So standen wir zum indisch-vegetarischen Festessen zusammen und sassen anschliessend schuhlos, aber kopfbedeckt im Tempel und hörten unseren und anderen Festrednern und -innen zu.
Nebst einem in plastik gehaltenem Bild als Aufsteller zur Ehrung des Tages, den wir alle mit nach Hause nehmen konnten, durfte Thomas Rufener eine Statue enthüllen, die sich sehen lassen kann:
Ohne eine Wertung vorzunehmen. Ich denke, etwas fremd fühlten wir uns alle. Eine Mischung des Nachempfindens von Calmy-Reys Besuch mit Kopftuch im Iran (ich spürte heute deutlich, dass es einfach nur höflich ist, sich den Gepflogenheiten anzugleichen und nichts weiter. Ich bin nicht weniger Christ und nicht weniger Schweizer als vorher. Und unterwürfig schon gar nicht.), gepaart mit dem Nichtwissen, was in dieser Zeremonie als nächstes folgt, da der Zeitplan sehr flexibel ausgelegt wurde. Doch da war dieses Gefühl gegenseitigen Vertrauens zwischen der Gemeinschaft und uns als Besuchern, die tolle Musik, das feine indische Essen und die für uns fremde, aber nicht befremdliche Zeremonie um das heilige Buch.
Auf alle Fälle wird uns allen der Besuch bestimmt noch länger in Erinnerung bleiben und ich hoffe, dass ich morgen Abend dem Stadtrat unser Geschenk zeigen kann.
Mal schauen, ob Martin und Thomas es wieder herausrücken und ich es in den Sitzungssaal transportieren kann.




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