Dienstag, 15. Juli 2008

Farbigkeit in der Armee

Gelb, dunkelbraun, braun, gelb, gelb, dunkelbraun, gelb, dunkelbraun, braun, gelb, gelb, dunkelbraun, gelb, dunkelbraun, braun, gelb, gelb, dunkelbraun... die Farben der Wände und Türen im Kommandoposten, den ich gestern Montag aufbaute, inspirieren mich geistig zu Höhenflügen. Oder auch nicht. Ockerfarben und grün-sandige Farbtöne prägen den Alltag bis auf’s Essensteller. Es lebe die militärische Kreativität. Darin sitze ich meine Zeit ab und warte bis das Telefon klingelt.

Was noch erstaunlich ist. Man denkt immer, dass es so was nicht mehr gäbe in der Schweiz. Keinen oder nur bedingten Handyempfang. Ich war nun an 4 Orten. An 1 Ort war der Empfang normal. An 1 Ort war der Empfang schlecht. Im Moment ist er fast gar nicht vorhanden. Und an 1 Ort gab's überhaupt kein Signal. Soviel zum Thema militärische Rundreise in der schweizerischen Pampa.

Kommentare:

stefanie hat gesagt…

Kein Wunder, dass Sämi den Bundesrat nicht informieren konnte, wenn es in der Armee keinen Empfang gibt.

ChliiTierChnübler hat gesagt…

Guten Morgen, ich wünsche alles Gute zum 30. Geburi!!!

Reporter: "Wie fühlen Sie sich in Ihrem Alter und in dieser Umgebung?"
Greis: "Danke, sehr gut."
Reporter: "Wie sieht denn Ihr Tagesablauf hier drin aus?"
Greis: "Morgens: Erst mal pissen!"
Reporter: "Und? Keine Probleme?"
Greis: "Ach wo! Harter Strahl, kein Brennen, gesunde Farbe!"
Reporter: "Und dann?"
Greis: "Stuhlgang."
Reporter: "Irgendwelche Beschwerden?"
Greis: "Keine Spur. Ausreichender Druck, kein Blut, ganz normale Darmentleerung."
Reporter: "Wie geht es dann weiter?"
Greis: "Nun ja, dann stehe ich auf."

kollege hat gesagt…

Hilfe, ich bin 30. Bitte helfen Sie mir über die Strasse!

Trotzdem: Gratuliere!

Ich kann dir nachfühlen, wie es ist, über die Schwelle der Nicht-Mehr-Jugendlichkeit zu treten.

Reto M. hat gesagt…

@ Stefanie:
Ferienzeit, Sommerloch, Empfangspause. Das passt halt alles im Moment zusammen und zwar gegen Sämi und Roli.

@ Chnübli:
Danke dir für das Outing, das in den letzten stressreichen Militärtagen keine Zeit fand. Ich werde aber bestimmt zu gegebener Zeit und wenn ich dann endlich aufgestanden bin... ;-) einen enstrechenden Blogeintrag veröffentlichen.

@ Kollege:
Ich fühle mich genau so, wie mit 29 oder 28 oder 27. Ich mache da eigentlich kein dramatisches Ding draus. Einfach den Begriff Jungpolitiker muss man wohl langsam aus dem Vokabular streichen...