Mittwoch, 5. März 2008

EDU tritt in Langenthal zu den Wahlen an

Ich finde es natürlich sehr gut, dass sie antreten. Ja. Ich bin SP. Und mit EDU habe ich weder politisch, noch ideologisch viel gemeinsam. Und doch gibt es mindestens einen triftigen Grund.
Die Wahl von PNOS-Mann Tobias Hirschi 2004 wurde begünstigt durch das Nichtantreten kleinerer Parteien, wie SD und EDU....

In diesem Jahr werden somit mehrere Parteien um die Reststimmen streiten und den Einzelsitz erringen wollen, welchen Hirschi und die PNOS mit nur 495 Stimmen erzielen konnten. Und wie ich auch schon hörte, sollen es noch mehr Parteien werden, als "bloss" die EDU. Ich bin gespannt, was sich noch tut.

Zudem müssen die "etablierten" Parteien unter allen Umständen ihre Wahllisten füllen und so verhindern, dass die Wählenden jemanden aus einer kleineren Partei auf die Liste ergänzen, da es noch so schön Platz hat. Die SVP (von deren Liste am meisten PNOS-Stimmen kamen) hat mit 10 freien Listenplätzen im Jahre 2004 den Weg der PNOS ins Langenthaler Parlament geebnet. Zudem wagte sich damals nur eine Person öffentlich und lautstark gegen die PNOS anzutreten und eine mögliche Wahl zu verurteilen. Es war SP-Stadtrat Urs Masshardt. Ich hoffe, dass dies in diesem Jahr anders sein wird und sämtliche Parteien von links bis SVP beginnen, ihren Mitgliedern und den Wählenden betreffend einer möglichen Wiederwahl einer rechtsextremen Gruppierung die Augen zu öffnen. Die Zeit des reinen Links- & Nettseins ist vorbei.

Ich will mit gutem Beispiel voranschreiten, denn ich lehne mich mit dieser persönlichen Aussage gepaart mit dem derzeitigen Amt weit vor.

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