Mittwoch, 27. August 2008

Presseschau

Auch in den lokalen Tages-Printmedien waren die Wahlen vom Herbst spür... ehh - lesbar.
So ausführlich wird sonst nicht über Parteiversammlungen der SVP und der SP berichtet.

Zusammenfassend hier bloss die Abschnitte, in welchen mein Name fiel (etwas Selbstbepinselung darf's von meiner Seite wohl auch sein. Oder? Sonst -> Kommentar.):

Langenthaler Tagblatt:
Bisherige und nicht Juso vorne

Die Listengestaltung war an der Parteiversammlung kein Diskussionspunkt mehr, was von einem Parteimitglied bemängelt wurde. Der Wahlausschuss hatte zur Reihenfolge drei Vorschläge erarbeitet, über zwei – bisherige oder junge Kandidaten vorweg – wurde im Vorstand abgestimmt. Mit einer Stimme mehr siegte schliesslich die Variante «Bisherige vor Neuen». Leuthardt begründete den Entscheid damit, dass die SP Langenthal mit der Integration der Juso bereits weit fortgeschritten sei. Die Jungen sollen nicht nur portiert, sondern in die Verantwortung eingebunden werden. Reto Müller als Vertreter der Juso hielt fest, dass dieser Entscheid akzeptiert werde. «Es ging uns lediglich um einen symbolischen Akt und um zu zeigen, dass wir Jungen präsent sind.» Er betonte zudem: «Die Juso ist die Tochter der SP, aber auch ihre Partnerin.» Die Jungpolitiker werden deshalb zusätzlich eigene Wahlaktionen durchführen wie etwa «erfrischende Glacen für eine frische Politik» oder eine Aktion mit und für Kinder.
Berner Zeitung:
Auch von ihrer aktiven Nachwuchsabteilung will die SP profitieren: Nebst allen drei Bisherigen stellen sich mit Renato Baumgartner und Bernhard Marti auch zwei weitere Mitglieder der Juso zur Wahl für den Stadtrat.

Mit Grün gegen Braun
Einstimmig hat die Versammlung beschlossen, eine Listenverbindung mit den Grünen einzugehen. Die Anliegen der Grünen seien auch die der SP, hielt Parteipräsidentin Nathalie Scheibli fest. Reto Müller betonte, dass vor allem die Zahl der gemeinsamen Reststimmen grösser sein müsse als die Stimmenzahl der "Braunen". Die Versammlung war sich einig: Nicht noch einmal dürfe die Kandidatur eines Rechtsextremen unterschätzt werden - wie dies vor vier Jahren geschah.

Nun. "Braun"... dazu muss ich vielleicht noch etwas sagen. Das ist natürlich von mir nicht historisch plakativ bedingt so gesagt worden. Sondern auf dem Sitzplan unseres Stadtrates ist der Sitz der PNOS effektiv mit brauner Farbe untermalt. Ist klar, oder?

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