Samstag, 1. März 2008

2x Porziareal in Langenthal


Heute ist der "dia del conjunto de salsa".
Super. Da ich früher recht oft Salsa tanzte, dachte ich mir, ich schneie heute mal bei den alten Kolleginnen und Kollegen hinein. Ich hatte Freude und sie hatten Freude, zumindest diejenigen, welche mich noch kannten.... ;-)
Und es kam, wie es kommen musste im Bachata-Kurs musste ich sogleich aushelfen. Männer waren wie immer - auch heute - Mangelware.
Es machte mir Spass. Den Körper zu spüren, in den rhythmischen Klängen zu schwitzen und wildfremde Frauen bei den ersten Tanzerfahrungen zu begleiten. ;-) Nun. Ich übertreibe ja gerne ein wenig. 30 Minuten habe ich geholfen. Danach musste ich weiter.

Bei der Gelegenheit schaute ich mir auch noch gleich an, wo sich der neue Treffpunkt der Neonazi-Szene im selben Areal gemäss Zeitung befinden solle. Schon verrückt. Das Conjunto de Salsa - kubanischen Ursprungs - das sich mit einer Che Guevara Flagge schmückt und im selben Areal, gleich um die Ecke, ein Nazi-Lokal. Ich habe es gefunden - der Heckscheibenkleber des Autos steht für HJ - Helvetische Jugend - Ähnlichkeiten mit früher existierenden HJ - Organisationen scheinen gewollt.... Ich habe mir vorgenommen, das nächste Mal zu klopfen und mich in meinem politischen Amt mal über Zweck und Sinn der Mieter in ihrem Lokal zu unterhalten.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Was gibt es da nachzufragen über "Sinn und Zweck"?

priska hat gesagt…

wäre doch spannend zu wissen, ob die jungs da partys machen, mit Bands üben, parolen lernen und schreien üben, Gesinnung indoktriniert bekommen, Schweizerfahnen nähen, rütli-schlauchbootrennen planen oder einfach bier trinken bis zum abwinken...

Anonym hat gesagt…

Für alle diese Aufgaben würde sich ein alter Armeebunker mit Seeanstoss besser eignen...

Langenthal hat die Nase voll von dieser braunen Sauce.

Reto M. hat gesagt…

@ anonym 1:
Warum. Das möchte ich wissen und was sie da hinter verschlossenen Türen tun.

@ Priska:
Hihi. Schlauchbootrennen planen.

@ anonym 2:
Ich hoffe schwer, dass dies auch als Stimmung in den Stadtratswahlen vom Herbst spürbar sein wird.