Sonntag, 13. April 2008

Blogger leben kurz

Tolle Neuigkeiten in der Sonntagszeitung:

Nebenwirkung: Herzinfarkte

Wer als Blogger das Netz rund um die Uhr mit Einträgen füttert, lebt oft ungesund - und kurz

Von Martin Suter

Dass Sklavenarbeit ungesund ist, wussten schon die alten Römer. Im Internet-Zeitalter sind es Blogger, die ihre Lebenserwartung herabsetzen, indem sie die Tastaturen ihrer Computer so selten aus den Händen geben wie einst Galeerensträflinge ihr Ruder.

Der Raubbau an Geist und Körper kann fatal enden. Mitte März stoppte das 60-jährige Herz von Russell Shaw, einem bekannten und überaus produktiven TechnikBlogger aus Florida. Drei Monate vorher war sein Berufsgenosse Marc Orchant, 50, einem Infarkt erlegen. Über die Weihnachtstage begann auch Om Maliks Herz zu streiken, doch der 41-jährige Journalist und Gründer der Giga-OM-Blogsite überlebte.

Die Nahtod-Erfahrung habe ihn verändert, sagt Malik. Nachdem die «New York Times» am Sonntag eine Story über die Gefährlichkeit des Bloggens veröffentlicht hatte, meldete sich der Rekonvaleszente mit einem Erklärstück zu Wort. Den Grund, warum sein Herz ausgestiegen sei, ortet er im «24/7-Lebensstil, in schlechten Gesundheitsentscheidungen und, ja, im Bedürfnis, alles zu tun».

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Nun. Da ich ja meist politisch blogge und nicht dem Gefühl verfalle, der beste und aktuellste Politblogger sein zu müssen, wird mich wohl der Herzinfarkt auf Grund irgend eines anderen Übels ereilen.

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