Mittwoch, 9. Juli 2008

gute, spassige Presse

Ja. Die gab es auch. Letzten Sonntag schrieb das Langenthaler Tagblatt in der Kolumne Folgendes:
«Wer ist Käru?» Mit dieser Frage wurden die Tägu-Macher – so hat Käru erfahren – in den vergangenen Tagen immer wieder konfrontiert. Die Antwort ist einfach: Wer Käru kennt, der kennt ihn, und wer nicht, der lernt ihn durch die Lektüre dieser Zeitung kennen. Punkt. Schliesslich will sich Käru nicht in Szene setzen, denn er kandidiert ja im Herbst nicht für ein politisches Amt. Ganz anders Beat Sterchi. Dieser lieferte sich im Stadtrat ein fast schon filmreifes Wortgefecht mit SP-Jungstar, Temporär-Militarist und Ratspräsident Reto Müller. «Heimatland!», hörte Käru, habe SVP-Sterchi patriotisch gerufen. «Eine solche Regelung haben wir nie eingeführt.» Stein des Anstosses war, dass Müller ein Votum von Aysel Güler (SP!) nach rund acht Minuten abgeklemmt und auf die Redezeitbegrenzung hingewiesen hatte. Obwohl sein Ordnungsantrag abgelehnt wurde, gewann Sterchi mit seiner polternden Aktion vielleicht zumindest eines: Das Wohlwollen des politischen Gegners.

Käru, den Wahlkampf witternd
Nun. Dann kam der Zeckenbericht in der Sonntagszeitung und morgen Donnerstag schreibt das Langenthaler Tagblatt und die Berner Rundschau gemäss Telefon von heute wohl einen Bericht über den höchsten Langenthaler und seine Zecke. Nu denn. Eigentlich hätte ich lieber News von Käru. Aber die Presse kann ich nicht steuern. Ich profitiere von ihr und sie manchmal auch von mir. Eine C-Prominenz liess sich in unserer Abteilung nun halt finden. ;-) Das ist ja auch nicht grundsätzlich schlecht, dass nun eine öffentliche Reflexion der Aktion aufgezwungen wird.

Kommentare:

ChliiTierChnübler hat gesagt…

Dann kann ich Dich nun einspannen, um Werbung für Zeckenmittel für Hunde zu machen?

Reto M. hat gesagt…

aber sicher. hätte es gewirkt, wäre ich froher. ;-)