Sonntag, 9. März 2008

Sarkozy schlappt

Über die Gründe lässt sich spekulieren. Kaum kann es bloss die Blitzbeziehung mit Carla Bruni sein, welche zum schlechten Abschneiden der französischen Regierungspartei bei den Kommunalwahlen in Frankreich führte, denn Frau Bruni hinterlässt meist den besseren (staatsmännischen) Eindruck als ihr Ehemann. Wohl auch nicht, dass sein Sohn, welcher vom Papi politisch gepusht wird, in seinen ersten tapsigen Politschritten einen noch arroganteren Eindruck hinterliess, als sein Père. Doch eher scheint es eine Rolle zu spielen, dass Sarkozy im Wahlkampf vor einem Jahr Reformen und Verbesserungen für alle Menschen Frankreichs versprach, der Französin und dem Franzosen heute aber weniger Geld im Porte-monnaie zur Verfügung steht, als noch vor einem Jahr. Quintessenz: Man sollte als Politiker halt wirklich nicht den Himmel auf Erden versprechen...
Nun es wird ihn nicht daran hindern seine Regierungsjahre abzuspulen, denn zu einer Revolution wird es wohl kaum mehr kommen und wie das Beispiel von George W. Bush zeigt, kann man auch trotz Misserfolgen wiedergewählt werden...

Doch Frankreich ist anders. Und die Franzosen haben bisher alle ihre Könige vergöttert, bevor sie sie köpften. On verra.

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