Sonntag, 30. November 2008

Wahlen überall...

Huttwil hat sich für Hansjörg Muralt (SVP) entschieden. Meine offenen Sympathien für den SP-Kandidaten Adrian Wüthrich nicht verbergend, will ich doch sagen, dass Letzterer mit seinen 28 Jahren einen tollen Achtungserfolg erzielt hat. Adrian verbuchte 654 Stimmen, während Hansjörg Muralt 986 Stimmen erhielt. Ein Verhältnis von 40% zu 60% mit dem er wahrlich zufrieden sein darf, war er doch als krasser Aussenseiter angetreten und verdichteten sich die bürgerlichen Stimmen und Haltungen deutlich. Er hat der SP in Huttwil und somit unserer Region insgesamt einen Erfolg beschert.

Burgdorf wählte überlegen Elisabeth Zäch (SP) zur neuen Stadtpräsidentin. Sie erhielt 2619 Stimmen, ihr Gegner Francesco Rappa (BdP) erhielt 1996 Stimmen. Natürlich hatte ich für die Frau der Sozialdemokratischen Partei gehofft, auch wenn wir uns bisher leider nicht begegneten. Würde ich die Verhältnisse besser kennen, hätte ich mich über Burgdorfs Wahlen schon früher geäussert, denn Francesco Rappa machte sich bei mir als Politiker in seinen Zeitungsinterviews nicht wirklich politisch sympathisch(er) - privat mag er ja ein ganz netter Mensch sein, aber er äusserte sich für mich da oft zu wirtschaftlich, zu unternehmerisch, zu militärisch, um eine Stadt wie Burgdorf zu leiten.
Im Gemeinderat bleibt die SP bei 2 Sitzen, die FdP hat 2 Sitze, die BdP 1 Sitz (-1 Sitz), die SVP 1 Sitz und die GFL ist neu mit 1 Sitz vertreten. Damit ein toller Erfolg für die Linken im Gemeinderat.
Im Stadtrat sieht das Sitzverhältnis wie folgt aus (in Klammern die Veränderung zur vorhergehenden Legislatur):
EDU 1 Sitz (0)
SD 0 Sitze (0)
BdP 7 Sitze (0)
GFL 5 Sitze (0)
EVP 3 Sitze (0)
Jungfreisinn 1 Sitz (0)
SVP 6 Sitze (+2)
SP 11 Sitze (0)
CVP 1 Sitz (+1)
FdP 5 Sitze (-3)
Womit man wieder einmal sagen darf, dass sich Langenthal und Burgdorf grundsätzlich unterscheiden. In Langenthal gewann die FdP, die SP verlor. In Burgdorf war die FdP die grosse Verliererin der Stadtratswahlen. Über die Gründe schweige ich mich aus.

Ostermundigen wählte auch. Und damit eine gute, alte Freundin. Sarah Gabi Schönenberger. Ich gratuliere. Leider wird man aus der Stadthomepage nicht schlüssig, wer dazugewonnen und wer verloren hat... deshalb verzichte ich an dieser Stelle auf eine Aufschlüsselung. Mehr Infos fand ich in der BernerZeitung. Inklusive eines kleinen Skandals. Auf welche Partei und Person(en) lauteten wohl die 50 "gleichen" Stimmzettel?

Steffisburg wählte auch, muss aber nochmals ran und Ursulina Huder SP bleibt im Rennen!

Worb. Rubigen. Belp. Kirchberg. etc...

Bern... ja Bern... da warten wir auf die Resultate. Was wir wissen, aber nicht wirklich erstaunt: Tschäpp@ ist wiedergewählt. Ich bin gespannt und wie immer an solchen Sonntagen selbst etwas nervös, auch wenn es mich nicht direkt betrifft, aber die Resultate der SP sind mir wichtig und das ist auch gut so. Bis jetzt sieht es für unsere Partei ja wahrlich sehr gut aus. Hoffen wir, dass der Misserfolg in Langenthal der einzige für die SP bleibt und die Zukunft für die Sozialdemokratie wieder froher aussieht. Harren wir der Resultate, die uns Bern vermeldet. Scheinbar ab 21 Uhr....

Keine Kommentare: