Freitag, 7. Dezember 2007

Evi bringt's. Road Pricing.


Evi Allemann hat mit ihren Vorstössen und Aktionen (u.a. Besuche in London, etc.) das bundesrätliche Eis gebrochen und es werden Testversuche für Road Pricing möglich.

Und was mich zusätzlich freut: Im Testversuch erhalten die Städte die Gebühren, welche sie erheben. Was schlicht bedeutet, dass wohl einige Städte (auch aus finanziellen Gründen) sich auf einen Versuch einlassen werden.


Sehr gut ist's. Ökologisch ein Schritt in die richtige Richtung. Bringt definitiv mehr als an einem Abend 5 Minuten das Licht zu löschen....


... was nicht heisst, dass ihr es nicht trotzdem tun solltet.

Kommentare:

kusito hat gesagt…

der mit den einahmen geht nicht auf! london wie stockhol haben mühe den unterhalt des systems zu berappen. da in der schweiz alles nkleiner ist, sprich weniger verkehr könnte es noch ein bischen schwieriger sein.

melbourne hat ein gutes system! dort ist jedoch nur eine hauptachse taxpflichtig!

Dänu hat gesagt…

Und die gutverdienenden hätten mit ihren Porsches und Cherokees endlich freie Fahrt und der Rest müsste auf die (jetzt schon überlasteten) Öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen. Somit wird nicht nur die Marke sondern das Autofahren an sich zum Symbol des Wohlstandes. Denn welcher Familienvater oder Mutter könnte es sich leisten ihre Kinder vom Sportplatz abzuholen, da man 20fr pro Fahrt berappen müsste.
Aber wer halt wenig verdient ist selber schuld. Nur weiter so, Schweiz!

Reto M. hat gesagt…

@kusito:
es bräuchte für einen testversuch ja nicht unbedingt riesig teure Apparaturen. Zum Testen reichten auch Securitas und Porte-Monnaies zum Beispiel.

@dänu:
Road Pricing ist eine erzieherische Massnahme, um die Autofahrenden von Innenstädten und somit zum Umsteigen auf den öV zu bewegen. Die Mutter oder der Vater kann das Kind auch im Bus abholen. Macht eh noch mehr Spass.
Es gibt tatsächlich Menschen, die haben mehr Geld als andere. Gegen diese fortschreitende Umverteilung des Geldes oder für mehr Gerechtigkeit setzt sich die SP seit Jahren ein.
Zudem sitzt im Porsche nicht häufig der grössere Geizkragen, als im Fiat Panda. Somit könnte auch dort die Erziehung über den Geldbeutel funktionieren.