Donnerstag, 29. November 2007

Mittwoch, 28. November 2007

Tote durch Autos - Tote durch Armeewaffen - blosse Zahlen?

Bei ihm habe ich folgende äusserst interessante Zahlen gefunden:
"

Zum Nachdenken…

Tote durch Verkehrsunfälle (2006): 370
Tote durch Armeewaffen (2006): 300

"

Wollen wir das nun mal sachlich analysieren?

Dienstag, 27. November 2007

Todesschütze von Zürich mit Armeewaffe!

"Rekrut ist der Todesschütze von Hönggerberg

Ein 21-jähriger Soldat hat gestanden, am letzten Freitag die 16-jährige Coiffeuse-Lehrtochter an einer Bushaltestelle in Zürich-Höngg erschossen zu haben.

Wie die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich am Dienstag mitteilte, war der Schweizer chilenischer Abstammung kurz vor der Tat von der abgeschlossenen Rekrutenschule zurückgekehrt. In der Einvernahme vom Montag habe er zugegeben, den tödlichen Schuss abgegeben zu haben. Gegen ihn wurde Untersuchungshaft beantragt. Bei der sichergestellten Tatwaffe handle es sich um ein Schweizer Armeegewehr. Der genaue Tatablauf und das Tatmotiv sind Gegenstand weiterer Ermittlungen. Die in der Schweiz aufgewachsene Italienerin war am vergangenen Freitag von einem Schuss tödlich getroffen worden, als sie mit ihrem Freund an der Bushaltestelle sass.

Quelle: AP"
Warum ich für die Aufbewahrung sämtlicher Armeewaffen im Zeughaus bin? Das ist - so wie es zur Zeit aussieht - so verdammt tragisch, was da am Hönggerberg geschah, dass schon nur dieser einzelne Fall es rechtfertigt, dass man allen, die sich in der Schweiz bewegen, die Waffen entziehen sollte! Noch irgendwelche Fragen?

Köpferollen heute - Doris F.

Laut Blick online sagte Frau Fiala:
"Sie übernehme die Mitverantwortung für den Misserfolg ihrer Partei bei den eidgenössische Wahlen vom 21. Oktober, sagte Fiala heute vor den Medien. Seit ihrem Antritt als Präsidentin der FDP des Kantons Zürich im April 2004 sei es ihr erklärtes Ziel gewesen, die Partei zu stabilisieren. Es berühre und beschäftige sie deshalb ungemein, dass ihre Partei am 21. Oktober drei Wählerprozente verloren habe. (AP)"

Die SP hat im Kanton Bern 6,7% verloren. Das ist doch kein Grund zum Rücktritt....

Lange nicht gebloggt....

Will heissen. Ich habe heute (Montag) noch gar nichts geschrieben, obwohl streng genommen bereits Dienstag ist.... who cares. Sorry, falls du etwas vermisst hast.

Aber ich war in der Blogosphäre nicht ganz untätig. Für unseren Kidsclub in Thunstetten & Bützberg und der regionalen Jugendarbeit habe ich das Grundgerüst des Blogs erstellt, den sie nun selber bepflanzen dürfen. Mal schauen, was sie draus machen. Bin gespannt.

Der Header und die für mich neuen Tools wie zum Beispiel Flickr haben doch etwas meiner Zeit in Anspruch genommen. Nebst 9 Lektionen Schule und 2 Stunden Volley-Training darf sich das Resultat nun aber doch sehen lassen. ;-)

Aber jetzt wünsche ich euch gute Nacht!

Sonntag, 25. November 2007

Afrikaner abschrecken...

Was haltet ihr eigentlich hiervon?

Bin gespannt, was ihr denkt.

Depeche Mode ist zurück...

Dieser Synthesizer Sound kommt mir doch verdammt verdächtig vor.
Korg lässt grüssen. Ist auch meine Marke. Das Intro scheint 100% aus der Schmiede von Mute Records. Klingt recht abgeschrieben und im Hirn das Depeche Layout mögen die langhaarigen androgynen Herren nicht so recht reinpassen. Leider nein.



Da gefällt mir schon besser, was er hier gefunden hat.

http://birdloversonly.blogspot.com/2007/09/may-i-have-this-dance.html

SVP in Zürich - Das Pendel schlägt zurück.

Ueli Maurer verliert in Zürich. Verena Diener triumphiert.

Toni Brunner verliert in St. Gallen gegen Erika Forster und Eugen David.

Das Hegel'sche Pendel schlägt zurück.

Oder in Neudeutsch:
The pendulum strikes back.
(Ja, ja... ich hab' als Kind zu viel StarWars geschaut.)

71% der Wählenden können mit der Politik der SVP nichts anfangen. Ich hoffe, dass sich die neuen Mehrheiten, welche sich an diesem Wochenende mit den Mitteparteien ergaben, auch in Sachthemen der kommenden 4 Jahre niederschlagen wird. Dann haben wir trotz der SP-Niederlage nicht ganz verloren.


Politisches Verständnis in Russland

Es macht mich wütend. Die Tagesschaubilder gestern Abend in denen gezeigt wurde, dass Garry Kasparov in Russland wiederum verhaftet wurde, weil er und seine Partei demonstrierten, lassen mich kopfschüttelnd zurück.
Wie weit und falsch kann man die Macht ausüben, welche man vom Volk legitimiert und in Vertrauen erhalten hat?
Wie sehr ist man an der eigenen Macht als Instrument interessiert und nicht am Wohle der Gesellschaft?
Wie schwer sich Putin in der Machtabgabe tut, so dass er die Opposition massiv behindert und wohl kaum faire Wahlen zulässt, gibt mir sehr zu denken. Väterchen Russland.... am Ende?

Wird Kasparov wie Politkovskaja in einem Treppenhaus enden? Oder rettet sein Ruhm, seine Bekanntheit ihm und Russland ein Überleben. Ich drücke die Daumen.

Samstag, 24. November 2007

Meine Rede - Jungbürgerfeier Langenthal

Bei mir war’s vor 11 Jahren – auch wenn ich vielleicht in euren Augen viel älter erscheine. So lange ist das ja nicht her. Ich erinnere mich noch gut. Kollegen sagten mir: „Hey, kommst du auch an die Jungbürgerfeier?“ Ich konnte mir darunter nichts Genaues vorstellen. "Jungbürgerfeier?"
„Doch, da musst du unbedingt kommen, da gibt’s dann gratis was zu Essen und zu Saufen.“

Das war damals meine Motivation. Ich weiss nicht, wie eure Motivation ist, warum ihr heute hier sitzt.
Anno dazumal sassen wir im Stadttheater hörten irgendwelche Redner lange reden und warteten, dass man in den Bären ging, um die Erwartungen der Motivation erfüllt zu erhalten. Das ist schon eine Verbesserung, dass ihr bereits im Bären sitzt.
Aber nun ernsthaft. Eure Motivation ist bestimmt viel besser als meine war.

Warum feiern wir heute? Es ist ein bedeutsamer Schritt.
In diesem Jahr und dafür steht diese Feier - mit Vollendung des 18. Lebensjahres werdet ihr rechtlich in die Welt der Erwachsenen aufgenommen. Das gibt für euch neue Rechte:
Zum Beispiel:
- Ihr dürft das Autofahren erlernen.
- Ihr dürft Spirituosen kaufen und konsumieren.
- Ihr dürft Wählen und Abstimmen gehen.
- Ihr dürft Verträge abschliessen.
- Ihr dürft euer Zeugnis von der Berufsschule oder vom Gymer selber unterschreiben.

Aber es drängen sich gleichzeitig auch neue Verantwortlichkeiten & Pflichten auf.
- Ihr müsst Verantwortung übernehmen für euch als Person. Für euer Tun & Handeln.
o Stichworte Strafrecht, Überschuldung.
- Ihr solltet in der Gesellschaft mitenscheiden. Mitentscheiden bereits bei den Stadtabstimmungen am 9. Dezember über Tempo 30 in den Wohnquartieren, über das Budget von Langenthal, über eine Renovation eines Schulgebäudes, ihr entscheidet über die Zukunft.

Das ist mir äusserst wichtig. Die reine Konsumhaltung „Fressen und Saufen“, welche damals meine schlechte Motivation bildete, um damals die Jungbürgerschaft zu feiern, bringt unsere Gesellschaft nämlich nicht weiter. Man muss sich auch freiwillig für die Gesellschaft und die Gemeinschaft bemühen.
Man kann sich in einem Sportverein engagieren, in einer Musikband, in seiner Familie, mit seinen Freunden oder auch in der Politik. Wichtig ist, dass man etwas weitergeben kann, dass man versucht, die Welt, in der man lebt, mitzuprägen.
Ich weiss, ich weiss, wegen der Politik. Die Politik hat ein sehr verstaubtes und schlechtes Image (ev. Witz Jäger, Politiker & Förster). Aber sie lebt auch von den Menschen, die Politik machen. Wollen wir die Politik nur den Alten und Verstaubten überlassen? Künftig könnt ihr direkt in der Welt mit enscheiden. Tempo 30, Stimmrechtsalter 16, Autobahnzubringer, Moonlinerbus, Kulturangebot, Hallenbad, Kunsteisbahn und auch über die sonstigen Dienstleistungen in der Stadt. Ja, sogar der Bierpreis wird politisch über die Alkoholsteuer festgelegt. Bringt euch ein. Eure Meinung ist für die Zukunft wichtig.

Das Leben ab 18 bietet mehr Freiheiten. Ich wünsche euch allen, dass ihr mit diesen Freiheiten vernünftig und gesund umgehen könnt. Es wird bestimmt nicht immer einfach sein, aber das macht ein Leben lebenswert. Ihr habt ab heute die Wahl, welche Richtung ihr gehen wollt. Ich wünsche euch ein beschwingtes, kraftvolles, fröhliches, aufgestelltes und spannungsgeladenes Leben, genau so, wie es im Salsa Tanz der Gruppe Conjunto de Salsa verkörpert wird.

Alles Gute und Merci für’s Zuhören.

Freitag, 23. November 2007

Wahlen in Bern für RotGrün bereits verloren?

Und ich Naivling gab die Wahlen für Rot-Grün in der Stadt Bern vom kommenden Jahr bereits verloren. Und jetzt diese unerwartete und mehr als glückliche Hilfe der bürgerlichen Parteien. Danke. Einfach nur: "Danke!"

Ebenfalls BZ:

"
Bronco-Chef hält Hof
Die bürgerlichen Parteien wollen für die städtischen Wahlen Jimy Hofer in ihren Reihen wissen. Die FDP räumt nun Kontakte ein.....
"

Bildquelle: www.blacksheep.ch
Origineller Link in diesem Zusammenhang - das wurde ja dem FdP-Hügli zum Verhängnis.

In Schweden schwimmen

BZ von heute:
"Oben ohne
Mit juristischen Schritten kämpfen schwedische Frauen für ihr
Recht aufs Oben-ohne-Baden. Ein Verbot des barbusigen Badens verstosse gegen den Grundsatz der Gleichberechtigung, argumentieren sie. Mitglieder des Netzwerkes «Bara Bröst» (»Nackter Busen») haben ein Hallenbad in Malmö verklagt, weil ihnen dort das Oben-ohne-Baden verboten worden war. Frauen sollen selbst bestimmen, ob sie sich in «sozial akzeptierten» Situationen, wie etwa beim Schwimmen in öffentlichen Bädern, barbusig bewegen oder nicht, fordern sie."

Ich bin am Denken. Wieso zieht es mich nach Schweden? Was wäre, wenn ich als Politiker einen Brustverdecker für Männer fordern würde? Oder gar ein "barbröstiges" Schwimmen in Bädern der Schweiz propagieren würde? Das darf man als Mann wohl nicht... ist auch besser so.

Mittwoch, 21. November 2007

Kleider-Etikette


Geht man an eine Kulturpreisverleihung mit Krawatte?





oder nur mit einer Pseudo-Krawatte als stilistisches Element?





oder ohne Krawatte, weil's halt einfach cooler ist?




Krawatte trage ich praktisch nie. Vielleicht sollte ich deshalb heute extra eine anziehen.... seit der Porsche Episode mag ich verbluffte Gesichter der anderen Politos ganz gerne.

Licht-Poller-Koller in Langenthal

In Bern spiessen die Poller mit Vorliebe Autos auf. In Langenthal sollen sie künftig Licht in der Marktgasse spenden.

Gestern sammelte ich am Tag des Kindes Unterschriften für die Verschönerung des Spielplatzes beim Hirschpark. Ich postierte mich beim Beispielpoller und war erstaunt, wie oft die Passierenden fragten, ob ich Unterschriften gegen diese hässlichen eineinhalb Meter hohen Lichtpoller sammeln würde.

Diskussionen entstanden.
- "Das sieht ja aus wie im Fixerstübli."
- "Wenigstens kann ich mich daran festhalten, wenn ich besoffen nach Hause gehe."
- "Da krache ich bestimmt mal mit dem Velo rein."
- "Für so einen Mist geben wir wieder zig-tausend Franken aus."

Ich persönlich muss sagen:
  • Ich finde die Konzept-Idee bestechend. Man will mit dem Blaulicht die Langete symbolisieren, welche bei Hochwasser durch die Gassen floss.
  • Es ist Kunst. Und diese darf auch im öffentlichen Raum ihren Platz bekommen.
  • Häufig habe ich das Gefühl, die Langenthalerinnen und Langenthaler seien für solche Modernitäten nicht bereit.
  • Bestimmt muss man noch an der Umsetzung arbeiten. Aber wartet doch erst mal bis alle da sind.
Was denkt ihr? Kommentieren erlaubt.


Auf der Rückseite erscheint ein weisses Licht, das noch zu grell ist. Aber auch dies wird noch korrigiert werden.

Dienstag, 20. November 2007

Mein "bloody Monday" - Teil 2

Wiederum waren's gestern zuerst 9 Lektionen Schule. Dann ab 19 Uhr Stadtratssitzung.
Belästigenderweise drangen bereits um 19.20 Uhr erste SMS'en ein, welche über den Beginn des Helferessens des Sommerkinos informierten.
"Dein Salat steht bereit." -
"Priska hat bereits Platz genommen." -
"Neben ihr sitzt ein hübscher Mann."
Als ob ich den Sitzungsablauf hätte beeinflussen können und mich die SMS'en hätten beunruhigen können.

Die Sitzung plätscherte vor sich hin. Pflastersteine in der oberen Marktgasse, Pensionskassenreglement, Revision der Stadtratsordnung, Postulat Sozialhilfebetrüger, Postulat Kinderspielplätze, ungültige Motion Gleichberechtigungscharta. Obwohl ziemlich in der Revision der Stadtratsordnung involviert, fand ich die Sitzung gestern absolut unspannend.... man sollte angesichts der zahlreichen Schar SchülerInnen, welche die Sitzung gestern besuchten ja nicht gleich von Langeweile sprechen. Aber ich vermute, dass man nicht gerade zukünftige Politikerinnen und Politiker mit dem Feuer des politischen Engagements infizierte. Als ein Redner zum zig-ten Mal ans Pult ging, vernahm man sogar ein leichtes Raunen, welches mir am anderen Rednerpult ein kleines Lächeln entlockte.

Dreieinhalb Stunden später fuhr ich dann noch rasch eine Kollegin - welche sonst als eher öV-versessen gilt, auf Grund der Kälte mit dem Porsche nach Hause. ;-)
Als ich dann endlich zum Helferessen des Sommerkinos kam, war das Gefährt dann auch nebst vielem anderen Gesprächsthema Nummer 1. Die Runde war bereits so angeheitert, dass ich mich entschloss gleich mit Schnaps und Bier gemischt einzusteigen, um einigermassen im Abstürzen mit zu halten. Dies bis ich um 2 Uhr den Ausschluss aus der Runde beschloss, um heute einigermassen fit zu sein. Es funktioniert.

Angesichts aller Kolleginnen, Kollegen, Freundinnen und Freunde mit denen interessante, lustige und gehaltvolle Diskussionen entstanden, fragte ich mich schon, weshalb ich zuvor 3 1/2 Stunden auf Kosten dieser Menschen mit Reglementen verbraten hatte.

Sonntag, 18. November 2007

Musik - 2 Empfehlungen

Gestern war ich an der Plattentaufe von Palmer.

Es paralysierte mein Hirn. Genialer Auftritt. Grandioser Druck. Man mag über die Art Hard Core, welchen sie als eine Art Noise Core pflegen, gespaltener Meinung sein. Aber was sie tun, dass tun sie verdammt richtig- hart.



Und jetzt muss ich mich nach Hause sputen, damit ich die Langenthaler Mundartisten nicht verpasse, wenn sie in der Krebsgala 2007 (sooo ein beschissener Name für eine gute Sache) auf SF2 ihren nationalen Durchbruch schaffen. Yesssss.... Langenthal rocks....
Weiter so!

Sozialist trifft Kapitalismus

Seit gestern fahre ich Porsche. Boxster. Interessant wie solch ein Gefährt auf einen Sozialisten wirkt. Auf der Autobahn wünscht man sich plötzlich mehr Freiheit. Bei der Arbeit ein höheres Gehalt, um sich auch so ein Spielzeug zu kaufen. Mit Zunahme des Drucks auf das Gaspedals und der G-Kräfte auf den Körper weichen sittliche Gedanken somit einem bürgerlichen Klassendenken.

Erschreckend. Zum Glück darf ich ihn in 3 Wochen wieder abgeben und wieder meinen geliebten gelben Toyrosta fahren, welcher mich auch äusserlich weiterhin zu einem guten Sozialdemokraten macht......

Ich frage mich aber insgeheim schon, ab wann man einen 3 Liter Öko-Hybrid-Porsche erwerben kann....

Interessant waren übrigens auch die Reaktionen der Politkollegen. Von glucksendem Staunen bis zu netten Sprüchen, wie: "Ach kuck. Ein kleiner Sozi-Porsche."
Passt ja wie eine Faust auf's Auge eines jeden Cüpli-Sozialisten.

Apropos:
Den Autobahnzubringer will ich trotzdem nicht und der Porsche fährt auch problemlos Tempo 30 in den Wohnzonen. Keine Sorge. Trotz Porsche bin ich kein Opportunist geworden.

Freitag, 16. November 2007

Autobahnzubringer Oberaargau

Seit den 70er Jahren träumen einige von einem Autobahnzubringer, welcher ab der Hauptstrasse Langenthals bis zur A1 nach Niederbipp reichen würde.

170 Millionen Franken würde diese neue Strasse kosten. Sie führte durch eine schützenwerte Naturlandschaft und würde bestimmt in Langenthal mehr Verkehr generieren. Zudem dürften sich die Gemeinden an den Erstellungskosten beteiligen (wollen). Onyx-Geld für sowas?

Die Wirtschaft, welche sich nach der negativ ausgefallenen Zweckmässigkeitsbeurteilung des Kantons inklusive der Feststellung, dass die Strasse eine ungenügende Wirtschaftlichkeit aufweist, mit riesigem Werbeaufwand weiter hinter den Traum stellte, schaffte nun, dass der Regierungsrat nicht kategorisch "Nein" zum Projekt sagt und beim Bund um Mitfinanzierung anfragt. Die Realisierung kann der Kanton alleine nicht finanzieren. Eventuell - wenn der Bund dies als PPP erlaubte - wäre es auch möglich, dass ein Teil der Strasse von der Wirtschaft getragen würde. Die Eröffnung würde somit erst in etwa 20 Jahren stattfinden können. Bis das alles abgeklärt, finanziert, projektiert und dann auch noch gebaut wäre. Schliesslich will man ja ein riesiges Viadukt über das Aaretal ermöglichen. Aarwangen bräuchte aber jetzt eine Lösung. Da gäbe es eine Variante, welche der Kanton finanzieren könnte und wo man alsbald mit der Realisierung beginnen könnte.

Extrem viele Konjunktivs. Das gefällt mir nicht.
Ich will diese Strasse nicht.
Letztes Jahr wurden in der Schweiz 257km neue Strassen erstellt und 57'000 Obstbäume verschwanden. In einem Jahr.
In welcher Welt leben wir heute?
Oder.
In welcher Welt wollen wir künftig leben?
Frage an euch: Wollt ihr den Autobahnzubringer????

Donnerstag, 15. November 2007

Bloggen für Fäbeler


  • Er ist ein Wanderer zwischen verschiedenen Welten. Zwar bildet er die Umgebung zweidimensional ab und doch hält er die Welt auf verschiedenen Ebenen fest.

  • Er ist ein Künstler. In meinen Augen sprechen seine Bilder und meine Gedanken setzen zu.

  • Er ist ein Reisender. Zwischen Kopenhagen und Casablanca mal in der Schweiz.

  • Er sucht Arbeit. Seine Fotoausbildung in Lausanne abgeschlossen. Er realisiert bildhaft Projekte. Lassen wir ihn und seine Kunst leben und buchen.

  • Er wird die nächsten Bilder für meine persönliche Wahlkampagne machen. Art meets politics. Ich bin äusserst gespannt.
  • Bilder werden hier folgen.

Mittwoch, 14. November 2007

Entdeckungen des gestrigen Abends

Nach einem feinen Essen bei KathrinB. und einem von mir erstellten Dessert, das sehr fein schmeckte und Idee aus einem anderen Blog war (;-) wozu Blogs wertvollst dienen können - denn es war simpel und fein), sowie schätzungsweise einer halben Flasche Rotwein, sowie guten Gesprächen über die politische Zukunft diverser Personen und Gremien, wechselte ich in eine Schluckstube wo ich zwischen zwei heiligen, spanischen Michaels auch ihn entdeckte. Cool. Ich habe heute etwa 1 Stunde rein mit Lesen der Artikel verbracht. Danke.
Wisst ihr übrigens warum Bono meist eine blaue Sonnenbrille trägt? Ich würde Alkohol als Ursache ergänzen. Nun. Selber Schuld.

Kommentarproblem mit Blogspot

Ich habe heute einfach ein Problem mit dem Kommentieren. Vorhin wollte ich bei Laura und Kathrin B. mitmachen und es hat mir meinen Kommentar einfach gelöscht, als ich ihn absenden wollte. *nerv* Und da ich es heute Nachmittag schon mal versuchte und ebenfalls nur eine dumme Fehlermeldung erschien, ärgere ich mich. *nervnerv*

Da vergeht einem der Spass an der Sache. *nervnervnerv*

Dienstag, 13. November 2007

Mein persönlicher "bloody Monday"

Montag ist manchmal wirklich streng. Ja.... auch als Lehrer!

Ab 07.30 Uhr 5 Lektionen Schule morgens.
4 Lektionen Schule nachmittags bis 17 Uhr.

Ab 18 Uhr Sitzung der Geschäftsprüfungskommission.
Anschliessend ab 20.30 Uhr Sitzung der Stadtfraktion der SP.
Dann um 22.30 Uhr bei einem Bier die Sitzung verdauen.

Schliesslich dann irgendwann um Mitternacht müde ins Bett fallen.

Glücklicherweise hab ich heute Dienstag nur 1 Lektion Schule. Von 9 - 10 Uhr.
Ich höre euch schon alle seufzen. ;-)

Jungpolitikerin im Tägu


Ihre Auftritte in der Presse freuen mich mindestens ebenso, wie meine.


Sonntag, 11. November 2007

Tempo 30 - in Langenthal



Tempo 30 gibt's auch als Blog. Verwirklicht von meinem Blog-Mentor.

langenthal30.blogspot.com


Und es wird endlich auch Zeit, dass wir Tempo 30 zum Schutz aller schwächeren Verkehrsteilnehmenden in den Wohnquartieren Langenthals Wahrheit werden lassen. Der Weg hierhin, war schon beschwerlich genug. Stichworte: Niederlage im Stadtrat, Initiative, Intitiative ungültig, Initiative gültig, erste Beratung im Stadtrat, Niederlage, Bundesgerichtsentscheid, Verzögerung, zweite Beratung im Stadtrat, Niederlage, Botschaft, Abstimmung zu Tempo 30... bald.

Tempo 30. Dieses kleine Zeichen als geringe Zeitinvestition und die Herabsetzung der Geschwindigkeit, sowie des öftern des Fusses vom Gaspedal, kann effektiv Leben retten. Empirische Studien beweisen, dass die Mortalität bei Tempo 30 und einem Vollaufprall "nur" 30% beträgt, bei Tempo 50 aber auf 70% steigt.

Irgendwie fand ich es unglaublich, dass die bürgerliche Mehrheit mir beim Auftischen dieser Fakten vorwarf, ich würde emotionale Polemik einsetzen, um die Ratsempfehlung an das Stimmvolk zu beeinflussen - obwohl es wissenschaftliche Grundlagen sind und ich auch vom Tod sehr wissenschaftlich sprach. Genützt hat es im Rat wenig. Ich hoffe, dass das Stimmvolk Langenthals am 8./9. Dezember ein Herz hat.

Ist das etwa schon wieder emotionale Polemik? ..... für ein JA zu Tempo 30.

Samstag, 10. November 2007

Hangover, wie...

Ein Hangover. Mit dem Rock, kam das Bier. Es schlich sich regelrecht an.
Rita meinte:
"Uuuu, Roscheee (gestern verspürten sie & Masi den Drang, mir Roger zu sagen), das git de Chopfweh!"
Und sie hatten Recht. Immerhin ist der Hangover nicht so stark, dass es ein Hang over über die Kloschüssel gäbe.

Freitag, 9. November 2007

Wochenende - Handy Sturz - Sex, Drugs & OARF

Endlich Wochenende. Wurde aber auch wieder mal Zeit und sooo viel steht auch gar nicht auf dem Programm. Entspannend.

Heute habe ich wieder mal mein Handy gegen Boden geschmissen. Beziehungsweise lasse ich es des öftern fallen. Das letzte Modell, Motorola Razr, überlebte nach circa 3 Monaten bereits einen Sturz aus Hüfthöhe nicht, da es sogleich in 3 Teile zerbarst. Da kann ich von Glück reden, dass das HTC noch tut. Plumps. Vorhin ist mir aber der Einschaltknopf stecken geblieben. "Wollen Sie ausschalten?", fragte es fortan ständig. Aber mit einer filigranen Nagelscheren Knopf-hervorhol-Technik ist mir die Reparatur geglückt. Ich sollte endlich mal eine Statistik darüber führen, wie oft im Durchschnitt ein Handy diverseste Stürze überlebt. Kann ich sicher dem K-Tipp verkaufen und dadurch meinen Verbrauch finanzieren.

Meins soll jetzt noch warten, bis die Swisscom das Iphone auf den Markt wirft. Harre noch aus HTC! Obwohl ich mich ans Navi, das eingebaut ist, schon ziemlich gewöhnt habe. Das darf man von neuen Apfel-Hörer wohl nicht verlangen. Oder?

So und jetzt Rock'n'Roll. Mit sex (maybe later), drugs (beer only) und OARF.

Weeeeeeeeekend!

Donnerstag, 8. November 2007

Leserbrief BZ contra SVP

Die BZ schrieb gestern über die Wahlauftaktveranstaltung der SVP in Langenthal. Hierbei wurden die thematischen Schwerpunkte der Partei genannt, sowie die SVP zitiert, dass sie stärkste Partei Langenthals werden wolle, indem sie zu den 10 bisherigen Stühlen einen Sitz im Stadtrat dazu gewinne. Das dies schon rein rechnerisch nicht ganz aufgeht, musste ich dann heute in der BZ als Leserbriefmeinung richtigstellen.

Mittwoch, 7. November 2007

Politics

Heute Abend wurde das erste Mal seit 7 Jahren in einer Kommissionssitzung, der ich beiwohnte, trotz vier Gesuchen niemand zur Einbürgerung weiter empfohlen. Das gab's noch nie.
Schon komisch. Du sitzt da und das Leben von Menschen liegt aufbereitet in Akten vor dir. Steuern bezahlt, nix zu Schulden kommen lassen, Deutsch gesprochen, beruflich und sozial integriert. Mal etwas mehr, mal etwas weniger und jedes Mitglied der Kommission entscheidet dann auf Grund seiner Erfahrungen, seiner Grundhaltung und seines Empfindens, ob das reicht oder nicht, um das rote Papierli zu erhalten. Die Kommission arbeitet aber sehr gut. Einige sind etwas restriktiver, andere - so wie ich - eher liberal eingestellt. Zusammen gleicht es sich aus, so dass man guten Gewissens einbürgert. Was auch immer das heisst.

Denn es ist schon ein komisches System. Aber immer noch besser, als an der Urne oder an irgendwelchen Gemeindeversammlungen, wo dann Kreti & Bleti entscheiden, dass der Jugo nicht eingebürgert wird, da er ein Balkanese sei, aber der nette Italiener der Pizzeria schon oder der liebe Tamil, der im Altersheim arbeitet auch. Da kriege ich Ausschläge....

Dienstag, 6. November 2007

politischer You-Tube Streifzug

Auf You Tube entdeckt. Selbstverherrlichung der FdP.
Ich möchte auch mal so viel Kohle haben, dass wir uns solche Aufsteller leisten können. Die Wahlen waren ja dann für die FdP, wie auch die SP, ein Absteller.

Besonders cool finde ich die Stelle um Minute 01:28 (resp. -2.50)!
Fantastisch. *Muahahahaaaaa*

Pedro Lenz...

...find ich einfach super.

Alte Liebe
Wenn sie mir einfallen will,
denke ich an ihren Gatten
und an ihre Eigentumswohnung
und an ihre Haustiere
und an ihre Elternabende
und dann dünkt mich,
es tue etwas weniger weh.

Leben
Der Dreijährige sagte
über den Alten
er sei schon sehr alt,
aber noch nicht tot.

Und nun fürchte ich manchmal,
dass er über mich sagen könnte,
ich sei schon ziemlich tot,
aber noch nicht alt.
Und jetzt lade ich ihn gleich zu einer Lesung für unsere 3 Oberstufenklassen ein. Natürlich nur zur Bildung der Kinder...

Nachtarbeit

Wenn man bis spät in die Nacht arbeitet und ans baldige Aufstehen denkt, so fragt man sich schon, ob das überhaupt rentiert ins Bett zu steigen oder ob man doch besser Durchzechen würde.

Gut. Als hart arbeitender Lehrer, werde ich die morgige Lektion Schule, welche ich habe, bestimmt so oder so überleben. Deshalb geh ich jetzt ins Bett,...... obwohl Durchzechen ja doch viel lustiger wäre. Aber schliesslich ist man ja nicht mehr 20.... hmmm....


Achja. Die Parteizeitung ist fertig. Ich tue sie dann ab nächsten Montag, wenn sie offiziell gedruckt ist, auf meine Homepage knallen.

Sonntag, 4. November 2007

Polit - Kaffee - Finger - Blog kalt

Der Counter ist untäuschbar. Das Interesse an meinem Blog ist nach den Wahlen rapide gesunken. Verständlich. Wer will schon weiterhin die Gedanken eines gescheiterten Wahlleiters lesen? Aber auch diese Baisse versuchen wir mit Aktivismus zu bekämpfen, wie auch diejenige der SP.

Es wäre sehr einfach Traffic zu erzeugen. Zahlreiche Kommentare bei erfolgreichen Bloggern hinterlassen oder mit einem anti-rechts-gerichteten Eintrag sämtliche Winkelrieder zu einem Besuch und entsprechendem Kommentar mit niedrigem Niveau provozieren oder ich könnte auch erzählen, wie oft ich wo, in welcher Stellung tollen Sex hatte an diesem Wochenende. Keine Angst, die Hosen bleiben oben, denn vielleicht brauche ich Traffic (im Blog natürlich) im Moment auch gar nicht.

Als ich den Blog begann, geschah es nur ganz für mich selbst. Ich brauchte 10 Tage, um es ihr zu gestehen und etwa 2 Monate, um meine Familie einzuweihen. Zuweilen bedrückte mich gar, wer alles nun in meine Gedanken eindrang, obwohl es stets meiner eigenen Gewalt oblag, preiszugeben, was ich mitteilen wollte.

Und so sitze ich nun in der Schule - die auf Wochenendtemperatur heruntergekühlt ist - vor meinem kalten Kaffee, mit klammen Fingern darauf wartend, dass ich die restlichen Artikel für die Parteizeitung RotSPecht erhalte, der morgen Montag in die Druckerei sollte und schreibe meine ganz persönlichen Gedanken in mein Tagebuch.

Wisst ihr was? Ich geh Pizza essen!

Samstag, 3. November 2007

mein Samstag

Ich habe Priska begleitet an einen Jugendmitwirkungstag in Huttwil. Da wird mit den Jugendlichen diskutiert und debattiert, was die Gemeinde für sie tun solle. Priska ist als Expertin hier. Eine gute Sache. In die Workshops wollte ich mich aber nicht einmischen, schliesslich sollen ja die Jugendlichen mitwirken - nicht ich. So dachte ich, setze ich mich doch in ein Restaurant und erstelle die Parteizeitung. Nun einfacher gesagt, als getan, wenn noch die Hälfte der Artikel fehlen. Dazu kam, dass ich fragte, welche Beiz empfehlenswert sei.
Ein Lokaler: "Es spielt keine Rolle. Alle 16 Beizen sind gleich schlecht." Also nahm ich die naheliegendste und fand mich in einem Ambiente dörflicher Stammtischkultur und hochtonübersteuerter Edith Piaf wieder. Irgendwie hat doch auch dies einen gewissen Reiz.

Freitag, 2. November 2007

Missverständnisse in der E-Mail Kommunikation

Heute habe ich wieder einmal (es geschieht tatsächlich von Zeit zu Zeit) sämtliche Konflikteskalationsstufen nach Glasl bezüglich Interpretation von Email-Inhalten durchlebt.
Emailing eignet sich manchmal einfach denkbar schlecht als Kommunikationsmittel. Man kann nicht gut mit und trotzdem auch nicht mehr ohne. Stell dir vor....

Literarische Entdeckung

Er schreibt dies als Signatur unter seine E-Mails:
«Largo se le hace el día a quien no ama» (Claudio Rodríguez)
Wunderschön.

Apropos. Merkt man, dass ich nicht unbedingt motiviert bin, mit den zahlreichen Korrekturen zu beginnen? Hmppfffff.....
Dann beginnen wir doch mal, anstelle in Selbstablenkungsmanier den Blog mit lauter zusammenhangslosen Wortreihen zu beglücken. Ein aufgestauter Haufen Prüfungen. Und der Tag würde ewig lange erscheinen..... ohne ...

Geschäftsprüfungskommission

Gestern war der alljährliche Verwaltungsbesuch der Geschäftsprüfungskommission angesagt. Das Programm versprach in meinen Augen zuerst vor allem die Stärkung einer wichtigen Polit-Eigenschaft: Sitzleder.

14 Uhr Begrüssung
14.10 Uhr Einleitung und Vorstellung
ab 14.30 Uhr Die einzelnen Fachbereiche des PA's
Sekr. GR/StR/GPK
FA Recht
FA Informatik
FA Personal
FA Bildung
FA Kultur
FA Regionalbibliothek
ab 16.39 Uhr Schwerpunkt Datenschutz
ab 17.15 Uhr Vorstellung einer andern GPK
ab 19 Uhr Essen

Und ich muss nun als Replik gestehen. Es war extrem interessant. Meine düstere Vorahnung hatte sich mitnichten bewahrheitet. Die Zeit verflog. Wir mussten gar den Programmpunkt betreffend des Datenschutzes verschieben, da wir mit diversen Nachfragen in den einzelnen Bereichen interessante Diskussionen und Klärungen herbeiführen konnten. Mir wurde einmal mehr bewusst, wie wenig ich immer noch über dieVerwaltung weiss, obwohl ich seit 7 Jahren in Langenthal politisiere und welche enorme Kapazität in "unseren" Angestellten vorhanden ist. Es gibt gewisse Amtsbereiche, in welchen ich mich mittlerweile gut auskenne und andere, von denen ich nicht die geringste Ahnung habe. Grenzen des Milizsystems, würde ich sagen. Auch angesichts dessen, dass ich versuche, regelmässig auf der Verwaltung vorbei zu schauen....

Wahlleitung - nix Wahlleitung

Ich bin nicht Wahlleiter der SP Langenthal. Oder nicht mehr, falls ich es überhaupt einmal war.
Es kam so. Ich schrieb dem Vorstand mit den ersten konzeptionellen 5 Seiten auch Folgendes:
"Als ich gestern die Liste möglicher Kandidaturen für den Gemeinderat vor meinem geistigen Auge durchgehen liess, stiess ich auf mehre innere Konflikte. Wenn ich selber kandidieren will, so werde ich auch einen Einzelwahlkampf führen. Denn ich will für die SP den 3. Sitz holen und ihn (egoistischerweise) mit mir selbst besetzen. Zwangsläufig entsteht hierbei Konfliktpotenzial bezüglich der Kampagne von mir und der Leitung des Gesamtwahlkampfes.
Deshalb stelle ich meine Funktion als Wahlleiter zur Verfügung. Beziehungsweise möchte ich bitten, dass nach Alternativen gesucht wird, inwiefern man zum Beispiel eine Co-Leitung oder eine andere Leitung einsetzen könnte. Wenn der Vorstand zum Schluss kommt, dass sie dieses Risiko eingehen möchte, so werde ich die Wahlleitung, wie bereits gesagt, übernehmen.
Ich danke für euer Verständnis."
Der Vorstand fand eine unbeteiligte und vollmotivierte Frau, welche an der Leitung grosses Interesse zeigt. Auch wenn ich hiermit ein paar Menschen enttäusche, so muss ich sagen, ich bin erleichtert. Ich kann mich auf meine Dinge konzentrieren (vor 4 Jahren wurde mir mein eigenes Ergebnis auf Grund der grossen Verantwortung des Ganzen egal - ich habe immer noch Postkarten von damals, die ich auf Grund anderer Arbeiten für die Partei nicht mehr verteilen konnte, etc...) und mich trotzdem auch voll im Wahlausschuss mit meinen Ideen und meiner Energie einbringen, wo ich will und muss mich aber nicht um die strukturellen Probleme kümmern. Ich denke, etwas Besseres hätte in der Partei und mir nicht passieren können. Ich denke, die Erfahrungen, welche ich vor 4 Jahren und auch mit dem JUSO Wahlkampf machte, werden so oder so einfliessen und den Wahlkampf können wir gemeinsam weiterentwickeln, ohne dass jemand ins Kreuzfeuer der Kritik kommt, da Interessenskonflikte entstehen könnten.

Jetzt muss ich mir nur noch abschliessend klar darüber werden, ob ich wirklich will, wie ich ankündigte und ob eine so offene Kommunikation von Ambitionen sympathisch auf die Wählenden und mein Umfeld wirkt. ;-)