Donnerstag, 10. Januar 2008

Wahlkampf-Nachwehen

Irgendwie eigenartig. Für die NR-Wahlen stellten wir ja verschiedenste Themen und damit verknüpfte Aktionen in den Vordergrund. So auch eine Kampa - gemeinsam mit der JUSO Aargau - zum Thema: "Atomkraft - Nein danke!".

Damals. Frühling 07 war's, jährte sich gerade Tschernobyl zum 21-igsten Male und die AXPO mittels Werbung und die BKW mittels Presse lancierten ihre neuesten Atomgelüste.

Ich bastelte eine einfache Homepage mit Petitionsbogen. Diese ist nach wie vor unter den Adressen: www.akw-stopp.ch, www.atom-stopp.ch, www.akw-nichtschonwieder.ch abrufbar. Liess Buttons drucken, wovon wir noch eine ansehnliche Menge haben.... meldet euch, wenn ihr einen wollt. Die JUSO Aargau und Bern steuerten ein Argumentarium und ihre Meinung bei. Und die NR-Kandis des Kantons Bern lancierten wirksam auf Telebärn und im Bund mittels eines Schreibens, das sie dem Gemeindepräsidenten von Mühleberg überreichten.

Es kamen auch Unterschriften zusammen. Rund 500 tröpfelten ein. Und weshalb ich nun eigentlich schreibe? Seit Dienstag unterschreiben pro Tag rund 85 Menschen die Petition, nachdem zwischen September und Dezember fast niemand mehr die Seite besuchte! Nun haben wir plötzlich und aus dem Nichts heraus einen enormen Traffic. Woher das wohl kommt? Aus der ganzen Schweiz. Ein Rätsel!

Ich habe dann nachgeforscht. Am nähesten kommt der Verdacht, dass es über die Allianz Stopp-Atom kommt, welche in der Schweiz von Greenpeace betreut wird. Da ähnelt bereits der Name recht stark. Oder findet die vereinte Bloggergemeinde einen direkteren Zusammenhang oder irgendwo gar einen Aufruf?

Was soll ich nun mit all den Adressen tun? Den Petitionsbogen der Homepage aktualisieren wird am Samstag seine Zeit brauchen, wenn ich über 500 neue Adressen rüberkopiere..... Diejenigen vom Kanton Bern und meiner Region behalte ich dann bestimmt noch für den nächsten Wahlkampf ;-) und die anderen leite ich wohl am besten der Allianz weiter....

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