Dienstag, 29. April 2008

Grenzen des sozialen Engagements?

Nicht nur er, sondern auch das Wetter brachten mich heute auf die Gedanken nach der persönlichen Auslotung von Grenzen des sozialen Engagements, denn während meine Sinne nach einem gemütlichen Tee oder Bier an der Sonne beim Bärenplatz, beim Schwellenmätteli oder im Rosengarten Berns fröhnten, zwängte die Agenda mit einem Termin der Vorstandssitzung des Mieterinnen- und Mieterverbandes des Kantons Bern.
Welchen Stellenwert hat die Politik gemessen an den Aufgaben für ein Zusammenleben der Menschen verglichen mit dem Ansehen und der Stimmbeteiligung heute in der Gesellschaft? Bestimmt einen zu geringen.
Welchen Stellenwert hat die Politik an so einem sonnigen, warmen Tag gemessen an der Verantwortung, die ich für einen kleinen Teil der Bevölkerung wahr zu nehmen versuche, im Vergleich zu meinem urinnersten Verlangen nach Sonne und Gemütlichkeit?
Wohl einen zu hohen.

Nun. Ich lass das Grübeln sein. Ich will ja auch nicht den armen Balg vorspielen, der von seinen Engagements geknechtet wird. Ich bestimme schliesslich selbst, was ich tue oder lasse und man ist von Haus aus ja - wie Chrigu schon sagte - sozial.
Nur. Wären wir ein südlicheres Land, mit viel mehr Sonne, Meer und Wind zum Surfen. Ich würde weniger Poltisieren. Vermutlich...

Noch ist nicht dunkel - die Sitzung dauerte nur 45 Minuten. Das wird ein schöner Abend.

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