den Augen einiger ja tätlich ungut verhalten habe und somit die Petition www.rettet-den-bund.ch unterschrieben. Wiederum ist er umtriebig bei der Sache und versucht das Traditionsblatt in der Berner Medienlandschaft zu (er-)halten. Ich hoffe auf gutes Gelingen.

Das Vorhaben hat meine vollste Unterstützung. Die Medienlandschaft brauchen wir möglichst breit. Blogs insgesamt nicht gänzlich ausgenommen. Bitte unterstützt mit.


Im Post scriptum doch noch was zum (etwaigen) Schmunzeln:
An einem der Kommissionsessen dieser Woche, an dem es überaus lustig zu und her ging, wurde ein neuer Begriff geprägt: "Weggebloggt."
Meine politischen Freunde wollten mich damit auf die Schippe nehmen, dass Adrian selbst und ich in Huttwil gemäss Vorwürfen der SVP Adrian als "vermeintlichen" Vize "weggebloggt" hätten. Schlussendlich stilisierte sich aus der Diskussion dann die Frage: "So. Wen bloggen wir heute weg?" oder "Heute schon jemanden weggebloggt?" Wie er sagt: Blogs haben ihre Wirkung. Im Guten, wie im Schlechten. Bleiben wir doch so oft als möglich bei erster Wirkung, obwohl die Intentionen meinerseits immer bei ersterem lagen.

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