Samstag, 8. November 2008

Quo vadis? Mit 30 Jahren in der Politik.

Heute Morgen Sitzung in Bern... ja... samstags.... morgens... tja.

Grundsätzlich diskutierten wir darüber ob und wie es mit bestimmten Untergruppen eines Verbandes weitergehen solle. Bisher war das nicht klar, da einige Gruppen nicht mehr besonders aktiv waren. Als Präsident einer solchen Untergruppe im Oberaargau, weiss ich nun nach heute definitiv, dass auch dort Arbeit auf mich wartet.

Bedeutet auch, wenn ich das Ratspräsidium Ende Jahr abgebe, wird einiges Neues und Altes auf mich warten, das erledigt werden will. Ich werde nicht in ein Loch fallen....

Ein wenig bedaure ich schon, dass ich das Präsidium abgebe. Ich habe diese "Marke" in "meinem" Jahr auch ein wenig gepflegt und gelebt. Aber wie mit so vielem im Leben, man gibt diesen Kelch weiter. Und das ist auch gut so.

Heute habe ich folgendes Gratulationsschreiben erhalten:
"Die Wahlen sind nun schon 2 Wochen vorbei, die Wogen haben sich gelegt und es ist wieder etwas ruhiger geworden in Langenthal. Nun ist es an der Zeit dir zu deiner glänzender Wiederwahl in den Stadtrat zu gratulieren.
Bin sicher, dass wir in Langenthal von deiner langjährigen Erfahrungen in der Politik profitieren."
Ich habe mich sehr gefreut und dann ein wenig gestockt: Kann man mit dreissig Jahren schon eine langjährige Erfahrung in der Politik haben... in meiner Rechnung kam ich auf 8 politische Kommissionsjahre, wovon 6 bereits im Stadtrat Langenthals. Wie die Zeit vergeht.... Ja, scheinbar kann man schon von einer gewissen langjährigen Erfahrung sprechen. Irgendwie hab' ich das nie so gerechnet. Unter politischer Erfahrung verstand ich meist Menschen mit grauen oder keinen Haaren und einer Statur, welche in Breite und Form von zahlreichen Sitzungen geprägt ist.

Beim Blick aus dem Fenster Berns, wo Unterschriften gesammelt wurden für die GSOA-Anti-Flugi-Kampa und Flyer für eine Flexibilisierung der AHV dachte ich mir schon auch.... quo vadis, Reto? So weiter? Oder anders?

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