Freitag, 18. Januar 2008

Belly off - Fazit Woche 1

Da sitze ich des Nachts mit meinem Wohlstandsbäuchlein vor dem Mac und versuche euch zu erklären, was ich für meine Figur in dieser Woche getan habe. Die Bilanz ist ein wenig ernüchternd - noch - und ich muss auch sagen, dass sie ein wenig von Relativismus geprägt ist.
Gerade erst bin ich vom Konzert zurückgekehrt, das mir sehr gut gefallen hat. Emilio Talva, ein Mann, der unter anderem von 36 Jahre dauernden Kriegen mit lauter Verlierern und Opfern ohne Gewinner und Sieger in Guatemala oder von der Flucht in die USA und deren Toten auf dem Weg in die "bessere Welt" singt.

Doch ich will euch nicht eines besseren belehren. Für den Körper muss ich was tun und zwar einzig für mich. Ob ich einen Bauch habe oder nicht, rettet kein Strassenkind. Also kann ich auch schlank sein und ein soziales Gewissen haben. Und doch will ich heute relativierend sagen: Es geht uns doch allen verdammt gut. Es wäre wieder mal an der Zeit etwas von unserem Glück abzugeben an die Schwächeren.

Nun aber konkret Belly off. Ich habe weniger gegessen. Die Zwischenmahlzeiten abgeschafft und mindestens 2 Portionen Früchte pro Tag gegessen. Noch nicht geklappt hat es mit 2x Sport und der Reduktion des Bierkonsums. Das wird aber schon noch klappen. Am Samstag ist erstmals seit längerem wieder Sport angesagt. Auf in die nächste Belly-Off Runde. Ich bin halt der nachhaltige Typ. Es darf etwas länger dauern, sowohl bei der Abnahme, wie bei der hoffentlich sehr verzögerten oder dann gar nicht mehr vorhandenen Wiederzunahme.

Kommentare:

chliiTierChnübler hat gesagt…

Ja, lieber langsam, nicht dass Du dann im Sommer im Muscle-Shirt ins Sommerkino gehst. Sonst kann ich mich gar nicht mehr auf den Film konzentrieren...

Reto M. hat gesagt…

langsam heisst für mich bis sommer. bringst du mir dann noch ein paar steroide und andere muskelaufbauende mittel mit, gell. ;-)